Abo
  • Services:

Joyent: Node.js-Sponsor veröffentlicht Cloud- und Container-Software

Der Node.js-Sponsor Joyent veröffentlicht den Code zu seiner Cloud-Technologie. Diese nutzt Solaris-Techniken wie die Zones-Container und bietet damit Alternativen zu Openstack und Docker.

Artikel veröffentlicht am ,
Joyent veröffentlicht seine Cloud-Technologien als Open-Source.
Joyent veröffentlicht seine Cloud-Technologien als Open-Source. (Bild: Joyent)

Die von Joyent für seine öffentlichen und privaten Cloud-Angebote benutzte Software, Smart Data Center (SDC), hat das Unternehmen nun als Open-Source veröffentlicht. Damit steht ein weiteres Projekt bereit, das eine Alternative zu der Cloud-Software Openstack und der Container-Verwaltung Docker bieten kann, dabei aber grundlegend andere Techniken verwendet.

Solaris-Technik für die Cloud

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Strausberg, Wilhelmshaven

Denn SDC baut auf dem SmartOS auf, welches wiederum eine Illumos-Distribution ist. Illumos ist ein aus Opensolaris hervorgegangenes Community-Projekt, sodass Solaris-typische Funktionen wie die Container mit Zonen oder das Dateisystem ZFS nativ verwendet werden können, wovon SDC Gebrauch macht. Ähnlich wie Openstack dient auch SDC der Orchestrierung verschiedener eigener Cloud-spezifischer Dienste.

Die Architektur von SDC besteht dabei aus einem Rechenknoten, der die Steuerung übernimmt, sowie mehreren weiteren Knoten, auf denen dann die Container-basierten virtuellen Maschinen laufen. Auf den Zonen aufbauend kann auch KVM verwendet werden, um Linux oder Windows als Gastsystem zu virtualisieren. Gesteuert werden kann SDC über REST-APIs, Kommandozeilen-Werkzeuge sowie eine Weboberfläche.

Objektspeicher mit ZFS

Zusätzlich zu SDC veröffentlicht Joyent auch den Objektspeicher Manta, der HTTP-basiert ist und es Containern erlaubt, Rechenoperationen direkt auf den Daten durchzuführen, statt diese kopieren zu müssen. Vorgesehen ist Manta etwa für Webanwendungen, das Speichern und Durchsuchen großer Datenmengen oder für die schnelle Konvertierung von Videodateien.

Manta nutzt SDC für das initiale Aufsetzen sowie die Aktualisierung und Verwaltung verschiedener Dienste, wobei Manta ZFS-Funktionen wie Pools oder Rollbacks einsetzt. Zudem ist das Projekt auf Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und eine hohe Verfügbarkeit ausgelegt und bietet neben dem Objektspeicher selbst weitere Dienste für den Umgang damit, wie webbasierte Verwaltungstools oder einen Loadbalancer.

Große Teile des Codes von SDC und Manta sind in Javascript geschrieben und verwenden Node.js, dessen Hauptsponsor Joyent ist. Zum Testen der nun öffentlichen Projekte bietet Joyent eine Cloud-on-a-Laptop genannte Anwendung, die auf Techniken von VMWare aufbaut und damit problemlos auf einem entsprechend leistungsstarken Rechner eingesetzt werden kann.

Um die Kollaboration und die Weiterverwendung des Codes zu vereinfachen, hat Joyent den Code unter Version 2 der Mozilla Public License gestellt. Für das seit Längerem verfügbare SmartOS gilt aber weiterhin die CDDL. Der gesamte Code für SDC und Manta steht via Github bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€
  2. (u. a. Total War Warhammer 2 für 17,99€ und Fallout 4 GOTY für 12,99€)
  3. ab 294€ lieferbar

Folgen Sie uns
       


Nike Adapt BB ausprobiert

Nikes neue Basketballschuhe Adapt BB schnüren sich automatisch zu, was in unserem Praxistest sehr gut funktioniert.

Nike Adapt BB ausprobiert Video aufrufen
EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /