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Open Source

Open Source 2010: Rosenkriege und Scheidungen

Die Angst um Unix-Patente, der Streit zwischen Google und den Kernel-Entwicklern um Android, der Verkauf und der Zwist zwischen Oracle und fast sämtlichen Open-Source-Projekten unter seiner Ägide hat die Open-Source-Gemeinde im Jahr 2010 beschäftigt. Ein Ende der Konflikte ist nicht in Sicht.
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Patente: Klick-Klick zur Klage?

Das Unternehmen Hopewell Culture & Design verklagt Apple, Nokia, Samsung, Motorola und weitere Unternehmen wegen der Verletzung eines Patents für eine per Doppelklick ausgelöste Aktion.
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WeTabOS: Entwicklerkit veröffentlicht

Für das WeTabOS wurden eine Reihe von Entwicklungswerkzeugen und der Quellcode des Betriebssystems veröffentlicht. Neben einem Image für Virtualbox gibt es auch ein Recovery-Image, das per USB-Stick eingespielt werden kann.
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GnuCash: Version 2.4 mit Webkit

In der neuen Version 2.4 von GnuCash setzt das Entwicklerteam nicht mehr auf die Gtk-HTML-Engine, sondern nutzt für die Ausgabe Webkit. Zudem verwendet die Software die Datenbanken MySQL, PostgreSQL oder SQLite als Backend.
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Red Hat: Gewinn übertrifft Erwartungen

Im dritten Quartal 2010 hat Red Hat die Gewinnerwartungen der Analysten geringfügig übertroffen: Der Umsatz des Open-Source-Anbieters stieg um 21 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor einem Jahr auf insgesamt 235,6 Millionen US-Dollar. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 227,3 Millionen US-Dollar.
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MPL 2.0: Weniger ist mehr

Mozilla überarbeitet seine Open-Source-Lizenz MPL. Aktuell liegt eine Betaversion der Mozilla Public License 2.0 vor, die vor allem einfacher sein soll als die aktuell gültige Variante.
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KDE: Brainstorming mit Entwicklern

Der KDE-Verein will 15 kreative Köpfe auf einer Konferenz mit den KDE-Entwicklern zusammenbringen. Sie sollen nichts Geringeres diskutieren als die Zukunft des Projekts. Um sich zu qualifizieren, müssen Interessierte eine möglichst schöpferische Bewerbung einreichen.
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X.org: X11R7.6 per XCB beschleunigt

In der aktuellen Version 7.6 von X.org verwendet der X-Server unter Linux Udev zur Hardwareerkennung statt wie bisher HAL. Zudem wurde XCB eingeführt und soll X.org insgesamt beschleunigen. Die Entwickler haben zusätzlich Korrekturen und Verbesserungen in den zahlreichen Modulen eingepflegt.
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Proftpd: Version 1.3.3d schließt Sicherheitslücke

Die Entwickler des freien Ftp-Servers Proftpd haben die Sicherheitslücke geschlossen, die Hacker wenige Tage zuvor nutzten, um im Quellcode eine Hintertür zu platzieren. Zudem wollen die Entwickler die Software mit weiteren Korrekturen stabilisiert haben.
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Novell-Übernahme: Suse wird nicht verkauft

In einem Interview mit Opensuse-Community-Manager Jos Poortvliet bekräftigt Attachmate-CEO Jeff Hawn, seine Firma wolle Suse als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen und ausbauen. Einem Verkauf von Novells Linux-Sparte nach der Übernahme erteilte Hawn eine deutliche Absage.
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Photoshop & Co.: Kommt Adobes Creative Suite für Linux?

Ein Aufruf von Adobe-Mitarbeiter Carey Burgess, bei dem Konzern für eine Linux-Version der Creative Suite zu stimmen, hat offensichtlich eine überwältigende Flut von E-Mails ausgelöst. Nach nur zwei Tagen bat Burgess, weitere Anfragen über die Webseite getsatisfaction.com einzureichen.
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Mediacenter: XBMC 10.0 erleichtert Addon-Installation

Die aktuelle Version 10.0 des freien Mediacenters XBMC bietet ein Addon-System, mit dem Erweiterungen einfacher nachinstalliert werden können. Damit soll laut Entwickler künftig das Hören von Podcasts oder Internetradio sowie das Abspielen von Videos von Webseiten wie Youtube mit geringem Aufwand möglich sein.
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Massive Health: Aza Raskin verlässt Mozilla

Er hat viele Neuerungen rund um Firefox angestoßen und nicht nur den Browser verändert, sondern auch die Art, wie Innovationen in einem offenen Prozess entstehen. Nun verlässt Aza Raskin Mozilla und gründet ein eigenes Unternehmen, das die Gesundheit der Massen verbessern soll.
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Canonical: Matt Asay verlässt Unternehmen

Nach weniger als einem Jahr gibt Matt Asay seinen Posten als Chief Operating Officer (COO) bei Canonical auf. Er wechselt zu Strobe, das Applikationen auf Basis von Sproutcore entwickeln will. Einen Nachfolger für Asay bei Canonical gibt es noch nicht.
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OpenSSL: Updates beseitigen Schwachstellen

Mit der Veröffentlichung der Versionen 0.9.8q und 1.0.0c haben die Entwickler zwei Schwachstellen von OpenSSL beseitigt. Eine Schwachstelle betrifft die Ciphersuite in der TLS-/SSL-Schicht und ist in allen Versionen in der freien Implementierung des TLS-/SSL-Protokolls vorhanden.
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Oracle: Neue Oberfläche für Virtualbox 4

Die aktuelle Virtualbox 4 Beta 1 bietet eine Vorschau auf das nächste große Update von Oracles Virtualisierungssoftware. Virtualbox 4 unterstützt das Open Virtualization Format Archive (OVA) und zahlreiche fremde Disk-Image-Formate.
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Linux: Kernelpflege wird eingeschränkt

Kernel-Entwickler und -Betreuer Greg Kroah-Hartman will künftig nur noch den aktuellen Kernel mit Updates und Patches versorgen. Diese sogenannten Stable-Releases sollen nur über einen geringen Zeitraum parallel unterstützt werden.
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Canonical: Ubuntu-Cloud für Windows

Der Speicherdienst in der Ubuntu-Cloud soll auch Windows-Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Eine Vorabversion der Client-Software für Windows ermöglicht zunächst den Austausch von Dateien zwischen Windows und Ubuntu.
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Opensuse: Rolling Releases mit Tumbleweed

Opensuse soll künftig über das Repository Tumbleweed auf stets aktuelle Software zugreifen können. Ein einmal installiertes System wird auch mit großen Versionssprüngen neuer Software versorgt und erspart dem Anwender das große Update beim Erscheinen neuer Versionen alle acht Monate.
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