Freier Video-Editor: Kdenlive mit Effekt-Bearbeitung in der Monitor-Ansicht

In Kdenlive können Effekte wie Sepia auf das gesamte Projekt angewendet(öffnet im neuen Fenster) werden, bisher ging das nur für einzelne Clips. Bild- und Ton-Effekte können als Track hinzugefügt werden, sie gelten dann für alle Clips, die sich darin befinden. Effekte können wie gewohnt eingestellt werden, Keyframes bleiben dabei allerdings bislang außen vor.









Ein Histrogramm(öffnet im neuen Fenster) hilft beim Bearbeiten von Farbwerten in einem Film. Dabei zeigt das Histogramm wahlweise die Summe, die Luma- oder RGB-Werte an.
Die Anwendung von Effekten wurde vereinfacht. Statt wie bisher im eigenen Fenster und über Untermenüs können Effekte wie Vergrößern und Verkleinern in einem einzigen Dialog-Fenster direkt im Monitor(öffnet im neuen Fenster) bearbeitet werden.
Zusätzlich wurde die Slideshow-Funktion(öffnet im neuen Fenster) erweitert, auf Benutzerwunsch etliche weitere Funktionen eingepflegt und fast einhundert Fehler repariert. Das KDE-basierte Kdenlive steht unter der GPL und verwendet Ffmpeg(öffnet im neuen Fenster) , das MLT Video-Framework(öffnet im neuen Fenster) und das Effekte-API Frei0r(öffnet im neuen Fenster) . Die Videobearbeitung kommt mit einer Reihe von Video-Codecs klar, darunter Mpeg2, Mpeg4 und H.264. Für den Export stehen die Formate DV, Mpeg2, H.264 sowie weitere - auch freie - zur Verfügung. Vorgefertigte Pakete und Anleitungen zur Installation stehen unter kdenlive.org(öffnet im neuen Fenster) für etliche Linux-Distributionen, FreeBSD und Mac OS X zum Download bereit.