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Überarbeiteter Kleinrechner: Neues Raspberry-Pi-Modell A+ bald verfügbar

In Kürze erscheint die Revision des A-Modells des Raspberry Pi . An den Leistungsdaten hat sich nichts geändert. Änderungen am Aufbau machen es aber trotzdem interessant.
/ Alexander Merz
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Raspberry Pi A+ (Bild: RS Components)
Raspberry Pi A+ Bild: RS Components

Das Raspberry-Pi-Modell A+ bringt nur wenige technische Änderungen beim Vergleich zum Vorgänger. Die 26-polige GPIO-Leiste ist durch eine 40-polige ersetzt worden, der normal große SD-Slot durch einen Micro-SD-Karten-Slot. Unter der Haube wurde auch an der Stromversorgung gefeilt, wodurch der einzelne USB-Host-Anschluss mehr Strom liefern können soll. Die Änderungen vom A- zum A+-Modell entsprechen damit im Wesentlichen denen der vor kurzem erfolgten Überarbeitung des B- zum B+-Modell .

Auch beim Platinenlayout erfolgte eine Anpassung an das B+-Modell – und das trotz Verkleinerung der Platinengröße. Die Positionen der Anschlüsse, der GPIO-Leiste sowie der Bohrlöcher entsprechen denen des B+-Modells und ermöglichen den Einsatz von Hats . Die geringere Platinengröße von 66 x 56 mm ergibt sich aus dem Verzicht auf die USB-Anschlüsse und den Ethernet-Anschluss.

Ansonsten bleiben die Leistungsdaten gleich, nach wie vor kommt ein Broadcom-BCM2835-Prozessor mit 700 MHz zum Einsatz kombiniert mit einer RAM-Ausstattung von 256 MByte. Auch die Onboard-Anschlüsse für eine Kamera und ein Display sind vorhanden, wie auch der HDMI-Anschluss.

Auf der Suche nach einem Einsatzzweck

Das Raspberry-Pi-Modell A ist zwar preiswert, zum Publikumsrenner entwickelte sich hingegen das etwas teurere Modell B mit seinem Ethernet-Anschluss und dem doppelt so großen RAM. Das A+-Modell könnte ein wenig an diesen Erfolg anknüpfen, denn die verkleinerte Platine in Kombination mit einer höheren Anzahl an GPIO-Pins macht es für den eingebetteten Einsatz interessanter als das A-Modell.

Mit einem voraussichtlichen Preis von rund 20 Euro(öffnet im neuen Fenster) wird sich das A+-Modell preislich nicht vom Vorgänger unterscheiden – und würde damit noch unter dem Raspberry-Pi- Compute-Modul bleiben.


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