Fosdem15 Der VLC-Hauptentwickler Jean-Baptiste Kempf berichtet von den juristischen Schwierigkeiten, den Mediaplayer über verschiedene Appstores zu vertreiben. Er erzählt auch von einer verblüffenden Entdeckung.
Fosdem15 Der freie Videocodec Daala soll den Erfolg von Opus wiederholen. Dazu müsse Technik patentiert werden und offensiv mit anderen Patenten gearbeitet werden, sagt einer der Mozilla-Entwickler. Das helfe letztlich der Freiheit des Codecs.
Oneplus hat den Namen für das eigene Android-ROM genannt: OxygenOS. Damit will Oneplus nicht länger an Cyanogen und Cyanogenmod gebunden sein. In China trägt das Betriebssystem hingegen einen anderen Namen.
Microsoft will angeblich eine Minderheitsbeteiligung an Cyanogen erwerben. Das gibt der Aussage von Cyanogen-Chef Kirt McMaster, Google Android wegzunehmen, eine neue Dimension. Unwahrscheinlich ist, dass Microsoft Android-Hardware entwickelt.
MariaDB Maxscale kann den Betrieb von verteilten MySQL- und MariaDB-Setups erheblich vereinfachen. Wir haben uns die erste stabile Version der Software angesehen, die als Proxy, Binlog-Server und Loadbalancer in MySQL-Setups eingesetzt werden kann.
Eine schwere Sicherheitslücke mit dem Namen GHOST ist in der Namensauflösung der Glibc-Bibliothek entdeckt worden. Das Problem wurde bereits vor zwei Jahren behoben, aber offenbar nicht als Sicherheitsproblem erkannt. Viele Linux-Distributionen sind daher betroffen.
Mit der aktuellen Plasma-Version von KDE wird die Design-Sprache Breeze dominierend. Zudem hat das Team weiter Software portiert, weitere hilfreiche Kleinigkeiten umgesetzt und sogar eine Anwendung aus Kubuntu integriert.
Für Debian 8 alias Jessie gibt es keine offiziellen Vorversionen. Dafür steht der Installer nun als Release Candidate bereit. Die finale Veröffentlichung könnte in wenigen Wochen erfolgen.
Was Gem für Ruby oder Pip für Python ist, soll Biicode für C und C++ werden. Die Entwickler der Abhängigkeitsverwaltung wollen nun den Quellcode des Werkzeugs freigeben und benötigen dafür Unterstützung.
Auf einem Android-Event hat sich Cyanogen-CEO Kirt McMaster kritisch zu Google geäußert: Googles Android-Version sei für Anbieter interessanter Services zu verschlossen. Künftig will Cyanogen Inc. daher eine eigene, Google-freie Version anbieten.
In Firmware versteckte Malware ist ein Problem, Zertifizierungen dürften aber kaum dagegen helfen. Wer vertrauenswürdige Firmware möchte, muss offene Quellen, transparente Audits und reproduzierbare Buildprozesse fordern.
Intels Arduino-Board Galileo bekommt Unterstützung für Secure Boot unter Linux. Der Entwickler James Bottomley hat dafür die UEFI-Werkzeuge einfach auf 32-Bit portiert.
Intel bietet einen Access-Point an, der sich speziell für Bildungseinrichtungen eignen soll. Das Gerät verfügt über einen kleinen Akku und verwendet Ubuntu als Betriebssystem.
Wenig subtil versucht Google zu erreichen, dass Firefox-Nutzer in den USA ihre Standardsuche ändern. Denn seit Anfang Dezember wird diese in Mozillas Browser durch Yahoo gestellt, was sich bereits im Suchvolumen zeigen soll.
Für die Gnome-Umgebung sollen Anwendungen künftig in einer Sandbox betrieben werden können. Damit will das Team unter anderem die eigene Entwicklung vereinfachen und nutzt dafür Ideen, die im Serverbereich bereits eingesetzt werden.
Open-Document-Dateien können mit der Beta des Libreoffice-Viewers auf Android-Smartphones und -Tablets angesehen werden. Darauf aufbauend sollen auch Editoren entstehen, davon ist das Team aber noch weit entfernt.
Um Clang unter Windows voll zu unterstützen, will LLVM auch den eigenen Debugger für das Microsoft-System anbieten. Zwar laufen die Arbeiten schon länger und der Code lässt sich bereits testen, voll einsatzbereit ist LLDB aber noch nicht.
Mit dem minimalen Betriebssystem Ubuntu Core und der Paketverwaltung Snappy soll die Linux-Distribution auch für Internet of Things genutzt werden. Dafür arbeitet Canonical mit Hardware-Partnern zusammen.
Aktuelle Nightly-Versionen des Firefox enthalten Unterstützung für das VR-Headset Oculus Rift. Bisher war ein separater Browser nötig, noch haben die Entwickler aber Integrationsprobleme.
Valve stellt ein erstes Update für den Fehler in Steam bereit, der zum Löschen sämtlicher Nutzerdaten unter Linux führen konnte. Dieser Patch ist aber eher ein schlechter Hack als eine tatsächliche Lösung.
Bis Ende des Jahres soll sich Gnome unter Wayland genauso gut benutzen lassen wie mit dem X-Server. Dafür hat sich das Team viel vorgenommen und braucht vor allem eine größere Testbasis.
EU-Digitalkommissar Oettinger laviert weiter in Sachen Leistungsschutzrecht. Zudem soll das laufende Wettbewerbsverfahren gegen Google bis zum Sommer entschieden werden.
Speziell präparierte Videodateien können zur Codeausführung unter anderem in VLC genutzt werden. Dessen Entwickler verhalten sich aber zurückhaltend, zudem werfen die Berichte einige Fragen auf.
Für die aktuellen Modelle des Raspberry Pi steht ein kostengünstiger VGA-Anschluss bereit. Dieser ermöglicht einen einfachen Dual-Monitor-Betrieb oder den Verzicht auf teurere Adapterlösungen.
Das Team von Linux Mint wird Systemd vorerst nicht als Standard integrieren. Zwar arbeiten Debian und Ubuntu bereits daran, Linux Mint soll aber nur langsam folgen. Zuerst soll der Desktop portiert werden.
Das Messen der Akkulaufzeit unter Linux und Gnome soll künftig einfacher und präziser werden. Gnome-Battery-Bench soll auch Entwicklern helfen, ihre Anwendungen zu verbessern.
Auf der Linux-Conference in Auckland erklärt der Linux-Gründer und -Chefentwickler Linus Torvalds erneut seine harschen Umgangsformen. Einsicht gegenüber der Kritik an ihm zeigt er dabei aber nicht. Diversität scheint ihm ebenso nicht wichtig.
Unter bestimmten Umständen löscht Steam unter Linux sämtliche Dateien eines Nutzers. Der Fehler wird in einem Shell-Skript vermutet, worüber sich einige Kommentare bereits lustig machen.
Nach zwei Jahren Arbeit läuft X11 nun auch auf 64-Bit-ARM alias AArch64. Das größte Problem bei der Umsetzung ist die verfügbare Hardware gewesen. Doch der Red-Hat-Entwickler hat bereits weitere Pläne.
Immer wieder tauchen Daten wie private Schlüssel oder Passwörter in Github-Repositories auf. Mit Hilfe von Gitrob sollen diese gefunden werden können, um sich besser zu schützen. Das öffnet aber auch die Möglichkeiten für einen interessanten Angriff.
Offen für Experimente: Comingle will eine Sex Hacker Community begründen und sucht per Crowdfunding Unterstützer für die Produktion seines Vibrators Mod. Design, Elektronik und Software sollen unter einer freien Lizenz stehen.
