Linux-Distribution: Untangle 9.1 mit JSON-Konfigurationsdateien

Die Linux-Distribution Untangle 9.1 ist erschienen. Das System zum Sichern eines Netzwerkes nutzt nun für fast alle Anwendungen JSON-Konfigurationsdateien, statt die Einstellungen in einer Postgresql-Datenbank zu speichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Untangle 9.1 nutzt JSON-Konfigurationsdateien.
Untangle 9.1 nutzt JSON-Konfigurationsdateien. (Bild: Untangle)

Die Debian-basierte Linux-Distribution Untangle 9.1 ist erschienen. Das von dem Unternehmen Untangle entwickelte System bietet ein Netzwerk-Gateway mit mehreren Modulen für Anwendungen wie Spam-Blocker, OpenVPN, Firewall und einiges mehr. Die Konfigurationsdateien dieser Anwendungen werden in der aktuellen Version nicht wie bisher in einer Postgresql-Datenbank gespeichert, sondern liegen im JSON-Dateiformat vor.

Stellenmarkt
  1. Datenbank-Entwickler (m/w/d)
    DZ PRIVATBANK S.A., Luxemburg (Luxemburg)
  2. Informatiker / Entwickler (m/w/d) SAP ABAP
    ING Deutschland, Frankfurt, Nürnberg
Detailsuche

Die Entwickler verzichteten für Untangle 9.1 auf die Datenbank BerkleyDB. Die Module Web Filter Lite und Spyware Blocker nutzen den Arbeitsspeicher statt der Datenbank zum Vorhalten der notwendigen Informationen. Die Art und Weise, wie Ereignisse aufgezeichnet werden, wurde ebenfalls verändert.

Darüber hinaus hat das Entwicklungsteam einige Anwendungen umbenannt, wodurch die Trennung zwischen dem frei verfügbaren Modul und der zu bezahlenden Variante deutlicher werden soll. Die Module zur Abwehr von Spyware und Phishing-Versuchen nutzen nun unter anderem das Safebrowsing-API von Google. Anwendern steht außerdem OpenVPN 2.2.1 zur Verfügung und der neue OpenVPN-Client unterstützt Windows 8.

Die Basis von Untangle 9.1 bildet der Linux-Kernel 2.6.26. Ebenfalls genutzt werden die Sprachen PHP 5.2.6, Perl 5.10 und Pyhton 2.5.2. Die freie Version steht als CD-Abbild für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen zum Download bereit. Bezahlversionen von Untangle 9.10 sind ebenfalls verfügbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnik
CATL stellt erste Natrium-Ionen-Akkus für Autos vor

160 Wh pro Kilogramm. 80 Prozent Akkuladung in 15 Minuten. 90 Prozent Kapazität bei minus 20 Grad Celsius. CATL startet eine neue Ära der Akku-Technik.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnik: CATL stellt erste Natrium-Ionen-Akkus für Autos vor
Artikel
  1. Erneuerbare Energien: Größte Gezeitenturbine geht vor Schottland in Betrieb
    Erneuerbare Energien
    Größte Gezeitenturbine geht vor Schottland in Betrieb

    Die Meere bieten viel Energie, die sich in elektrischen Strom wandeln lässt. In Schottland ist gerade ein neues Gezeitenkraftwerk ans Netz gegangen.

  2. Spionagesoftware: Israelische Behörden überprüfen Pegasus-Hersteller NSO
    Spionagesoftware
    Israelische Behörden überprüfen Pegasus-Hersteller NSO

    War es eine Razzia oder eine freundliche Besichtigung? Der diplomatische Druck auf Israel wegen des Trojaner-Herstellers NSO zeigt offenbar Wirkung.

  3. Verschlüsselung: Windows-Verschlüsselung Bitlocker trotz TPM-Schutz umgangen
    Verschlüsselung
    Windows-Verschlüsselung Bitlocker trotz TPM-Schutz umgangen

    Eine mit Bitlocker verschlüsselte SSD mit TPM-Schutz lässt sich relativ einfach knacken. Ein Passwort schützt, ist aber nicht der Standard.


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Bosch Professional günstiger • Asus TUF Gaming 23,8" FHD 144Hz 169€ • Acer-Chromebooks zu Bestpreisen (u. a. 14" 64GB 229€) • Alternate (u. a. Deepcool-Gehäuselüfter ab 24,99€) • EA-Spiele (PC) günstiger (u. a. Battlefield 5 5,99€) • Philips-Fernseher 65" Ambilight 679€ [Werbung]
    •  /