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Atomic Host Beta: Red Hat integriert Kubernetes in sein Container-System

In der Beta von Red Hats Container-Betriebssystem Atmoic Host kann die Docker-Verwaltung Kubernetes verwendet werden. Das System steht nun auch in Cloud-Diensten bereit.

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Project Atomic
Project Atomic (Bild: Project Atomic)

Nur etwa ein halbes Jahr nach der Ankündigung stellt der Linux-Distributor Red Hat erstmals eine Beta-Version von Atomic Host bereit, das auf RHEL 7 basiert. Neben den bisher bekannten Funktionen des Host-Systems für Container-Anwendungen integriert das Unternehmen nun auch das Verwaltungswerkzeug Kubernetes.

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Dieses vereinfacht den Umgang mit einer sehr großen Anzahl von Docker-Containern in verschiedenen Server-Umgebungen. Kurz nach der Ankündigung durch Google fanden sich viele weitere Unternehmen, die die Entwicklung von Kubernetes unterstützen wollten, darunter auch Microsoft und Red Hat, das das Verwaltungswerkzeug nun wie zu erwarten auch in eines seiner kommerziellen Produkte aufnimmt.

Atomic Host selbst baut auf dem Project Atomic auf und ist speziell darauf ausgelegt, ein möglichst leichtgewichtiges Host-System für Container-Anwendungen bereitzustellen. Der Name bezieht sich auf die Aktualisierung des Hosts, die sich "atomar" durchführen lässt. Damit ist gemeint, dass jedes Bestandteil einzeln geupdatet werden kann, indem ein aktualisiertes System in einem komplett anderen Verzeichnis installiert wird. Ermöglicht wird dies durch RPM-OSTree, das einen neuen Ansatz zur Verwaltung der Systeme verfolgt.

Darüber hinaus wird Systemd und zur Absicherung der Container SELinux verwendet, außerdem die für Container notwendigen Control Groups und Namensräume des Linux-Kernels. Atomic Host kann in virtuellen Umgebungen genutzt werden, auf eigener Hardware und auf der Cloud-Umgebung Openstack. Die Beta kann aber auch in Amazons Web Service und Googles Compute Platform eingesetzt werden.



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