Abo
  • Services:

Greg Kroah-Hartman: Kdbus wird zur Aufnahme in Linux vorgeschlagen

Nach einem Jahr Entwicklung ist Kdbus offiziell für die Aufnahme in den Linux-Kernel vorgeschlagen worden. Die Idee zu dieser Interprozesskommunikation stammt von Systemd-Entwicklern.

Artikel veröffentlicht am ,
Kdbus ist zur Aufnahme in den Linux-Kernel vorgeschlagen worden.
Kdbus ist zur Aufnahme in den Linux-Kernel vorgeschlagen worden. (Bild: Sebastian Oliva/CC-BY-SA 3.0)

"Kdbus ist eine Interprozesskommunikation (IPC) auf Kernel-Ebene, die einen Nachbau der Protokollschicht mit dem existierenden D-Bus-Daemon verfolgt, während einige Funktionen ermöglicht werden, die vorher nicht im Userspace implementiert werden konnten", schreibt der Linux-Hacker Greg Kroah-Hartman in einer E-Mail an die Kernel-Mailing-Liste. Damit schlägt er nach über einem Jahr Entwicklung erstmals offiziell die Aufnahme von Kdbus in Linux vor.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Demnach ist die Technik als sogenannter Char-Treiber implementiert, der Geräte nach Bedarf erstellt. Einer der Hauptvorteile der Implementierung von D-Bus im Kernel ist, dass der Nachrichtentransfer über geteilte Speicherbereiche abläuft, um "unnötige zusätzliche Datenkopien während des Nachrichtenaustauschs" zu vermeiden. Darüber hinaus können mit den eigentlichen Nachrichten auch Dateideskriptoren (FD) sowie geschützte Mem-FDs weitergereicht werden.

Die Nachrichten selbst werden dabei Peer-to-Peer per Unicast oder Multicast versendet und die Nachrichten können mit vertrauenswürdigen Metadaten wie einem Zeitstempel, Cgroup-Pfad, Sicherheitslabel und weiteren versehen werden. Welche der Daten dabei tatsächlich aufgenommen und zur Nachricht hinzugefügt werden, entscheidet der Empfänger.

Der Treiber verhält sich dabei komplett agnostisch gegenüber den transportierten Daten. Zudem werden mehrere komplett voneinander getrennte Domains unterstützt, was die gleichzeitige Verwendung mehrerer virtualisierter Instanzen erlaubt. Eine einfache Datenbank für Richtlinien kann das Auffinden und Kommunizieren zweier Dienste unterbinden.

Ursprünglich stammt die Idee, die D-Bus-Technologie in den Kernel zu verlagern, von den Systemd-Entwicklern und ist von einigen Kernel-Hackern positiv aufgenommen worden. Neben den bekannten Systemd-Entwicklern wie Lennart Poettering und Kay Sievers sowie dem Kernel-Maintainer Kroah-Hartman haben insgesamt weit über 30 Personen zu den Projekt beigetragen. Die erste Userspace-Implementierung der Technik findet sich dementsprechend auch in Systemd. Weitere Informationen über die Funktionsweise von Kdbus finden sich in der Dokumentation, die ebenfalls als Patch bereitsteht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

    •  /