Abo
  • Services:

Freie Lizenzen: Creative Commons sollen einheitlicher werden

In der Diskussion um Creative Commons 4.0 stehen mehrere Ziele zur Debatte. Die Lizenzmodule sollen wieder vereinheitlicht werden und weltweit gelten, ferner sollen sie vor allem an die Bedürfnisse von öffentlichen Einrichtungen angepasst werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Creative Commons diskutiert über Änderungen für Version 4.0.
Creative Commons diskutiert über Änderungen für Version 4.0. (Bild: Creative Commons)

Für 2012 ist eine neue Version der Creative-Commons-Lizenzmodule geplant. Nun hat das Team die öffentliche Diskussion über die Ziele und mögliche Änderungen eröffnet. Unter anderem sollen die Lizenzmodule wieder weltweit gelten. Außerdem sollen sie für den Einsatz in öffentlichen Einrichtungen und Regierungsinstitutionen angepasst werden. Vornehmliches Ziel ist es, die Fragmentierung der eigenen und die Notwendigkeit spezieller Lizenzen zu vermeiden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Essen
  2. UDG United Digital Group, Ludwigsburg, Mainz, Herrenberg, Karlsruhe oder Hamburg

Seit Version 3.0 aus dem Jahre 2007 war es möglich, CC-Lizenzmodule für die jeweiligen juristischen Gegebenheiten einzelner Länder zu portieren, sie also anzupassen. Nun beklagen die CC-Lizenzverwalter eine zu starke Fragmentierung. Maßgeblicher Auslöser für die Diskussion sind die sogenannten für Europa geltenden Datenbankrechte.

Datenbanken wie Tonträger

In den unportierten Lizenzmodulen sind Datenbankrechte nicht definiert, in den in einigen europäischen Ländern geltenden Lizenzmodulen hingegen schon. Dort wird Datenbanken die gleiche Bedeutung zugemessen wie Tonträgern oder Filmen. Diese "Sui generis"-Datenbankrechte seien für viele ein Grund, CC-Lizenzmodule nicht zu verwenden. Das gilt auch für zahlreiche europäische Regierungen und öffentliche Einrichtungen.

Ferner steht erneut das Lizenzmodul zur Debatte, das die kommerzielle Nutzung von Werken verbietet (Non Commercial, NC). In dem CC-Wiki, in dem die Diskussion stattfindet, sind vier mögliche Szenarien aufgelistet. In einer sollen die konservativen Lizenznehmer zufriedengestellt werden, etwa mit der Entfernung der Klausel, dass Filesharing eine nichtkommerzielle Nutzung darstellt.

Definition von Kopierschutz wie in der GPLv3

Im Gegensatz dazu steht ein Vorschlag, der eine weitere Liberalisierung der Lizenz vorschlägt und beispielsweise die Nutzung nicht für die kommerzielle Nutzung lizenzierter Werke auf werbefinanzierten Webseiten erlaubt. Zwei weitere Vorschläge wollen die NC-Lizenzen entweder ganz abschaffen oder zumindest aus dem CC-Portfolio entfernen und als eigenständige Lizenz weiterführen.

Außerdem steht die explizite Ablehnung des Kopierschutzes und eine weitgehende Kompatibilität zu der GPL und weiteren Copyleft-Lizenzen zur Debatte, die bis Mitte Februar 2012 abgeschlossen sein soll. Im März soll ein erster Entwurf erscheinen. Spätestens im Dezember 2012 soll die finale Version 4.0 der CC-Lizenzmodule veröffentlicht werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,00€ (Preis-Leistungs-Award von PCGH erhalten!)
  2. (u. a. Assassins Creed Odyssey 36,99€, Dark Souls III 12,99€, Rainbow Six Siege 12,99€)
  3. (u. a. TP-Link Switch 15,99€)
  4. 139,99€

Folgen Sie uns
       


Apple Watch 4 - Fazit

Die neue Apple Watch bleibt für uns das Maß aller Smartwatch-Dinge.

Apple Watch 4 - Fazit Video aufrufen
Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

    •  /