Die Entwickler der KDE-Tabletoberfläche Plasma Active haben die Pläne für die dritte Version festgelegt. Sie soll mit einem unmodifizierten KDE SC 4.9 funktionieren, außerdem soll Nepomuk besser integriert werden.
Der Displayserver Wayland und der Compositor Weston sind ab sofort in den Quellen von Ubuntu 12.04 verfügbar. GTK-Anwendungen können Wayland jedoch nicht nutzen, GTK müsste dazu neu kompiliert werden.
Mit nur kurzer Verspätung hat Mozilla seinen Browser Firefox 11 veröffentlicht, der neue Entwicklerwerkzeuge enthält, Erweiterungen über mehrere Rechner synchronisiert und Googles HTTP-Nachfolger SPDY unterstützt.
Das Openstreetmap-Projekt will seine Lizenz wechseln, weg von Creative Commons (CC-BY-SA 2.0) hin zur neu entwickelten Open Database License, auch wenn dafür einige Daten gelöscht werden müssen.
Das Content Management System Magnolia 4.5 ist für die Publizierung von Inhalten auf mobilen Geräten optimiert worden. Außerdem unterstützt Magnolia 4.5 HTML5 und das Veröffentlichen über mehrere Kanäle.
Das Grafiksystem DirectFB 1.6 wird noch in diesem Monat als stabile Version erscheinen. Eigentlich sollte der freie Framebuffer 1.6 im Januar 2012 freigegeben werden. Wegen grundlegender Neuerungen wurde der Termin aber verschoben.
Die Groupware Zarafa 7 ist ab sofort auf NAS-Servern von Synology und für die Linux-Distribution ClearOS verfügbar. Auf der Version für die Diskstations können Kalenderdaten mit mobilen Geräten synchronisiert werden.
Eigentlich ist Firefox 11 fertig und könnte heute planmäßig veröffentlicht werden. Doch wegen Microsofts März-Patchday und einer möglichen Sicherheitslücke verschiebt Mozilla die Veröffentlichung.
Das Debian-Team hat ein letztes Update für Debian 5.0 alias Lenny veröffentlicht, obwohl die Unterstützung für das mehr als drei Jahre alte Linux-basierte Betriebssystem bereits offiziell beendet wurde.
Das Linux-Mint-Team hat das aktuelle Lisa 12 mit LXDE veröffentlicht. Auf der Installations-CD wurden Abiword und Gnumeric statt Libreoffice integriert. VLC und Mplayer sind ebenfalls enthalten.
Geht es nach Mozilla-Entwickler Andreas Gal, wird Firefox in Zukunft auch unfreie Codecs wie H.264 und MP3 unterstützen. Er hat einen Patch eingereicht, mit dem Firefox die vom Betriebssystem bereitgestellten Codecs nutzen kann.
Ein Daimler-Mitarbeiter hat anonym eine kritische Passage aus dem Wikipedia-Artikel über das Unternehmen gelöscht. Obwohl das gegen die Web-2.0-Benimmregeln Daimlers verstößt, wird nicht nachgeforscht.
Die Visitenkarte vergessen? Kein Problem: Der Zeichenroboter Piccolo erstellt schnell eine. Er ist so klein, dass er immer dabei sein kann - und für unter 70 US-Dollar durchaus erschwinglich.
Das FreeBSD-Team hat einen neuen Anlauf gestartet, um den Kernel mit dem Fuse-Treiber zu erweitern. Erste Versionen waren mit zu vielen Fehlern behaftet.
Mozilla hat am Montag mit der Umsetzung von Firefox für den neuen Metro-Stil von Windows 8 begonnen. Große Teile des Browsers müssen neu geschrieben werden.
Im aktuellen Grafiktreiber für Linux-Gastsysteme hat VMware hardwarebeschleunigte 3D-Unterstützung implementiert. Ein entsprechendes Kernel-Modul ist bereits in Linux 3.2 enthalten.
Das Open Invention Network meldet, dass sein Bestand um etwa 700 neue Softwarepakete auf 1.700 erhöht wurde, die vom Patentschutz des OIN abgedeckt werden. Dazu gehören die Kernel Virtual Machine (KVM), OpenJDK und Webkit.
Das Linaro-Projekt hat weitere Patches des Android-Kernels für die Integration in den Linux-Kernel 3.4 eingereicht. Langfristig sollen sämtliche Android-Änderungen in den offiziellen Kernel übernommen werden.
Cebit 2012 Sophos hat eine erste Betaversion seiner Sicherheitssoftware Unified Threat Management 9 (UTM) vorgestellt, in der das Astaros Security Gateway mit Lösungen von Sophos verschmolzen wurde.
Das erste Update für KDE SC 4.8 behebt Fehler im Dateimanager Dolphin sowie im IM-Client Kopete. Außerdem haben die Entwickler Bugs im Zusammenhang mit dem Nepomuk-Framework beseitigt.
