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Joyent veröffentlicht seine Cloud-Technologien als Open-Source.
Joyent veröffentlicht seine Cloud-Technologien als Open-Source. (Bild: Joyent)

Joyent: Node.js-Sponsor veröffentlicht Cloud- und Container-Software

Joyent veröffentlicht seine Cloud-Technologien als Open-Source.
Joyent veröffentlicht seine Cloud-Technologien als Open-Source. (Bild: Joyent)

Der Node.js-Sponsor Joyent veröffentlicht den Code zu seiner Cloud-Technologie. Diese nutzt Solaris-Techniken wie die Zones-Container und bietet damit Alternativen zu Openstack und Docker.

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Die von Joyent für seine öffentlichen und privaten Cloud-Angebote benutzte Software, Smart Data Center (SDC), hat das Unternehmen nun als Open-Source veröffentlicht. Damit steht ein weiteres Projekt bereit, das eine Alternative zu der Cloud-Software Openstack und der Container-Verwaltung Docker bieten kann, dabei aber grundlegend andere Techniken verwendet.

Solaris-Technik für die Cloud

Denn SDC baut auf dem SmartOS auf, welches wiederum eine Illumos-Distribution ist. Illumos ist ein aus Opensolaris hervorgegangenes Community-Projekt, sodass Solaris-typische Funktionen wie die Container mit Zonen oder das Dateisystem ZFS nativ verwendet werden können, wovon SDC Gebrauch macht. Ähnlich wie Openstack dient auch SDC der Orchestrierung verschiedener eigener Cloud-spezifischer Dienste.

Die Architektur von SDC besteht dabei aus einem Rechenknoten, der die Steuerung übernimmt, sowie mehreren weiteren Knoten, auf denen dann die Container-basierten virtuellen Maschinen laufen. Auf den Zonen aufbauend kann auch KVM verwendet werden, um Linux oder Windows als Gastsystem zu virtualisieren. Gesteuert werden kann SDC über REST-APIs, Kommandozeilen-Werkzeuge sowie eine Weboberfläche.

Objektspeicher mit ZFS

Zusätzlich zu SDC veröffentlicht Joyent auch den Objektspeicher Manta, der HTTP-basiert ist und es Containern erlaubt, Rechenoperationen direkt auf den Daten durchzuführen, statt diese kopieren zu müssen. Vorgesehen ist Manta etwa für Webanwendungen, das Speichern und Durchsuchen großer Datenmengen oder für die schnelle Konvertierung von Videodateien.

Manta nutzt SDC für das initiale Aufsetzen sowie die Aktualisierung und Verwaltung verschiedener Dienste, wobei Manta ZFS-Funktionen wie Pools oder Rollbacks einsetzt. Zudem ist das Projekt auf Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und eine hohe Verfügbarkeit ausgelegt und bietet neben dem Objektspeicher selbst weitere Dienste für den Umgang damit, wie webbasierte Verwaltungstools oder einen Loadbalancer.

Große Teile des Codes von SDC und Manta sind in Javascript geschrieben und verwenden Node.js, dessen Hauptsponsor Joyent ist. Zum Testen der nun öffentlichen Projekte bietet Joyent eine Cloud-on-a-Laptop genannte Anwendung, die auf Techniken von VMWare aufbaut und damit problemlos auf einem entsprechend leistungsstarken Rechner eingesetzt werden kann.

Um die Kollaboration und die Weiterverwendung des Codes zu vereinfachen, hat Joyent den Code unter Version 2 der Mozilla Public License gestellt. Für das seit Längerem verfügbare SmartOS gilt aber weiterhin die CDDL. Der gesamte Code für SDC und Manta steht via Github bereit.


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