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X.org: X-Server 1.9 sorgt für Stabilität

X.org 1.9 verbessert vor allem die Stabilität des X-Servers für Linux. Die Software wurde diesmal pünktlich freigegeben und soll beispielsweise mit Ubuntu 10.10 ausgeliefert werden. Die meisten Änderungen erlebten DRI2 und RandR.
/ Jörg Thoma
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Diesmal haben die X.org-Entwickler den geplanten Erscheinungstermin für X.org 1.9 eingehalten. Bislang hatten die Entwickler immer wieder Probleme geplagt, so dass sich die Erscheinungstermine teilweise um Monate verschoben. Nun soll der Erscheinungszyklus wieder pünktlich und vorhersehbar werden. Die Entwickler bei Canonical hatten auch bereits mit der aktuellen Version für Ubuntu 10.10 gerechnet und den Quellcode der Release Candidates eingepflegt.

Die meisten Änderungen in der aktuellen Version des X-Servers dienen kleineren Reparaturen und der Stabilisierung. Zudem wurde die Dokumentation auf das Docbook-/XML-Format aktualisiert und der Code aufgeräumt. Dabei wurden etliche veraltete Codezeilen entfernt.

Wesentliche Neuerungen erhielt das Direct Rendering Interface (DRI2), das einen neuen Authentifizierungsmechanismus erhielt. Damit ist X.orgs X-Server 1.9 nicht mehr auf die externe Bibliothek Libdrm angewiesen, die als Schnittstelle zwischen Benutzer und Kernel fungiert. Die Konfigurationsschnittstelle wurde für RandR auf Version 1.2 erhöht und erhielt Pixmap-Unterstützung für individuell angeschlossene Geräte.

Die komplette Liste der Änderungen liegt als Changelog-Datei im Quellcode der aktuellen Version(öffnet im neuen Fenster) vor.


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