Ein Fehler in allen Samba-Versionen ermöglicht das Ausführen von Code mit Admin-Rechten. Angreifer müssen dafür nicht vom Server authentifiziert sein. Patches stehen jedoch auch für nicht mehr unterstützte Versionen bereit.
Die Datenbank CouchDB 1.2.0 soll schneller und sicherer funktionieren. Die Version enthält aber auch einige Neuerungen, die inkompatibel zu Vorgängerversionen sind.
Microsoft gehört laut der Linux-Foundation zu den aktivsten Entwicklern von Linux. Canonical taucht in der Statistik nicht auf. Besonders aussagekräftig ist sie aber nicht.
Einer Umfrage zufolge sind fast alle Ubuntu-Anwender männlich, zwischen 25 und 35 Jahre alt und schätzen die Linux-Distribution vor allem wegen ihrer Sicherheit und Geschwindigkeit.
Die Entwickler vom Videolan-Projekt warnen vor der Installation der Android-Version des VLC-Players. Gleichzeitig bestätigen sie, selbst an der lange erwarteten Android-Version zu arbeiten.
Die Geräteverwaltung des Linux-Kernels, Udev, ist nun in den Code von Systemd integriert. Die Programme sollen aber weiterhin getrennt einsetzbar sein.
Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidate von Gimp 2.8 ist die Entwicklung der Version fast abgeschlossen. Ein Erscheinungstermin steht jedoch noch nicht fest.
Das Qt-Entwicklungsteam hat eine erste Alpha von Qt 5.0 veröffentlicht. Das klassische Applikationsmodell auf Basis von C++ tritt damit zugunsten von QML in den Hintergrund.
Für den persönlichen Onlinespeicher Owncloud 2012 gibt es künftig kommerziellen Support. Er wurde um Clients für Windows und Linux sowie Android und iOS erweitert.
Ein letzter Versuch, den Patentstreit zwischen Oracle und Google vor der Hauptverhandlung zu schlichten, ist gescheitert. Der erste Verhandlungstag ist für den 16. April 2012 angesetzt.
Die Auslieferung des Vivaldi-Tablets - ehemals Spark - verzögert sich um mindestens einen Monat auf Mitte Juni 2012. Projektinitiator Aaron Seigo will die Zeit für Verbesserungen nutzen.
Linus Torvalds hat eine erste Vorabversion des Linux-Kernels 3.4 veröffentlicht. Neben zahlreichen Verbesserungen in Treibern für Grafikkarten haben Entwickler eine erste Version des x32-ABI eingebaut.
Wikidata wird eine gemeinsame offene Datenquelle für alle Sprachversionen der freien Enzyklopädie Wikipedia verwirklichen. Die strukturierten Daten werden für andere Projekte offen zur Verfügung gestellt. Das Geld kommt von Paul Allen und Google.
Der Start war zwar holperig, in den nächsten Linux-Kernel 3.4 ist aber der letzte Treiber für Microsofts Hyper-V aus dem Staging-Bereich aufgenommen worden. Microsofts Entwickler loben dafür die Community - und sich selbst.
Der US-Buchhändler Barnes & Noble wird sein Android-Tablet Nook Tablet bald auch in Deutschland verkaufen. Eine Gesellschaft wurde bereits in Berlin gegründet.
Sie können zwar keine Aliens aufspüren, wohl aber die Umweltbedingungen auch auf fremden Planeten anzeigen: die Science Tricorder Mark 1 und Mark 2 des Tüftlers Peter Jansen. Sowohl das Hardwarelayout als auch die Software sind Open Source.
Einige Anwendungen in Gnome 3.4 erhalten ein neues Design, was die Arbeit mit der Gnome-Shell verbessert. Die neuen Richtlinien sind aber noch nicht überall umgesetzt, was zu einem inkonsistenten Look-and-Feel führt.
Die ASP.Net-Komponenten Web API und Web Pages hat Microsoft unter die Apache-Lizenz 2.0 gestellt und den Sourcecode auf Codeplex veröffentlicht. Auch externe Entwickler sollen an der Weiterentwicklung beteiligt werden.
Oracle hat einen Vorschlag von Google zur Verkürzung des Patentstreits abgelehnt. Der Suchmaschinenanbieter wollte Oracle an seinen Einnahmen mit Android beteiligen und für jedes Patent einen Pauschalbetrag bezahlen.
Die Stadt München spart mit ihrem Limux-Projekt rund ein Drittel ihrer Ausgaben im IT-Bereich, vor allem Lizenzkosten. Außerdem werden seit dem Umstieg auf Linux weniger Störungsfälle gemeldet.
Nach einer Aussage von Linus Torvalds ist Microsofts Vfat-Patent erneut von der ITC geprüft und für ungültig erklärt worden. Torvalds konnte nachweisen, dass er in einer Mailingliste bereits 1992 über lange Dateinamen in Dateisystemen diskutiert hat. Damit wäre das Patent wegen Prior Art ungültig.
Zusammen mit den französischen Webentwicklern von Little Workshop hat Mozilla mit Browserquest ein Browser-MMOG entwickelt, das komplett mit HTML5, CSS und Javascript realisiert wurde. Tausende Spieler können gleichzeitig auf unterschiedlichen Geräten spielen.
