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Red Hat: Deltacloud soll Kundenbindung in der Wolke verhindern

In einer Roadmap hat Red Hat gezeigt, wie Kunden künftig plattformunabhängig Cloud-Technologien nutzen können. Dazu hat Red Hat die Deltacloud-API bei der Cloud Management Work Group der Distributed Management Taskforce eingereicht.
/ Jörg Thoma
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Red Hat will dem sogenannten Vendor-Lockin bei Cloud-Technologien entgegenwirken. Dazu reichte der Konzern ein Deltacloud-API bei der Normungsorganisation DMTF(öffnet im neuen Fenster) ein. Zuvor wurde der Quellcode des Deltacloud-API bei der Apache Software Foundation veröffentlicht und lagert bis zur offiziellen Aufnahme im Incubation-Prozess(öffnet im neuen Fenster) .

Das Deltacloud-API bietet REST-basierte Schnittstellen(öffnet im neuen Fenster) zu allen gängigen Cloud-Infrastrukturen, darunter Amazon EC2, Rackspace, RHEV-M oder OpenNebula. Damit will Red Hat Deltacloud als übergreifende Infrastructure-as-a-Service-(IaaS-)Cloud etablieren und vermeiden, dass sich ein De-facto-Standard für Cloud-Services etabliert, ohne selbst einen Standard durchsetzen zu wollen.

Zusätzlich hat Red Hat seine Pläne für eine Platform-as-a-Service-(PaaS-)Lösung für Cloud-Services vorgestellt: JBoss Developer Studio wird eine Reihe von Eclipse-Plugins enthalten, um Applikationen in einer JBoss-Instanz in einer Cloud zu betreiben.


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