Die kommende Fedora-Version soll atomare Upgrades mit dem Werkzeug RPM-OSTree unterstützen. Geplant sind außerdem die Verwendung von Libinput mit dem X-Server, KDE Plasma 5 sowie eine neue Paketverwaltung.
Wie geplant steht die erste Version von Io.js bereit. Der Node.js-Fork ist zu NPM kompatibel und unterstützt neue Funktionen aus Ecmascript 6. Völlig stabil ist diese Community-Software aber noch nicht.
Der Aviator-Browser von White Hat Security enthalte Sicherheitslücken, schreibt ein Google-Entwickler. Es würden Fehler von Chromium übernommen. Das betroffene Unternehmen kritisiert dieses Vorgehen.
Der aktuelle Firefox 35 von Mozilla bringt kleine Verbesserungen an dem Hello-Videochat, implementiert Public-Key-Pinning sowie einige neue HTML5- und Javascript-Funktionen.
Mit neuen Debugging-Funkionen ermöglichen Chromebooks unter anderem den Boot eines anderen Systems über USB. Zudem können Entwickler tiefer in das System von Google eingreifen, was aber auch Nachteile bei der Sicherheit zur Folge hat.
Die Finanzierung einer neuen IDE für Gnome ist dank erfolgreichen Crowdfundings gesichert. Der Initiator gibt nun Details zu seiner Motivation sowie dem Projekt selbst bekannt.
Die Stadt München tritt dem Beirat der Document Foundation bei. Die Stiftung, die die Libreoffice-Community vertritt, soll damit von den Migrationserfahrungen profitieren, ähnlich wie bei französischen Ministerien.
Die Compiler-Plattform für .Net, Roslyn, soll auf Github weiterentwickelt werden. Damit rückt das Team näher an andere .Net-Projekte und wechselt auch das intern genutzte Tool zur Versionskontrolle.
In der nordkoreanischen Linux-Distribution Red Star OS 3.0 haben IT-Sicherheitsforscher eine erste Sicherheitslücke entdeckt. Beim Laden eines Treibers können Root-Rechte am System erlangt werden.
Nvidias ARM-SoC Tegra K1 bildet die Basis eines Minirechners mit Linux. Dieser wird vom Zotac-Mutterunternehmen vertrieben und hat einige Vorzüge gegenüber dem Entwicklerboard Jetson.
Mit der aktuellen Version von Blender können Handzeichnungen und ganze Storyboards animiert werden. Der Renderer unterstützt neue Geforce-Karten, und die Oberfläche enthält einige Neuerungen.
Für die Mali-T-GPUs von ARM entsteht, wie für ältere Generationen ebenfalls, ein freier Treiber per Reverse Engineering durch Luc Verhaegen. Ergebnisse des Tamil genannten Treibers sollen auf der Fosdem vorgestellt werden.
CES 2015 Mozillas Betriebssystem Firefox OS soll künftig auch auf Smartwatches und anderen Wearables laufen. Damit will das Unternehmen die künstlichen Grenzen von Apple und Google überwinden.
Auch ohne Cookies lassen sich Nutzer im Internet tracken. Webseiten können dazu mit HSTS ausgerechnet eine Methode zum sicheren Surfen zweckentfremden.
Der Lumina-Desktop ist auf Qt5 portiert worden. Bisher verwendete das im PC-BSD-Projekt entstandene System KDE Plasma. Die neue Oberfläche steht inzwischen auch für Linux-Distributionen bereit.
Der FFmpeg-Fork Libav unterstützt OpenH264. Dessen Code wird durch Cisco bereitgestellt, das mit Binärmodulen geholfen hat, die Patentprobleme zu umgehen.
Die Wikipedia nutzt nun die HHVM von Facebook zum Ausführen von PHP, was die Seite wesentlich beschleunigt. Die Entwickler geben einen Einblick in die notwendigen Umbauarbeiten.