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Mozilla: Firefox ist zu groß

Mozilla hat Probleme, Firefox für Windows zu kompilieren, denn der Vorgang stößt an die Speichergrenze von 3 GByte. Das hat Ende vergangener Woche dazu geführt, dass die Windows-PGO-Builds nicht mehr erzeugt werden konnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Build-Prozess stößt an 3-GByte-Grenze
Build-Prozess stößt an 3-GByte-Grenze (Bild: Mozilla)

Ende vergangener Woche kam es zu Problemen beim Erzeugen der PGO-Builds von Firefox für Windows. Mit den sogenannten Profile-Guided Optimizations (PGO) lassen sich in zwei Durchgängen optimierte Binaries erzeugen. Aufgrund der Größe einzelner Bibliotheken geht dem Linker beim Erzeugen der Firefox-PGO-Builds für Windows der Speicher aus.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Mozilla mit diesem Problem zu kämpfen hat. Anfang 2010 war bei der Erzeugung der PGO-Builds von Firefox bereits der virtuelle Adressraum zu knapp. Damals reichte es noch aus, die Grenze auf den Build-Systemen von 2 auf 3 GByte zu erhöhen. Diesmal aber lässt sich das Problem nicht so einfach lösen, da die Builds auf 32-Bit-Systemen erzeugt werden.

So wurden zunächst einige neue Funktionen entfernt, darunter Graphite für besseres Font-Rendering, die Unterstützung von Googles HTTP-Nachfolger SPDY sowie die "libreg". So lässt sich Firefox weiterhin übersetzen, die Mozilla-Entwickler wissen aber nicht, wie viel Zeit sie sich mit dieser temporären Lösung erkauft haben. Vermutlich aber nicht viel, so Mozilla-Entwickler Kyle Huey unter der Überschrift "Gecko ist zu groß".

Daher soll kurzfristig die libxul, eines der Kernelemente von Firefox, verkleinert werden. Dazu sollen einige Funktionen in separate Bibliotheken ausgelagert werden. Ein Kandidat dafür ist unter anderem die Unterstützung von WebGL, die einschließlich des Angle Shader Compilers rund 300.000 Codezeilen umfasst.

Darüber hinaus erwägen die Mozilla-Entwickler den Umstieg von Microsoft Visual C++ 2005 auf die Version 2010. Es sei aber unklar, inwieweit dies das aktuelle Problem lösen werde, so Huey. Allerdings müssen dazu vorher noch einige andere Probleme geklärt werden.

Zudem ist geplant, bei den Build-Maschinen auf ein 64-Bit-Betriebssystem zu wechseln. Dort kann der Linker bis 4 GByte Adressraum nutzen, was das Problem entschärfen sollte.

Bis das Problem gelöst ist, ist der Entwicklungszweig "mozilla-inbound" geschlossen und in "mozilla-central" dürfen Änderungen nur nach vorheriger Erlaubnis vorgenommen werden. Erlaubt werden nur testweise Änderungen und solche, die libxul nicht vergrößern.



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User5001 16. Dez 2011

Ich habe die Erfahrung gemacht, das FF unter Windows deutlich flotter ist als unter Linux...

SSD 14. Dez 2011

@Rechtschreibprüfung: braucht fast jeder @Passwortmanager: braucht fast jeder...

ImBackAlive 14. Dez 2011

Mozilla zerhaut de API nicht. Das wäre auch mehr als nur dumm, denn die API wird und...

ImBackAlive 14. Dez 2011

Es kann unterschiedliche Gründe haben, aber ich gehe eher davon aus, dass es schlicht...

ImBackAlive 14. Dez 2011

Seit Vista wird diese mitgeliefert (auf der Serverseite seit Server 2008 demnach), und...


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