Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft: Ein bisschen WebRTC im Internet Explorer

Aufbauend auf WebRTC und weiteren Techniken möchte Microsoft Echtzeitkommunikation im Internet Explorer einbauen. Damit könnte Skype in den Browser wandern.

Artikel veröffentlicht am ,
ORTC erweitert WebRTC um Javascript-Objekte.
ORTC erweitert WebRTC um Javascript-Objekte. (Bild: W3C ORTC Working Group)

Microsoft wird das Object RTC (ORTC) API for WebRTC in dem Browser Internet Explorer umsetzen, wie das Unternehmen mitteilt. ORTC baut in Teilen auf der WebRTC-Spezifikation auf, jedoch legt die Spezifikation keine Formate oder Protokolle zur Medienübertragung fest. Vielmehr werden mit ORTC APIs für Javascript-Objekte definiert, die als Sender, Empfänger und Transport bezeichnet und über verschiedene Eigenschaften und Parameter kontrolliert werden können. Das soll es Webentwicklern erlauben, Funktionen in ihren Javascript-Anwendungen umzusetzen, für die bei der Verwendung von WebRTC Teile der Browser-Quellcodes verändert werden müssten.

Stellenmarkt
  1. Streit Service & Solution GmbH & Co. KG, Hausach bei Villingen-Schwenningen
  2. Vodafone GmbH, München

Die Spezifikation ist in Zusammenarbeit von Microsoft und Google sowie vielen weiteren Unternehmen in einer W3C-Community-Arbeitsgruppe entstanden und soll entsprechend frei implementiert werden können. Zudem arbeitet Microsoft eigenen Aussagen zufolge daran, einen Teil der ORTC-Objekte und Methoden in WebRTC 1.0 unterzubringen, um einen Übergang zu ORTC zu vereinfachen, das Microsoft als WebRTC 1.1 bezeichnet.

In seiner Umsetzung von ORTC plant Microsoft, zunächst H.264 als Videocodec anzubieten, da dieser am weitesten verbreitet ist und durch Hardware unterstützt wird. Für die Audiounterstützung soll auf Opus, G.722, und G.711 zurückgegriffen werden. Die Verwendung weiterer Codecs sei zudem möglich, falls durch technische Entwicklungen künftig bessere zur Verfügung stünden.

Zusätzlich zu den Webtechniken will Microsoft dafür sorgen, dass die Interoperabilität zwischen Webbrowsern und "Kommunikationsendpunkten wie SIP-basierten Voice-over-IP, 'öffentlichen Telefonnetzen', und 'Systemen für Videokonferenzen'" gestärkt wird. Darüber hinaus deutet Microsoft etwas zurückhaltend an, dass es eventuell möglich werden wird "den Internet Explorer zu öffnen und einen Skype-Anruf zu tätigen".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 14,95€
  3. 0,49€

The_Soap92 29. Okt 2014

Was gibt's denn sonst noch? Opera, Firefox und Safari? Opera kann ich nix zu sagen...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Lenovo Smart Display im Test Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  2. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
  3. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden

    •  /