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Openssh: Neue Logging-Option mildert Phishing-Attacken

Die aktuelle Version 5.6 von Openssh soll durch eine Logging-Option Phishing-Angriffe aufdecken. Dabei werden bei jeder erfolgreichen Verbindung Hostname und IP-Adresse registriert. Zudem kann Openssh 5.6 eine Verbindung unbegrenzt aufrechterhalten oder benutzerdefiniert nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität schließen.
/ Jörg Thoma
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Openssh 5.6 kann die hostbasierte Authentifizierung über zertifizierte Schlüssel abwickeln. Sie müssen in der Datei known_hosts mit dem entsprechenden Vermerk eingetragen sein. CA-Schlüssel, die in einem PKCS#11-Token gespeichert wurden, können zum Signieren eines CA-Zertifikats verwendet werden.

Das Format zertifizierter Schlüssel wurde verändert und wird als ssh-{dss, rsa}-cert-v01@openssh.com identifiziert. Es enthält unter anderem ein neues Feld für eine Seriennummer, die beim Signieren eines Zertifikats hinzugefügt wird. Das Nonce-Feld(öffnet im neuen Fenster) wurde an den Anfang des Zertifikats verschoben, um sie besser gegen Angriffe zu schützen. Das ältere Format v00 kann weiterhin zum Signieren von Zertifikaten für die Authentifizierung verwendet werden. Es wird mindestens noch ein Jahr unterstützt, danach soll das Format ausgemustert und entfernt werden.

Mit der Option ControlPersist wird bei einer Verbindung ein SSH-Multiplex-Master im Hintergrund gestartet, der die Verbindung unbegrenzt offen hält, sofern der Benutzer nicht selbst ein Timeout bestimmt, das die Verbindung nach einem vordefinierten Zeitraum der Inaktivität schließt. Die Multiplex-Verbindung unterstützt auch Remote Forwarding mit dynamischer Port-Zuweisung. Bei einer solchen Verbindung kann Openssh die zugewiesene Portnummer an den Benutzer ausgeben.

Weitere Details zu den Neuerungen und den Bugfixes, die in dieser Version eingeflossen sind, haben die Entwickler in den Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst. Der Quellcode für Linux, Mac OS X oder Solaris liegt auf vielen Spiegelservern weltweit zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster). Meist sind die Binärpakete in den Repositories diverser Distributionen in wenigen Tagen verfügbar.


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