MWC2011 Intel hat eine Meego-Version für Tablets vorgestellt. Die Benutzeroberfläche unterschiedet sich grundlegend von der bislang bekannten Netbook-Version.
Oracle hat seine eigene Linux-Variante in Version 6 freigegeben. Die unter dem Namen Oracle Linux entwickelte Distribution basiert in weiten Teilen auf Red Hat Enterprise Linux und wurde speziell für die Verwendung von Oracle-Produkten optimiert.
Einen neuen Ansatz bei der Suche im Internet verfolgt Sortfix: Die Erweiterung für Firefox und Google hilft dem Nutzer mit automatisch generierten Stichwörtern. Das funktioniert in der Beta schon ganz gut - lieferte aber gelegentlich etwas einseitige Ergebnisse.
Das Auswärtige Amt plant, die Rechner der Mitarbeiter von offener auf proprietäre Software umzustellen. Grund für den Wechsel sollen fehlende Treiber, mangelnde Akzeptanz bei den Mitarbeitern und fehlende Kompatibilität zu anderen Ressorts sein.
Mit OSHW Definition V1.0 will eine Entwicklergruppe eine genaue Beschreibung für quelloffene Hardware festlegen. Möglicherweise macht allerdings der Unterschied zwischen Copyright und Patent in den USA Probleme.
Canonical hat eine Hardwaredatenbank für Ubuntu veröffentlicht. Die Datenbank enthält Informationen zu PCs, Servern und externen Geräten, die Canonical für sein quelloffenes Betriebssystem zertifiziert hat.
Ein Gericht hat den Anbieter von WISO Mein Büro 2009 wegen Verstößen gegen die GNU Lesser General Public License zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Es bestätigte ausdrücklich die Geltung der GPL.
Linux wird künftig auf praktisch allen Samsung-Notebooks laufen und dabei deren Besonderheiten unterstützen, verkündet Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman. Ein entsprechender Patch fand jetzt seinen Weg in den offiziellen Linux-Kernel.
Die in den Mozilla Labs entwickelte Firefox-Erweiterung Rainbow versieht Mozillas Browser mit neuen Audio- und Videofunktionen. In der aktuellen Version ist es möglich, Videoaufzeichnungen von Browserspielen über ein Javascript-API zu erstellen und live zu streamen.
Mozilla hat die Beta 11 von Firefox 4 veröffentlicht. Der Browser wird damit auch um die für mehr Privatsphäre gedachte Funktion Do Not Track erweitert.
Die beiden NoSQL-Anbieter Membase und Couchone fusionieren zum neuen Unternehmen Couchbase. Während sich Membase auf Memcached-Lösungen spezialisiert hat, setzt Couchon auf Apache CouchDB.
Mozilla hat sich für 2011 viel vorgenommen und seine Pläne in einer Roadmap zusammengefasst. So sollen 2011 gleich vier neue Firefox-Versionen veröffentlicht werden.
Die WeTab-Entwickler haben dem WeTab etliche Updates spendiert und damit die gröbsten Fehler beseitigt. Tatsächlich funktioniert das Gerät nun besser - aber immer noch nicht gut genug.
Das Debian-Team hat die Version 6 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Erstmals ist eine BSD-Variante mit dem Namen Debian/kFreeBSD verfügbar. Ansonsten bietet Debian zwar nicht taufrische, aber dafür intensiv getestete, stabile Software.
Die 22. Ausgabe der Opensource-DVD enthält neben Openoffice.org 3.3.0 auch Libreoffice mit der identischen Versionsnummer. Insgesamt wurden elf neue Programme in die Sammlung aufgenommen und nur eines entfernt.
Dell liefert zwei Server seiner Poweredge-Reihe mit dem Betriebssystem Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) aus. Es sind die ersten Server, die Dell mit dem Linux-basierten Betriebssystem von Canonical anbietet.
Manipulierte MKV-Container lassen sich zur Ausführung von Fremdcode im VLC-Player ausnutzen. Wegen dieser Sicherheitslücke hat das Videolan-Team einen neuen VLC-Player veröffentlicht.
Das Openmoko-Projekt hat in einem Wiki-Update berichtet, dass die deutsche Firma Golden Delicious das Nachfolgegerät GTA04 bauen will. Das Gerät soll Anfang Februar 2011 auf der Fosdem vorgestellt werden.
Der größte Teil der Open-Source-Entwickler programmiert, um zu lernen und mit schlauen und interessanten Menschen zusammenzuarbeiten. Das ergab eine Studie einer amerikanischen Soziologiestudentin über die Fedora-Community.
Die Entwicklung von Koffice soll sich nach der Abspaltung des Calligra-Projekts wieder stärker an den Wünschen der Benutzer orientieren. Zudem wollten sich die Entwickler auf die drei wesentlichen Komponenten konzentrieren, sagt Entwickler Thomas Zander.
Die Musikpiraten wollen eine neue Aktion ins Leben rufen. Alle Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland sollen ein kostenloses Liedbuch erhalten. Weniger Gema-Bürokratie in Kitas und damit mehr Zeit für Kinder, lautet das Ziel der Aktion.
Das Enlightenment-Team hat erstmals stabile Versionen der meisten Kernbibliotheken seiner Desktopumgebung für Unix und Linux veröffentlicht. Lediglich die Desktopanwendung Enlightenment selbst steht nur als Vorabversion zur Verfügung.
Die Entwicklungssoftware KDevelop ist in der Version 4.2 veröffentlicht worden. Damit lassen sich Anwendungen für die soeben erschienene KDE SC 4.6 erstellen.
Oracle arbeitet an einer Satzung, nach der das OpenJDK-Projekt verwaltet werden soll. Die Statuten werden in Kooperation mit IBM, der Eclipse-Foundation und dem Java-Experten Doug Lea erarbeitet.
