Die Entwicklung der von Google initiierten Programmiersprache Go wird auf Github weitergeführt. Bisher ist Googles eigenes Projekthosting eingesetzt worden, die Community arbeitet inzwischen aber anders.
Auch ohne Pressemitteilung war das Medienecho riesig und die Technik ist durch die vielen Spenden überfordert worden, schreibt ein Mitglied des Gnome-Vorstands in der Auswertung der Kampagne zur Unterstützung des Markenstreits mit Groupon.
Mehr Sicherheit für persönliche Daten: Ab Android 5.0 aktiviert Google die automatische Verschlüsselung. Es ist nur eine von vielen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen in Lollipop.
In der Beta von Red Hats Container-Betriebssystem Atmoic Host kann die Docker-Verwaltung Kubernetes verwendet werden. Das System steht nun auch in Cloud-Diensten bereit.
Die GNU Compiler Collection (GCC) enthält nun Funktionen zur Just-in-Time-Kompilierung. Damit tritt GCC wieder stärker in Konkurrenz zu LLVM, der Code ist aber noch nicht bereit für den Einsatz.
Das Cyanogenmod-Team hat eine neue CM11-Version veröffentlicht und gleichzeitig Informationen zur neuen Version CM12 bekanntgegeben. An der Lollipop-ROM wird bereits gearbeitet, die Veröffentlichung soll in Kürze erfolgen.
Weite Teile von Microsofts .Net werden unter die MIT-Lizenz gestellt und sogar auf Linux und Mac OS X portiert. Das Framework soll zudem in zwei verschiedenen Zweigen weiterentwickelt werden.
Die Entwickler des Editors Emacs verwenden künftig das Tool Git zur Versionskontrolle. Das von Canonical gesponserte Gnu-Projekt Bazaar hat damit ausgedient.
Mit dem Sprung auf Version 3.0 sollen die Versionen jQuery und jQuery Compat die bisherigen 1er- und 2er-Entwicklungszweige ersetzen. Damit soll das Verhalten der APIs besser berücksichtigt werden.
Die Multi-Prozess-Architektur Electrolysis ist in aktuellen Nightly-Builds des Firefox standardmäßig aktiviert. Ob die Veröffentlichung im Februar 2015 gehalten werden kann, ist aber unklar.
In der Auseinandersetzung um die Markenrechte an dem Namen Gnome wird Groupon auf sämtliche Ansprüche verzichten. Die Gnome Foundation bedankt sich dafür bei der Community.
Für ein schnelleres und besseres Rendering bekommt Libreoffice ein OpenGL-Backend. Das soll auch unter Wayland helfen und erst mit Version 4.4 Anfang 2015 bereitstehen.
Update Die Gnome-Foundation wollte gegen die gleichnamigen Marken von Groupon gerichtlich vorgehen. Dafür braucht das Projekt mehrere zehntausend US-Dollar. Groupon zeigt aber weiter Gesprächsbereitschaft.
Das Oneplus One kann bald wieder eine Stunde lang ohne Einladung gekauft werden. Dabei soll es nicht zu einem Chaos wie in der ersten Runde kommen, verspricht der Hersteller. Damals waren bereits nach kurzer Zeit die Server überlastet gewesen.
Die Polaris-Initiative soll die Privatsphäre von Firefox-Nutzern weiter verbessern. Dafür kooperiert Mozilla mit dem Tor-Projekt und testet Maßnahmen gegen Tracking.
Die Firefox Developer Edition soll ein Browser für die Anforderungen von Webentwicklern sein. Mozilla kombiniert dazu verschiedene Tools zu einem Gesamtprodukt mit neuem Design, das den Aurora-Zweig ersetzt.
Die Programmierer von Omni ROM haben eine erste auf Lollipop basierende Version ihres alternativen ROM auf ein Nexus 7 portiert. Um die neue Android-Version schnell auf möglichst viele Geräte zu bringen, braucht das Team allerdings Unterstützung.
Relativ wenige Bugs und das pünktliche Einfrieren des Testing-Zweiges könnten die Veröffentlichung von Debian Jessie enorm beschleunigen, glaubt Projektleiter Nussbaum.
In Kürze erscheint die Revision des A-Modells des Raspberry Pi. An den Leistungsdaten hat sich nichts geändert. Änderungen am Aufbau machen es aber trotzdem interessant.
Die wichtigsten Funktionen zum Live-Patching des Linux-Kernels aus Kgraft und Kpatch könnten vereint werden. Der Code dazu steht nach einer Diskussion nun bereit.
Der Node.js-Sponsor Joyent veröffentlicht den Code zu seiner Cloud-Technologie. Diese nutzt Solaris-Techniken wie die Zones-Container und bietet damit Alternativen zu Openstack und Docker.
Der freie Drupal-Aufsatz Opendoors soll die Bürgerbeteiligung bei kommunalen Projekten vereinfachen. Unterstützt wird das Projekt von Microsoft, das eine Azure-Anbindung bietet.
Kein Monopol auf ewig, aber "für einige Jahre". Der neue EU-Digitalkommissar Oettinger will mit einer Deregulierung den Breitbandausbau fördern. Die kritische Netzgemeinde solle ihm "eine Chance geben".
Eine kleine Veränderung im Hardware-Setup könnte die freien Linux-Treiber von Intel um bis zu 25 Prozent beschleunigen. Ein Kernel-Patch steht aber noch nicht bereit.
Das in C++ geschriebene Framework Proxygen von Facebook unterstützt HTTP/1 und SPDY, HTTP/2 soll folgen. Einen Ersatz für Apache oder Nginx bietet der Open-Source-Code trotz Server aber nicht.
