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Emulator: Qemu 1.0 ist fertig

Der Emulator Qemu ist in der Version 1.0 veröffentlicht worden. Die freie virtuelle Maschine emuliert die Hardware eines Computers und ermöglicht es auch, für andere Prozessorarchitekturen erstellten Code auszuführen. Qemu kann aber auch als Virtualisierungsplattform genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Qemu 1.0 steht zum Download bereit.
Qemu 1.0 steht zum Download bereit. (Bild: Qemu)

Ab sofort steht Qemu in der Version 1.0 zum Download bereit. Zu den größten Änderungen in dieser Version zählt die Unterstützung für SCSI-Blockgeräte einschließlich Block-Device-Passthrough. Ebenfalls neu ist der Tiny Code Interpreter TCI. Damit kann Qemu auch auf Architekturen ausgeführt werden, für die kein nativer Code generiert wurde. Dabei wird Bytecode erzeugt, der dann in einer virtuellen Maschine ausgeführt werden kann. Dies ist aber deutlich langsamer als die direkte Emulation, die Qemu für x86, ARM, MIPS, s390 und Sparc bietet.

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Darüber hinaus verwendet Qemu 1.0 separate Threads zur VCPU-Ausführung, ähnlich wie bei Qemu-KVM, und sämtliche Image-Formate unterstützen in der neuen Version asynchrone Operationen. Zudem wurden diverse Fehler beseitigt und Verbesserungen an der SCSI-Emulation vorgenommen. Über Image-Dateien wie QCOW2 ist bei Verwendung von Shared Storage eine Live-Migration möglich.

Zudem werden weitere Prozessoren direkt unterstützt, darunter ARMs Cortec-A15, DC232b und FSF Xtensa, Sim (ähnlich wie Tensilica ISS) sowie LX60-, LX110- und LX200-Maschinen.

Als Maschinen-Emulator eingesetzt, ermöglicht es Qemu, Programme auf einem System auszuführen, die für andere Betriebssysteme und Prozessorarchitekturen erstellt wurden. So können beispielsweise Applikationen für ARM-Prozessoren auf einem Desktop mit x86-Prozessor ausgeführt werden. Qemu wandelt dazu die Befehle während der Laufzeit um.

Qemu kann aber auch als Virtualisierungslösung verwendet werden, wobei der Gastcode direkt auf der CPU ausgeführt wird, so dass Qemu in diesem Fall fast native Geschwindigkeit erreicht. Die Virtualisierung steht zur Verfügung, wenn Qemu unter dem Hypervisor Xen oder dem Modul KVM unter Linux ausgeführt wird. Mit KVM kann Qemu x86-, PowerPC- und S390-Gastsysteme virtualisieren.

Qemu 1.0 steht unter qemu.org zum Download bereit. Eine Übersicht über alle Änderungen in der neuen Version findet sich im Changelog.



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gorsch 02. Dez 2011

Was ich aber eher glaube, ist dass es einer dieser Lösungen war, welche ein ganzes...


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