Abo
  • Services:

Trademark: Gnome gewinnt Markenstreit gegen Groupon

In der Auseinandersetzung um die Markenrechte an dem Namen Gnome wird Groupon auf sämtliche Ansprüche verzichten. Die Gnome Foundation bedankt sich dafür bei der Community.

Artikel veröffentlicht am ,
Groupon will die Marke Gnome künftig nicht mehr verwenden.
Groupon will die Marke Gnome künftig nicht mehr verwenden. (Bild: Gnome Foundation)

"Nach weiteren Gesprächen mit der Open-Source-Community und der Gnome Foundation haben wir uns dazu entschieden, unsere noch ausstehenden Markenanmeldungen für Gnome fallenzulassen. Wir werden einen neuen Namen für unser Produkt wählen", teilte Groupon in einer kurzen Stellungnahme mit. Die Gnome Foundation zeigte sich erfreut über diesen aus ihrer Sicht positiven Ausgang der Auseinandersetzung um die Markenrechte an dem Namen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Weilimdorf
  2. Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Wie das Projekt des freien Desktops übereinstimmend mitteilte, werde Groupon auf sämtliche der 28 angemeldeten Marken mit dem Namen Gnome verzichten. "Die Beteiligten arbeiten gemeinsam an einer für beide Seiten akzeptablen Lösung, ein Prozess, der bereits begonnen hat", heißt es weiter. Insbesondere dankt das Gnome-Projekt für die breite Unterstützung, die es erhalten habe. Das Überwältigende an freier Software sei, dass sie eine fantastische Gemeinschaft von Menschen erschaffe, die bereit seien, für das Richtige zu kämpfen.

In den seit Mai andauernden Gesprächen setzte sich die Gnome Foundation mit Groupon über die Markenrechte an dem Namen Gnome auseinander. Dies führte aus Ansicht des freien Projekts aber nicht zu dem erhofften Ergebnis, so dass schließlich juristisch gegen die Anmeldungen der Marken von Groupon vorgegangen werden sollte. Wohl wegen der darauf folgenden, weltweiten Unterstützerkampagne und dem großen Medienecho entschied sich das Unternehmen, nicht weiter an seinen Markenanmeldungen festhalten zu wollen.

Da das Gnome-Projekt bis zu 80.000 US-Dollar an Kosten für die formalen Rechtsstreitigkeiten veranschlagte, rief es zu Spenden auf. Bereits in der Ankündigung hieß es, dass nicht benötigte Spenden dazu verwendet würden, "Gnome zu unterstützen und zu verbessern". In sehr kurzer Zeit wurden bislang mehr als 70.000 US-Dollar gesammelt, die nun der Gnome Foundation, wie andere Spenden auch, für ihre Arbeit zugutekommen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Fringe 12. Nov 2014

Das ist mir schon klar. Ich wollte Groupon nur "helfen"... ^^

Magnet0 12. Nov 2014

+1

TrashFan 12. Nov 2014

Kunst =).


Folgen Sie uns
       


ZTE Axon 9 Pro - Hands on (Ifa 2018)

Das Axon 9 Pro ist ZTEs erstes Smartphone nach der Beinahe-Pleite. In einem ersten Hands on hat uns das Gerät gut gefallen - besonders bei dem Preis von 650 Euro.

ZTE Axon 9 Pro - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /