Red Hat: Zweites Update für RHEL 6

Mit der Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.2(öffnet im neuen Fenster) fasst der Linux-Distributor Red Hat(öffnet im neuen Fenster) bisherige Fehlerkorrekturen für RHEL 6 zusammen und integriert einige neue Funktionen. So enthält der stark angepasste Linux-Kernel 2.6.32 von RHEL 6.2 neue Netzwerktreiber sowie Verbesserungen im Bereich der Virtualisierung und des I/O-Subsystems. Außerdem können dank der Funktion "Cgroups CPU ceiling enforcement" die Prozessorzeiten von Prozessgruppen gedeckelt werden. Erreichen die Prozesse ein gesetztes Limit, werden sie "gedrosselt".
Mit dem Hochverfügbarkeitsaddon läuft RHEL 6.2 von nun an auch als VMWare-Gastsystem. Dabei wird das verteilte Dateisystem GFS2 nun voll unterstützt. Durch die Integration des UDP-Unicast-Protokolls soll sich die Administration vereinfachen. Ferner kann die Distribution als iSCSI-Initiator und als -Storage-Server genutzt werden.
Mit RHEL 6.2 soll sich ebenfalls das Dateisystem Ext4 schneller erstellen lassen. Die Verwaltung von Nutzern soll flexibler möglich sein. Weiterhin gibt es Möglichkeiten, das Kerberos-Ticketing, den DNS-Service, die Behandlung von Nutzer- und Gruppen-IDs sowie die Linux-Systemrichtlinien zusammenzufassen.
Eine Liste aller Änderungen findet sich in den offiziellen Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) . Eine Zusammenfassung der Neuerungen in RHEL 6.2(öffnet im neuen Fenster) bietet Red Hat ebenfalls an.