Privater Onlinespeicher: Owncloud bekommt professionelle Unterstützung
Der freie Onlinespeicher Owncloud erhält Unterstützung von einem Unternehmen(öffnet im neuen Fenster). Die von Owncloud-Inititator Frank Karlitschek und dem ehemaligen Suse-Angestellten Markus Rex gegründete Firma soll professionelle Beratung für Owncloud(öffnet im neuen Fenster) anbieten.
Ähnlich wie Dropbox oder Apples iCloud können mit Owncloud Daten über zentrale Server geteilt werden. Unternehmen, die Owncloud einsetzen, müssen ihre Daten aber keinem anderen Anbieter überlassen, sondern können eigene Owncloud-Server betreiben.
Die mit Owncloud gespeicherten Daten sind über ein Webinterface oder WebDAV abrufbar. Darüber hinaus kann der Datentauschdienst sowohl über den KDE-eigenen Kio-Slave als auch über Fuse in das Dateisystem eingebunden werden. Die Datenübertragung wird per SSL verschlüsselt.
Die aktuelle Version Owncloud 2.0 unterstützt das Teilen von Terminen über das CalDAV-Protokoll. Mit Hilfe des integrierten Streaming-Servers Ampache lässt sich sogar online gespeicherte Musik über das Netzwerk in Mediaplayern wie Amarok(öffnet im neuen Fenster) oder Tomahawk(öffnet im neuen Fenster) abspielen.
Weitere Funktionen von Owncloud wie Bilderverwaltung, Online-Text-Editor, automatische Backups und Datenverschlüsselung oder Clients zur Datensynchronisation mit PCs oder Android- und WebOS-Geräten befinden sich zurzeit in Entwicklung. Der Quellcode von Owncloud 2.0 steht zum Download auf der Projektseite(öffnet im neuen Fenster) bereit. Owncloud 3 ist für Anfang des Jahres 2012 geplant.
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