Abo
  • Services:

Hardwarebeschleunigung: Libreoffice bekommt OpenGL-Backend

Für ein schnelleres und besseres Rendering bekommt Libreoffice ein OpenGL-Backend. Das soll auch unter Wayland helfen und erst mit Version 4.4 Anfang 2015 bereitstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Demo der noch rudimentären OpenGL-Funktionen in Libreoffice
Eine Demo der noch rudimentären OpenGL-Funktionen in Libreoffice (Bild: Michael Meeks)

Mit der für Ende Januar 2015 geplanten Version 4.4 wird Libreoffice erstmals über ein experimentelles OpenGL-Backend verfügen, wie der Entwickler Michael Meeks in seinem Blog schreibt. Das könnte die Darstellung der gesamten Oberfläche deutlich beschleunigen. Mittelfristig könnte durch OpenGL das bisher verwendete Rendering über die Visual Components Library (VCL) ersetzt werden.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Im Gegensatz zu OpenGL-Operationen, die in modernen Rechnern auf der GPU ausgeführt werden, wird das Rendering über die VCL mehrheitlich von der CPU übernommen, was vor allem auf Smartphones und Tablets zu spürbaren Leistungseinbußen führt. Das Skalieren von Bildern sowie das Einbauen von sehr großen Bildern in Dokumente oder Präsentationen sollte dank OpenGL ebenfalls einfacher werden. Helfen könnte das OpenGL-Backend den Libreoffice-Hackern auch bei einem Wechsel auf Wayland, wobei dies eine nahezu optimale Lösung für die neue Technik bietet.

Der neue OpenGL-Code umfasst ein VCL-Backend, so dass die Inhalte sämtlicher VCL-Fenster damit gerendert werden können. Der größte Teil dieses Codes soll plattformübergreifend genutzt werden können, auch wenn bestimmte Teile natürlich an die verschiedenen unterstützten Betriebssysteme angepasst sind. Zudem erlaubt der Code das Rendering der gesamten Anwendung im selben OpenGL-Kontext, wodurch eine nahtlose Integration von 3D-Inhalten möglich wird.

Meeks nimmt an, dass auch in absehbarer Zukunft das OpenGL-Rendering nicht von jedem genutzt werden könne, woran die unterschiedlichen OpenGL-Implementierungen schuld seien. Wegen vorhandener Fehler darin würden diese wohl auf eine Blacklist gesetzt. Neuere und stabile Treiber sollen aber ebenso über eine Whitelist genutzt werden können, und die Libreoffice-Anwender sollen wählen können, ob sie das alte Rendering-Modell und das OpenGL-Rendering einsetzen.

Der Code kann in dem aktuellen Master-Entwicklungszweig getestet werden und soll mit Libreoffice 4.4 Ende Januar 2015 erstmals erscheinen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  2. 9,95€
  3. (-56%) 10,99€
  4. 42,49€

harryklein 12. Nov 2014

Ich denke, es sind nicht nur meine Prioritäten, sondern auch die der überwiegenen...

bstea 12. Nov 2014

Hättest auch nur die betreffende Stelle zitieren können: "OpenOffice.org and thus...


Folgen Sie uns
       


Der Güterzug der Zukunft - Bericht

Auf der Innotrans 2018 haben Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ein Konzept für den Güterzug der Zukunft vorgestellt.

Der Güterzug der Zukunft - Bericht Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /