• IT-Karriere:
  • Services:

Swarmplayer 2.0

Bittorrent für Webvideos

Das von der EU geförderte Projekt P2P Next hat mit dem Swarmplayer 2.0 eine Software veröffentlicht, mit der sich in Webseiten eingebettete Videos per Bittorrent verteilen lassen. Bei der Wikipedia ist diese Technik bereits im Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Swarmplayer 2.0: Bittorrent für Webvideos

Der Swarmplayer 2.0 kommt als Erweiterung für Firefox unter Windows, Mac OS X und Ubuntu sowie in einer reinen Windows-Version für den Internet Explorer. Die Software erlaubt es, jedes per Bittorent verteilte Ogg-Theora-Video direkt per HTML5-Tag in eine Website einzubinden. Es kann dann direkt im Browser abgespielt werden und startet innerhalb weniger Sekunden.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
  2. CUNet GmbH, München / Ismaning

Entwickelt wurde der Swarmplayer 2.0 in enger Zusammenarbeit mit der Wikipedia, die die Software ab sofort testet. Der Ansatz soll vor allem helfen, Traffic-Kosten zu sparen. Das ist bei Videos, vor allem wenn es um HD-Auflösungen geht, für Anbieter ein erheblicher Kostenfaktor. Da die Wikipedia mit steigendem Videotraffic rechnet, sucht sie nach alternativen Verbreitungswegen, um das knappe Budget nicht für den Einkauf von Videotraffic einsetzen zu müssen.

  • Funktionsschema - Swarmplayer 2.0
  • Funktionsschema - Swarmplayer 2.0
  • Swarmplayer 2.0 für Firefox und Internet Explorer
Funktionsschema - Swarmplayer 2.0

Der Swarmplayer ist Open Source, steht unter der LGPL und wurde vom P2P-Next-Konsortium entwickelt. Die Technik wurde erstmals Ende August 2010 im Aufsatz Online video using BitTorrent and HTML5 applied to Wikipedia skizziert.

Getestet wird der Swarmplayer in Zusammenarbeit mit der Wikimedia Foundation. So kann der Swarmplayer mit dem URL-Zusatz ?withJS=MediaWiki:MwEmbed.js aktiviert werden.

Wird eine entsprechende URL mit einem Browser und mit installiertem Swarmplayer erstmals aufgerufen, wird ein Bittorrent-Schwarm erzeugt. Jeder weitere Besucher kann dann auf diesen Schwarm zurückgreifen. Der Swarmplayer greift dazu auf URL2Torrent.net zurück, um festzustellen, ob zum jeweiligen Video bereits ein Schwarm existiert. Ist das nicht der Fall, wird das Video ganz gewöhnlich von einem Wikipedia-Server heruntergeladen.

Das Browserplugin zeigt seinen Netzwerkstatus an. Es wird automatisch gestartet, sobald eine Seite das Plugin anfordert. Mit einem Klick zeigt es eine Übersicht der Dateien, die es derzeit empfängt und verteilt. Je nach Status haben die dort gezeigten Dateien eine andere Farbe. Verlässt ein Nutzer die jeweilige Seite, bevor das Video komplett heruntergeladen worden ist, wird es gelöscht und auch nicht an andere hochgeladen, um Bandbreite zu sparen. Nur Videos, die komplett geladen wurden, werden im Hintergrund weiterverteilt.

Der Swarmplayer 2.0 steht ab sofort unter swarmplayer.p2p-next.org zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

love to hate 28. Sep 2010

Es ist ja von Deiner Seite aus abschaltbar. Den Vorteil sehen ich vor allem darin...

jessipi 28. Sep 2010

Wenn ich mich nicht irre, nutzt Miro auch Torrents um Videos zu downloaden, nur dass...

fog 28. Sep 2010

ich glaube kaum dass das Projekt Zukunft hat, zumindest nicht momentan - leider. Was...

swarmplayer 28. Sep 2010

Bei mir werden Daten in $HOME/.SwarmPlayer/ zwischengespeichert.

Sicainet 28. Sep 2010

Find die idee super! Wuerd nur gern wissen wie ich jetzt meinen Rootserver so einstelle...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal - Test

Doom Eternal ist in den richtigen Momenten wieder eine sehr spaßige Ballerorgie, wird aber an einigen Stellen durch Hüpfpassagen ausgebremst.

Doom Eternal - Test Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

    •  /