Das Mplayer-Team hat einen vierten Release Candidate seiner Multimediasoftware veröffentlicht. Fortan verwendet Mplayer die Bibliothek Libbluray zur Wiedergabe von unverschlüsselten Blu-rays.
Das Open-Source-Projekt Hudson soll künftig unter dem Namen Jenkins weiterentwickelt werden. Oracle hat darauf bestanden, die Namensrechte zu behalten.
Im letzten von sechs Meilensteinen von Opensuse 11.4 wurde komplett auf die Hardwareabstraktionsschicht HAL verzichtet. SysVinit bleibt hingegen als Standard-Startumgebung erhalten.
Der Erscheinungstermin für Gnome ist auf den 6. April 2011 festgelegt worden. Vorher sollen auf einem Hackfest in Bangalore, Indien, letzte Fehler beseitigt werden.
Das Projekt Appstream will die Verteilung und Installation nicht nur vereinfachen, sondern auch für alle Linux-Distributionen vereinheitlichen. Vertreter etlicher Distributionen haben bereits die Rahmenbedingungen festgelegt.
Typo3 4.5 LTS erscheint erstmals als Version mit Long Term Support und wird von den Entwicklern drei Jahre lang mit Updates versorgt. Die neue Version soll ein benutzerfreundlicheres Backend, ein Grid View und ein verbessertes Workflow-Management haben.
Open Kernel Labs (OK Labs) hat seinen sicheren Microkernel OKL4 Verified samt OKL4-Hypervisor für mobile Geräte zum Download freigegeben. Ein spezieller Verifizierungsprozess soll Pufferüberläufe oder Speicherlecks bei dessen Entwicklung verhindern.
Der Hauptentwickler des Hudson-Projekts sieht seine Befürchtungen bestätigt, dass Oracle an dem Open-Source-Projekt festhalten wird. Der Grund: Oracle hat auf die Namensrechte bestanden und einen stabilen Anwendungskern gefordert.
Die Mozilla Labs haben mit Home Dash ein neues Browserexperiment veröffentlicht: Firefox ohne das gewohnte Userinterface, also ohne URL-Zeile, Suchfeld und Tabs. Laut Mozilla soll der Browser mehr zum Schmökern als zum Suchen dienen.
Oracle hat die kostenlose Version von Openoffice.org 3.3 als Download bereitgestellt. Einen Tag zuvor erschien Libreoffice 3.3 der Document Foundation. Das kostenpflichtige Oracle Open Office 3.3 gibt es bereits seit Mitte Dezember 2010.
Google ruft erneut zu seinem Summer of Code auf. Im Rahmen des GSoC können Studenten an verschiedenen Open-Source-Projekten mitarbeiten. Sie und die zugelassenen Projekte erhalten von Google ein Stipendium.
Das KDE-Team hat bei der Entwicklung der KDE SC 4.6 viel Arbeit in den Unterbau der Softwaresammlung gesteckt. Über den Fenstermanager Kwin werden deren Ergebnisse sichtbar.
X-RHex ist ein Laufroboter, der sich auf sechs rotierenden Beinen fortbewegt. Mit diesem Antriebssystem soll er in unterschiedlichstem Gelände eingesetzt werden können.
Firefox 4 nähert sich der Fertigstellung, mittlerweile liegt eine zehnte Betaversion des Browsers vor. Damit macht Firefox nach Angaben der Mozilla-Entwickler einen deutlichen Sprung im Hinblick auf Geschwindigkeit und Stabilität.
Die aktuelle Version 5.7 von Openssh verwendet Schlüssel mit Elliptische-Kurven-Kryptographie. Die Entwickler haben die Anforderungen aus dem RFC5656 weitgehend umgesetzt.
Die Wine-Entwickler wollen in den kommenden Versionen des Windows-API-Nachbaus für Unix den DOS-Emulator DOSbox integrieren. Der erste Schritt wurde mit der aktuellen Version 1.3.12 gemacht.
Der Opera-Browser für FreeBSD und Debian-basierte Systeme ist in einer aktualisierten Version 11.00 erschienen. Die Signierschlüssel für die Debian-Pakete wurden erneuert, da die alten am 23. Januar 2011 abgelaufen sind.
Das Videolan-Team hat eine neue Version der Videoabspielsoftware VLC veröffentlicht. Die Version 1.1.6 beseitigt eine Sicherheitslücke und beschleunigt die Wiedergabe von VP8-codierten Inhalten.
Mozilla will Firefox 4 mit einer "Do-not-track-Funktion" versehen. Damit könnten Nutzer kontrollieren, ob sie von Werbesystemen getrackt werden können. Mozilla geht dabei einen anderen Weg als Microsoft beim Internet Explorer 9, der eine ähnliche Funktion bekommen soll.
Gerichte in Israel und Belgien haben die Verletzung von Creative-Commons-Lizenzen als Urheberrechtsverstoß gewertet. In Deutschland gibt es bislang kein vergleichbares Urteil.
Die Skype-Toolbar-Erweiterung wird von den Mozilla-Entwicklern für zahlreiche Abstürze und langsameren Seitenaufbau von Firefox verantwortlich gemacht und landet deshalb auf der sogenannten Blocklist.
Der Hardwarehersteller Via hat dem Open-Source-Projekt Openchrome die offizielle Dokumentation zu seinem Chrome-HD-Grafikchip zur Verfügung gestellt. In den freien Treibern des Projekts fehlte bislang die 3D-Beschleunigung.
Die Arbeiten an der zweiten Alpha von Thunderbird 3.3 sind abgeschlossen. Die neue Version bringt vor allem Fehlerkorrekturen, etwa beim Umgang mit Dateianhängen. Thunderbird 3.3 setzt auf Gecko 2.0.