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Linux-Desktops: Razor-qt für langsame Rechner

Der neue Linux-Desktop Razor-qt soll vor allem für den Einsatz auf langsamen Rechnern gedacht sein. Er basiert auf dem Qt-Framework . Entwickler haben Version 0.4.0 freigegeben.
/ Jörg Thoma
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Der neue Desktop Razot-qt basiert auf Qt und soll auch auf langsamen Rechnern flink laufen. (Bild: Razor-qt)
Der neue Desktop Razot-qt basiert auf Qt und soll auch auf langsamen Rechnern flink laufen. Bild: Razor-qt

Das Razor-qt-Projekt(öffnet im neuen Fenster) hat eine neue Desktopumgebung entwickelt, die sich vor allem für den Einsatz auf schwachen Rechnern eigent. Razor-qt basiert wie KDE SC auf dem Qt-Framework. Das Projekt will weitgehend mit dem KDE-SC-Projekt kooperieren und sicherstellen, dass dessen Komponenten mit Razor-qt kompatibel sind. Gegenwärtig ist der Desktop noch in der experimentellen Phase und besitzt beispielsweise noch keine eigene Fensterverwaltung.

Razor-qt besteht aus einem Desktop, dem dazugehörigen Panel und Anwendungsstarter sowie einem Konfigurationsprogramm und einer Sitzungsverwaltung. Für die Fensterverwaltung greifen die Entwickler noch auf Openbox zu, Kwin aus der KDE SC kann ebenfalls verwendet werden.

In der aktuellen Version 0.4.0 wurde vor allem an der Stabilität des noch jungen Projekts gearbeitet. Der Anwendungsstarter mit dem Namen Razor-Runner und das Konfigurationswerkzeug mit dem Namen Razor-Config sind in dieser Version neu hinzugekommen. Ebenfalls neu sind ein Plugin für den Umgang mit Wechselmedien und ein Konfigurationsdialog für das Panel. Ebenfalls neu ist das Menü, das dem XDG-Standard von freedesktop.org(öffnet im neuen Fenster) folgt. Dafür haben die Entwickler die Bibliothek Qtxdg geschaffen.

Razor-qt steht für zahlreiche Linux-Distributionen zur Verfügung, etwa Ubuntu und Fedora. Der Sourcecode steht auf der Webseite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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