Das aktuelle Parted Magic 2012_3_24 behebt einen Fehler in Busybox unter Clonezilla. Außerdem erhält das Linux-basierte Rettungs- und Partitionierungswerkzeug zahlreiche neue Grafiktreiber.
Bei der Portierung der freien Büroanwendung Calligra auf Android ist Entwickler Marijn Kruisselbrink auf Probleme mit der QWidget-basierten Benutzeroberfläche gestoßen.
Die aktuelle Version 1.4 des Webframeworks Django erkennt und verarbeitet Zeitzonen. Zudem benötigt Django 1.4 mindestens Python 2.5, die Unterstützung für 2.4 wurde entfernt.
Die freie Mediacenter-Software XBMC ist deutlich verbessert worden. Ab der Version 11.0 "Eden" arbeitet sie schneller und bringt auch eine Unterstützung für Apples Airplay.
Der im Rechtsstreit zwischen Oracle und Google zuständige Richter hat erneut angeordnet, dass sich die beiden außergerichtlich einigen sollen. Ein entsprechendes Treffen muss bis zum 16. April stattfinden.
Der freie Nvidia-Treiber Nouveau unterstützt vom ersten Tag an Nvidias neue GPU-Generation Kepler, verkündet Entwickler Dave Airlie und bittet Linus Torvalds darum, den Treiber in die nächste Version des Linux-Kernels aufzunehmen.
Update Der Amiga Mini ist der erste Amiga des 2010 neu gegründeten Unternehmens Commodore. Er hat Ähnlichkeit mit Apples Mac Mini, enthält PC-Hardware und besitzt eine Linux-Distribution im Amiga-Look.
In einem Jahr will Island eine Migrationsplattform entwickeln, die es der öffentlichen Verwaltung ermöglicht, auf freie und Open-Source-Software umzusteigen. Erfahrungen sollen die Ministerien beisteuern, die bereits mit freier Software arbeiten.
Noch hat die übernächste Version von Fedora keinen Namen, schon stehen erste Funktionen fest, die in Fedora 18 eingebaut werden sollen. Die Softwarepakete sollen umorganisiert werden und ARM wird verstärkt unterstützt.
Für das kommende Opensuse 12.2 plant das Team einige größere Neuerungen, etwa Grub2 als Standard, GCC 4.7 sowie eine ARM-Portierung. Mit dem zweiten Meilenstein können einige Änderungen bereits getestet werden.
Entwickler der GNU Compiler Collection (GCC) diskutieren über Pläne für Version 5 der Kompilierwerkzeuge. GCC soll modular werden - ähnlich dem LLVM-Projekt. Das Vorhaben ist aber nahezu undurchführbar, da sind sich die Entwickler einig.
Mozilla hat die Aurora genannte Vorabversion von Firefox 13 veröffentlicht. Firefox 13 enthält einen neuen Startbildschirm, eine neue Neues-Tab-Seite und verbesserte Entwicklerwerkzeuge. Zudem wird SPDY standardmäßig aktiviert.
Der Videolan-Client (VLC) beseitigt mit der Version 2.0.1 nicht nur eine Sicherheitslücke, sondern auch den ein oder anderen Fehler, der Umsteiger gestört hat. Die zweite "Twoflower"-Version ist in erster Linie ein Bugfix-Release.
Linus Torvalds hat Linux 3.3 freigegeben, dessen Optimierungen des Zwischenspeichers diesmal in Bereich Netzwerk zu finden sind. Darunter sind die Byte Queue Limits, die die Netzwerklatenzen verringern sollen. Erste Teile von Android sind in den Staging-Bereich zurückgekehrt.
Die Android-Distribution Cyanogenmod wird in der künftigen Version 9 standardmäßig keinen Root-Zugriff mehr haben. Damit soll die Sicherheit der Android-Distribution erhöht werden.
Mozilla hat seinen Browser Firefox 12 als Beta veröffentlicht. Mit der neuen Updatefunktion werden Anwender bei Aktualisierungen nicht behelligt. Im Rahmen des Snappy-Projekts erhält Firefox sanftes Scrollen aus der Erweiterung Smoothwheel.
Das Entwicklerteam des Echtzeitstrategiespiels 0 A.D. hat eine neunte Alpha veröffentlicht. Neu hinzugekommen ist das Volk der Römer. Bis Ende 2012 soll eine erste Beta freigegeben werden. Eine experimentelle Android-Portierung auf GLES/GLSL gibt es ebenfalls.
Das WebOS-Team veröffentlicht Teile des aktuellen WebOS 3.0.5 als Quellcode unter dem Namen "Community Edition". Dies soll der Community dienen und hat nichts direkt mit dem Open-WebOS-Projekt gemeinsam.
Update Unter dem Namen Anonymous OS ist eine Linux-Distribution im Umlauf, die von den Mitgliedern des Anonymous-Kollektivs erstellt sein soll. Die Gruppe meldet über Twitter, das OS sei ein Fake und mit Trojanern verseucht.
Das Unix-Betriebssystem NetBSD 6.0 ist als Beta veröffentlicht worden, mit zahlreichen neuen Treibern und der Unterstützung für Cortex-A8-Prozessoren. Außerdem wurde die Kompatibilität zu Linux-Anwendungen erhöht.