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Sicherheitslücke in Ubuntu: Mit Mountall an Root-Rechte

Im Betriebssystem Ubuntu ist eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt worden. Sie kann genutzt werden, um Root-Rechte zu erhalten. Ein bereits erhältlicher Patch für Ubuntu behebt das Problem.
/ Alexander Syska
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Das Sicherheitsleck betrifft Ubuntu in der Version 10.04 sowie dessen Derivate Kubuntu, Edubuntu oder Xubuntu. Die Sicherheitslücke tritt in der Applikation Mountall auf, die dazu dient, Systemdateien in das Betriebssystem zu laden. Mountall erstellt dabei die Udev-Konfigurationsdatei root.rules mit userübergreifenden Schreibrechten, die dann dafür genutzt werden kann, als Root Befehle auszuführen. Ein nutzbarer Exploit ist bereits erschienen(öffnet im neuen Fenster) . Um diesen zu nutzen, benötigt ein Angreifer lediglich einen Zugang als unpriviligierter Benutzer, entweder lokal oder über das Netzwerk.

Das Problem wurde unter der Nummer USN-985-1(öffnet im neuen Fenster) in den Ubuntu Security Notes(öffnet im neuen Fenster) gelistet. Updates sind bereits in den Repositories verfügbar.


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