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Inkscape: Neue Version mit Airbrush und besserem Textwerkzeug

Das Vektorgrafikprogramm Inkscape ist in der Version 0.48 veröffentlicht worden. Die Entwickler haben ein neues Airbrush-Werkzeug hinzugefügt und das Textwerkzeug verbessert. Außerdem wurden zahlreiche Reparaturen eingepflegt.
/ Jörg Thoma
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Das Textwerkzeug wurde in Inkscape 0.48(öffnet im neuen Fenster) um einige Optionen erweitert: Zeichen können hoch und tief gestellt werden, die Abstände für Zeilen, Buchstaben und Wörter sowie das Kerning und die Rotation können per numerischer Eingabe definiert werden.

Inkscapes neues Sprühwerkzeug kann auf mehrere Objekte Farbe verteilen, etwa im Klon-Modus oder entlang eines zuvor definierten Pfades. Zu den Optionen gehören unter anderem die Farbmenge, Rotation, Skalierung, Verteilung und Fokus.

Mit dem überarbeiteten Node-Werkzeug können mehrere Pfade ausgewählt und deren Knoten bearbeitet werden. Zusätzlich wurde die Verknüpfung von Knoten und Segmenten verbessert, sie können ebenfalls aus verschiedenen Pfaden stammen.

Mit Drag-and-Drop importierte Bitmaps werden in Inkscape-Dateien eingebettet. Die Option, Pixelgrafiken lediglich als Link einzubinden, bleibt beim Import über das Menü bestehen. Die Grafiken lassen sich auch als PDF samt LateX-Datei exportieren, in der der Schriftsatz definiert wird. Beim Import in LateX wird der Schriftsatz über die dazugehörige PDF-Datei gelegt. Damit können beispielsweise mathematische Ausdrücke korrekt gerendert werden.

Die Benutzerschnittstelle lässt sich selektiv anpassen. Das Layout orientiert sich beispielsweise automatisch an der Monitorauflösung, etwa für das Widescreen-Format. Ein Menüpunkt bietet viele weitere Layouts zur Auswahl an.

Weitere Änderungen haben die Entwickler in den umfangreichen Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst. Inkscape ist unter der GPL erschienen und steht als Binärdatei für Windows(öffnet im neuen Fenster) und Mac OS X(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Das Zeichenprogramm ist für diverse Linux-Distributionen auch in den jeweiligen Repositories erhältlich oder kann unter Autopackage.org(öffnet im neuen Fenster) aus den entsprechenden Package-Dateien(öffnet im neuen Fenster) erstellt werden. Der Quellcode(öffnet im neuen Fenster) ist ebenfalls auf der Downloadseite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) verfügbar.


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