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Kubuntu: KDE-Frontend für LightDM vorgestellt

Der Login-Manager LightDM hat ein erstes KDE-Frontend erhalten. Damit sollen sich im Anmeldebildschirm Plasma Widgets aus der KDE SC nutzen lassen.
/ Jörg Thoma
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In LightDM lassen sich Plasma Widgets nutzen. (Bild: David Edmundson)
In LightDM lassen sich Plasma Widgets nutzen. Bild: David Edmundson

Der Entwickler David Edmundson hat den Login-Manager LightDM für die Verwendung mit KDE weiter angepasst(öffnet im neuen Fenster) . In das Frontend hat er die Qt-Bindings integriert. Damit lässt sich künftig auf Funktionen von KDE direkt aus LightDM zugreifen. So kann beispielsweise der Hintergrund der Arbeitsoberfläche bereits vor dem Anmelden gesetzt werden.

Das Frontend für LightDM kann auf die Themes aus KDE SC über QML-Dateien zugreifen. Dort können auch Plasma Widgets festgelegt werden, die in LightDM genutzt werden können. Edmundson will mit dem Erscheinen von KDE SC 4.8 stattdessen die Plasma Components nutzen, die ein moderneres Aussehen ermöglichen. Bereits jetzt sind die Konfigurationsmöglichkeiten in LightDM größer als im KDE-SC-eigenen Login-Manager KDM.

Der Kubuntu-Entwickler Edmundson hatte in seinem Blog bereits im Juni 2011 die Verwendung des Displaymanagers LightDM (LDM) für KDE statt des hauseigenen KDM vorgeschlagen. LightDM ersetzte in Ubuntu 11.10 den bislang verwendeten Gnome-Login-Manager GDM. Edmundson sieht in LightDM den Vorteil, dass bei einer Vielzahl von Frontends immer nur ein Backend benötigt wird und damit einfach eigene Designs genutzt werden können.

Die von ihm geschriebene Bibliothek QlightDM dient als Basis für das neue Frontend, das damals nur als Konzept vorlag. Der Quellcode dazu kann über die Webseiten des KDE-Projekts heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden. Für Kubuntu-Nutzer steht ein PPA(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.


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