Eucalyptus
Quelloffener Kern der Version 2.0 freigegeben
Der Kern der Cloud-Software Eucalyptus 2.0 ist als Open-Source-Version freigeben worden. Neben Xen und KVM kommt Eucalyptus auch mit VMwares vSphere, ESXi und ESX klar. Eucalyptus hat die APIs von Amazons Elastic Compute Cloud (EC2) und Simple Storage Service (S3) nachgebildet.
Zwei Monate nach Erscheinen der kostenpflichtigen Eucalyptus Enterprise Edition hat Eucalyptus Systems den Kern der Anwendung auch als quelloffene Variante freigegeben. Der Kern soll gegenüber der Vorgängerversion besser skalierbar und die Benutzung vereinfacht worden sein.
Zeitgleich wurden die Euca2ools in Version 1.3 freigegeben. Die EC2-kompatiblen Clientwerkzeuge kommen mit der AWS EC2 API zurecht. Ferner bietet die neue Version Unterstützung für Windows-Installationen in der Cloud sowie weitere kleinere Verbesserungen.
Zudem können Patches über ein neues Verfahren eingereicht werden, über das direkter mit den Entwicklern bei Eucalyptus Systems kommuniziert werden kann. Der Fortschritt eines eingereichten Patches soll verfolgt werden können. Außerdem wurde die Dokumentation verbessert.
Eucalyptus und die Euca2ools stehen als vorkompilierte Binärpakete für Red Hat Enterprise Linux 5 und CentOS 5 sowie für Opensuse 11 und Debian "Squeeze" zur Verfügung. Zusätzlich liegt dort auch der Quellcode zum Download bereit. Eucalyptus Systems pflegt auch eine Community-Webseite und bietet eine Onlinedokumentation an.
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