Gotofail, Heartbleed, Poodle: Derartige Sicherheitslücken sollen Entwickler, die TLS-Verbindungen benutzten, mit dem Google-Werkzeug Nogotofail verhindern. Genutzt werden dazu MITM und Clients auf vielen Plattformen.
Der Linux Container Daemon von Canonical soll die Effizienz von Docker in eine volle Virtualisierungsumgebung verwandeln. Nur Docker selbst bleibt bei dem Projekt zunächst außen vor.
Der Kernel-Hacker Alan Cox hat ein unixoides Betriebssystem für den 8-Bit-Prozessor Zilog Z80 erstellt. FuzixOS soll portierbar sein und Retro-Fans dienen, benötigt aber noch viel Arbeit an Bibliotheken und Werkzeugen.
Mit etwas Verspätung ist Version 13.2 der Linux-Distribution Opensuse freigegeben worden. Die Verzögerung war nicht Bugs im System geschuldet, sondern einer strukturellen Umorganisation.
Die aktuelle Version 5.6 von OpenBSD enthält erstmals den OpenSSL-Fork LibreSSL und die Entwickler ersetzen den Standard-MTA Sendmail durch die Eigenentwicklung OpenSMTPD. Begleitet wird die Veröffentlichung von Wagners Walkürenritt.
Mit Osquery stellt Facebook ein Open-Source-Framework zur Systemüberwachung bereit, das SQL-basierte Suchanfragen erlaubt. Die Tabellen repräsentieren dabei Systemressourcen und die Technik läuft auf Linux und Mac OS X.
Wer seine Drupal-Installation nicht innerhalb von sechs Stunden nach Bekanntgabe der kürzlich entdeckten Sicherheitslücke gepatcht hat, sollte sein System als kompromittiert betrachten, warnt das Drupal-Team.
Nach einem Jahr Entwicklung ist Kdbus offiziell für die Aufnahme in den Linux-Kernel vorgeschlagen worden. Die Idee zu dieser Interprozesskommunikation stammt von Systemd-Entwicklern.
Der Geolokationsdienst von Mozilla soll eine freie Alternative zu kommerziellen Angeboten werden. Die Android-App Stumbler zum WLAN-Scannen und GPS-Daten-Sammeln steht nun im Playstore bereit.
Aufbauend auf eigenen Techniken wie dem Ubuntu Server und den Tools Maas, Juju und Landscape bietet Canonical nun eine eigene Openstack-Distribution an. Diese soll eine einfache Benutzung ermöglichen. Canonical kümmert sich, falls gewünscht, auch um den kompletten Betrieb der Infrastruktur.
Eine Sicherheitslücke in dem FTP-Client von NetBSD erlaubt mit einem angepassten Server das Ausführen von Code auf dem Rechner. Betroffen davon sind wohl verschiedene BSD-Derivate, Mac OS X sowie Linux-Distributionen. Ein Patch steht bereit.
Als diese Woche das Cyanogenmod-Smartphone One erstmals ohne Einladung bestellt werden konnte, brachen die Server zusammen. Oneplus räumt Fehler ein und will in einigen Wochen eine zweite Bestellrunde anbieten. Käufer müssen derzeit mehrere Wochen auf die Lieferung warten.
Nach Red Hat setzt nun auch Suse mit seiner Enterprise-Distribution auf Systemd. Darüber hinaus werden weiter Btrfs als Standard und Wicked zur Netzwerkkonfiguration verwendet. Als Desktop kann Gnome 3.10 verwendet werden, KDE Plasma steht nicht bereit.
Aufbauend auf WebRTC und weiteren Techniken möchte Microsoft Echtzeitkommunikation im Internet Explorer einbauen. Damit könnte Skype in den Browser wandern.
Der neue EU-Digitalkommissar Oettinger will des Urheberrecht EU-weit vereinheitlichen. Am Ende könnte eine Zahlungspflicht für US-Unternehmen wie Google stehen.
Microsoft hat einen Linux-ähnlichen Paketmanager in Windows 10 integriert. Mit Oneget soll sich künftig Software wie VLC oder Chrome per Kommandozeile installieren und aktualisieren lassen.
Eigentlich sind die Möglichkeiten der Fensterdekoration bei KDE-Anwendungen klar begrenzt. Doch die Design-Gruppe diskutiert neue Ansätze und erhält dafür sehr viel Zuspruch. Ob sie umgesetzt werden, ist aber noch unklar.
Der Mozilla-Hacker Chris Jones arbeitet an einem Port von Firefox OS auf das Raspberry Pi. Für den Zugriff auf Hardware-Komponenten sollen Web-APIs entstehen, noch ist das Projekt aber in einer sehr frühen Phase.
Kriege, Überschwemmungen oder Waldbrände: Wenn Menschen in Gefahr sind, laufen internationale Hilfsmaßnahmen an. Humanitäre freie und offene Software unterstützt die Katastrophenhelfer.
Oculus VR hat das SDK 0.4.3 veröffentlicht, welches das Dev Kit 2 eingeschränkt unter Linux unterstützt. Das Multithreading soll besser arbeiten, Unity Free ist integriert und die Latenz verringert worden.
Die Entwicklungsversion Opensuse Factory ist seit wenigen Monaten ein Rolling-Release. Anfang November soll es mit dem Tumbleweed-Projekt vereinigt werden. Dessen Gründer Greg Kroah-Hartman zeigt sich darüber erfreut.
Mit der Initiative Webmaker will Mozilla Nutzer zu Web-Entwicklern machen. Das Projekt plant dazu eine App für Firefox OS, Android und iOS, mit der Web-Apps einfach erstellt und geteilt werden sollen.