Skriptsprache: Ruby 1.9.2 mit neuem Socket-API für IPv6
Ruby 1.9.2 bringt weitere neue Methoden mit, darunter auch einige für den Datei- und Ordnerzugriff. So wurde die Klasse File um die Methoden Realpath und Realdirpath erweitert sowie die Klasse Dir um die Methode Home . Zusätzlich wurden unter anderem die Klassen Array, Enumerable und Enumerator um neue Methoden aufgestockt. Die neue Klasse Random unterstützt zahlreiche Zufallszahlengeneratoren.
Mit dem neuen Socket-API erhält Ruby 1.9.2 IPv6-Unterstützung und ebenfalls etliche neue Methoden. Außerdem wurden zusätzliche Zeichencodierungen eingepflegt, darunter zahlreiche für japanische Schriftzeichen. Die Klasse Time wurde ebenfalls überarbeitet und damit das Jahr-2038-Problem beseitigt(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem wurde unter anderem eine Methode zur Rundung eingebaut.
Die neue Ruby-Version kann mit Json 1.1.9 verwendet werden und unterstützt Rubygems in Version 1.3.7. Die zahlreichen Neuerungen haben die Entwickler in einer Changelog-Datei(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst. Ruby 1.9.2 wurde laut Entwickler vor allem auf Debian 5.0 in der 32-Bit-Version getestet. Außerdem wurde die aktuelle Version unter Windows, Mac OS X 10.5 und 10.6, FreeBSD 6, Solaris 10 und Symbian OS erfolgreich getestet. Ungetestet bleibt Ruby 1.9.2 bislang auf anderen Linux-Distributionen, in Cygwin unter Windows und unter Haiku, sollte dort aber laut Entwickler mit wenigen Anpassungen laufen.
Der Quellcode liegt als Bz2-(öffnet im neuen Fenster) , Tar-Gz-(öffnet im neuen Fenster) und Zip-Archiv(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Da Ruby 1.9.2 kompatibel zur Vorgängerversion ist, landet die neue Version bei der Installation im Verzeichnis /lib/ruby/1.9.1.
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