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Die KDE-basierte Benutzeroberfläche Plasma Active Two
Die KDE-basierte Benutzeroberfläche Plasma Active Two (Bild: Plasma Active)

Mobile Desktops: Plasma Active Two auf Tegra-2-Tablets

Die KDE-basierte Benutzeroberfläche Plasma Active Two
Die KDE-basierte Benutzeroberfläche Plasma Active Two (Bild: Plasma Active)

Die Plasma-Active-Entwickler haben mit Two dem mobilen Desktop auf KDE-Basis ein Update verpasst, das wesentliche neue Funktionen mit sich bringt. Nun lässt sich Plasma Active auch auf Tablets mit Nvidias Tegra-2-Chipsatz installieren.

Plasma Active Two läuft künftig auf mehr Geräten, darunter solchen mit dem Tegra-2-Chipsatz von Nvidia. Mit der Funktion Recommendations - zu Deutsch Vorschläge - soll Plasma Active die Vorlieben des Anwenders langfristig beobachten und dann entsprechende Vorschläge machen. Ferner sollen die Geschwindigkeit und die Leistung erhöht worden sein. Weitere Änderungen betreffen die Benutzerschnittstelle, die für die Toucheingabe optimiert worden sein soll.

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Die Geräteauswahl für den KDE-basierten Plasma-Active-Desktop wurde nicht nur allgemein auf Geräte mit dem Tegra-2-Chipsatz von Nvidia erweitert. Speziell soll Plasma Active auch auf dem G9 von Archos sowie dem Beagleboard und dem N950 von Nokia laufen.

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Plasma Active Two

Mit den Recommendations soll Plasma Active Two die Präferenzen eines Anwenders aus seinem Nutzungsverhalten erraten. Dazu wird die semantische Suche aus dem Nepomuk-Projekt verwendet, um später Vorschläge zu Inhalten, Webseiten und Anwendungen zu machen. Dabei soll die Privatsphäre eingehalten werden, Daten werden nicht über das Netzwerk versendet und Recommendations sollen auch ohne Internetverbindung funktionieren.

Die Präsentation von Dokumenten, Anwendungen, Widgets und Bildern wurde vereinheitlicht. Die Darstellung von Activities am rechten Rand des Bildschirms wurde ebenfalls optimiert, sie lässt sich in der vertikalen Größe verändern. Das soll vor allem die Darstellung von vielen Activities verbessern.

Die Share-Like-Funktion, mit der Inhalte schnell per Lesezeichen abgelegt, beurteilt, an Activities gekoppelt oder per E-Mail verschickt werden können, wurden auf den Dateibetrachter Okular, den E-Book-Reader und den Texteditor ausgedehnt. Ferner gibt es eine neue Anwendung für Zeit- und Browsereinstellungen.

Die aktuelle Version der Benutzeroberfläche für mobile Geräte ist inzwischen für Balsam, Meego und Mer erhältlich. Eine Installationsanleitung steht im Wiki des Projekts bereit.


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