Mozillas Kurzfilmwettbewerb Firefox Flicks ist mehr als eine reine Marketingkampagne. Die Jury besteht aus Hollywood-Produzenten sowie dem Schauspieler Edward Norton. Als Hauptpreis gibt es eine Videoausrüstung im Wert von 10.000 US-Dollar.
Nach rund 20 Monaten Entwicklungszeit und über 16.000 einzelnen Änderungen ist Wine in der Version 1.4 erschienen. Neu sind unter anderem die Grafikengine DIB, die Wine deutlich schneller machen soll, und ein neuer Audiostack.
Der Australier Matt Kwan entwickelt einen in Java geschriebenen X11-Server für Android. Dem Server fehlen jedoch noch Funktionen und eine Fensterverwaltung, um viele Anwendungen darzustellen.
Codeweavers hat mit Crossover XI grundlegende Veränderungen an seiner Software vollzogen, mit der Windows-Programme unter Linux und Mac OS X ausgeführt werden können. Künftig gibt es nur noch eine Variante: Crossover.
Warner Bros. Entertainment suche mit Software nach Urheberrechtsverletzungen, die zu viele falsche Ergebnisse liefere, meint die EFF und unterstellt dem Medienkonzern Absicht.
Die freie Javascript-Bibliothek jQuery wird künftig von einer Stiftung getragen, der neu gegründeten jQuery Foundation. Das 2005 von John Resig gegründete Projekt erfreut sich großer Beliebtheit.
Das Handbuch für Linux from Scratch ist in Version 7.1 veröffentlicht worden. Die Aktualisierungen berücksichtigen den Linux-Kernel 3.2.6 sowie GCC 4.6.2. Außerdem wurden einige Anleitungen überarbeitet.
Der Langzeit-Kernel Linux 2.6.32 erhält ein Update. Maintainer Greg Kroah-Hartman wird ihn nicht länger pflegen, schreibt er in einer Ankündigung. Das übernimmt Willy Tarreau. Die Zeit zwischen den Updates wird größer.
Das aktuelle Backtrack 5 R2 erhält in Zukunft häufiger Updates für seinen Ubuntu-basierten Unterbau. Dazu wurde ein eigenes Repository eingerichtet. Neben Aktualisierungen enthält Backtrack auch neue Prüfwerkzeuge.
Das Projekt Lumberjack will die Struktur der Protokollierung unter Linux standardisieren und insgesamt verbessern. Dazu trafen sich Entwickler von den wichtigsten Protokollierungsprojekten.
Im Sommer 2012 sollen die ersten Smartphones mit Mozillas Boot to Gecko (B2G) auf den Markt kommen. Golem.de hat mit Mozilla-Entwickler Andreas Gal über das neue Betriebssystem gesprochen und stellt es im Detail vor.
Canonical hat eine erste Beta von Ubuntu 12.04 veröffentlicht. Darin ist das neue Head-up-Display zu sehen, das als Alternative zum herkömmlichen Anwendungsmenü gedacht ist - ungewohnt, aber praktisch.
Knapp drei Jahre nach PHP 5.3.0 wurde nun PHP 5.4.0 veröffentlicht. Die neue Version enthält zahlreiche neue Funktionen und Fehlerkorrekturen sowie neue Spracheigenschaften.
Google hat mit Vitess ein Projekt gestartet, das MySQL in typischen Webszenarien beschleunigen und so eine Alternative zu NoSQL-Systemen darstellen soll. Mit Vitess soll MySQL besser skalieren.
Das KDE-Team hat den Zeitplan für die Veröffentlichung der KDE SC 4.9 festgelegt. Demnach soll die finale Version am 1. August 2012 erscheinen. Die Entwickler konzentrieren sich größtenteils auf die Portierung auf Qt Quick.
Das ortsbezogene soziale Netzwerk Foursquare setzt künftig auf freie Geodaten des Openstreetmap-Projekts statt auf Google Maps. Die eigentlichen Karten kommen von Mapbox.
Das aktuelle HTTPS Everywhere 2.0 von der Electronic Frontier Foundation hat eine optionale Funktion, die vor Verbindungen mit unzureichender Verschlüsselung warnt. Eine Beta der Browsererweiterung ist für Chrome erhältlich.
HP wird im Bereich WebOS 275 Entwickler entlassen. Im Dezember 2011 wurde beschlossen, das Betriebssystem für mobile Geräte unter einer freien Lizenz zu veröffentlichen.
Gleichzeitig mit einer zweiten Beta hat das Tizen-Projekt eine Windows-Version des SDK für das Linux-basierte Betriebssystem für mobile Geräte veröffentlicht. Außerdem ist Smartphone-Hersteller Huawei dem Vorstand beigetreten.
Wie im Vorfeld des Mobile World Congress angekündigt, hat Mozilla seinen "Mozilla Marketplace" genannten Appstore für "Open Web Apps" für Entwickler geöffnet.
Die erste Alphaversion des kommenden Fedora 17 enthält aktuelle Entwicklungsversionen von Gnome 3.4 und Gimp 2.8. Außerdem wurden die Bibliotheken und Binärdateien in das Usr-Verzeichnis verschoben.