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Firesay: Mit dem Browser sprechen

Eine Sprachsteuerung für Mozillas Firefox hat das Team um Firesay entwickelt. Die Erweiterung erlaubt dem Anwender, Kommandos für Websuchen oder zum Öffnen von Seiten über das Mikrofon zu geben. Maus und Tastatur werden dabei nicht benötigt. Noch steht die Technik aber ganz am Anfang.
/ Andreas Donath
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Bei mobilen Geräten ist Sprachsteuerung weit verbreitet, aber bei Desktoprechnern fristet sie ein Schattendasein. Firesay will die Steuerung des Browsers über natürlich-sprachliche Kommandos vorantreiben und bemächtigt sich der Spracherkennung, die in Windows 7 eingebaut ist. Auf Linux und Mac OS X läuft Firesay folglich nicht, auch Nutzer älterer Windows-Versionen schauen in die Röhre.

Firesay – Sprachsteuerung für Firefox
Firesay – Sprachsteuerung für Firefox (01:59)

Firesay(öffnet im neuen Fenster) kann unter anderem Suchen bei Google ausführen, einige Websites(öffnet im neuen Fenster) öffnen, Tabs schließen und die US-Fernsehseite Hulu ansteuern. Viel mehr dann aber auch nicht. Weitere Website-Namen müssten dem Programm erst beigebracht werden, was jedoch bislang nicht vorgesehen ist. Wer will, kann neue Websites mit Hilfe eines speziellen Sprachkommandos als Tab im Hintergrund öffnen.

Firesay fehlt eine Anlernfunktion für neue URLs und darüber hinaus eine effektive Methode, Nebengeräusche auszufiltern, die das Mikro einfängt. Im Büro mit Stimmengewirr im Hintergrund oder zu Hause bei leise laufendem Radio ist solche Spracherkennung kaum zu gebrauchen.

Firesay(öffnet im neuen Fenster) befindet sich noch in der Betaphase und läuft unter Windows 7 und nach Herstellerangaben ab Firefox 3.x. Im Kurztest von Golem.de stellte sich heraus, dass die Erweiterung jedoch nicht auf jedem Rechner einwandfrei funktioniert – bei einem Firefox musste sogar ein neues Profil erstellt werden, damit der Browser wieder lief.


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