Abo
  • Services:
Anzeige
DWD: Ein neues Konzept für die Fensterdekoration von KDE
DWD: Ein neues Konzept für die Fensterdekoration von KDE (Bild: Ken Vermette)

Dynamisches Design: KDE diskutiert Widgets in der Fensterdeko

DWD: Ein neues Konzept für die Fensterdekoration von KDE
DWD: Ein neues Konzept für die Fensterdekoration von KDE (Bild: Ken Vermette)

Eigentlich sind die Möglichkeiten der Fensterdekoration bei KDE-Anwendungen klar begrenzt. Doch die Design-Gruppe diskutiert neue Ansätze und erhält dafür sehr viel Zuspruch. Ob sie umgesetzt werden, ist aber noch unklar.

Anzeige

Die Fensterdekoration bei KDE-Anwendungen kann von einer Anwendung selbst gezeichnet werden (Client-Side-Decoration, CSD) oder durch ein externes Programm (Server-Side-Decoration, SSD). Letzteres wird durch KWin für KDE-Anwendungen genutzt, was auch für Wayland erhalten bleiben soll. Eine aktuelle Diskussion der Visual-Design-Gruppe (VDG) innerhalb KDEs könnte diese klare Trennung durch ein neues Konzept aber ein wenig aufweichen, wie Ken Vermette in seinem Blog erklärt.

Demnach haben die Designer gemeinsam mit einigen Entwicklern in den vergangenen Wochen die Idee für eine dynamische Fensterdekoration (Dynamic Window Decorations, DWD) erarbeitet, die sich derzeit aber noch in der Konzeptualisierungsphase befindet und von der nicht klar ist, ob sie jemals tatsächlich implementiert werden wird. Immerhin gebe es aufseiten der Entwickler aber ein sehr großes Interesse an dem DWD-Konzept.

Protokoll legt Deko fest

Im Grunde basiert DWD auf einem Protokoll, mit dem Anwendungen "eine Liste von Widgets festlegen können, woraufhin andere Teile des Systems diese Widget-Struktur übernehmen können, das UI generieren und die nativen Widgets wie gewünscht darstellen". Damit werde eine Balance zwischen CSDs und SSDs geschaffen, die den Anwendungsentwicklern die notwendige Flexibilität biete. Gleichzeitig richte sich das Konzept aber auch nach der Notwendigkeit, dass die Fensterverwaltung weiterhin die notwendige Kontrolle behalte, um die Nachteile von CSDs zu vermeiden.

So lasse sich das hauptsächliche Design-Ziel - Widgets in der Fensterdekoration unterzubringen - umsetzen, die Möglichkeiten seien jedoch vielfältiger. Es könnte die Darstellung der Widgets etwa an andere Bestandteile des Systems ausgelagert werden, etwa in die Kontrollleiste oder via KDE Connect auch auf ein Android-Smartphone. Das umfasst Anzeigen etwa für den Fortschritt eines Downloads oder auch die Kontrollelemente.

Konsistenz soll bleiben

Zwar gleiche die Idee optisch den CSDs, der Fensterverwaltung bleibe aber immer als übergeordnete Instanz die Kontrolle über das Aussehen erhalten. Zudem sollen die Möglichkeiten, was mit DWD umgesetzt werden darf, stark beschränkt werden. Die Dekoration soll zum Beispiel nicht an den unteren Rand geschoben werden können. Grundlegende Einstellungen wie die Position der Fensterknöpfe sollen aber weiter durch Nutzer festgelegt werden können.

Auf Systemen ohne DWD, was auch für andere Desktop-Umgebungen wie Gnome gelte, sollen die Anwendungen und die Widgets wie bisher auch dargestellt werden. Darüber hinaus könnten Programme wie der Browser Firefox mit Hilfe von Plugins um die Fähigkeiten von DWD erweitert werden, da das Protokoll standardisiert werden soll. Das Protokoll soll dabei plattformunabhängig umgesetzt werden, und statt spezifischer Widgets wie Slider sollen lediglich Bereiche zum Ablegen eigener Widgets definiert werden.

Zwar sind die Reaktionen in den Kommentaren zu Vermettes Blog überwiegend positiv, und viele Nutzer befürworten eine Umsetzung der Idee. In Bezug auf Detailfragen und Diskussionen mit den Entwicklern ruft Vermette derzeit aber noch zur Geduld auf, bis die Entwickler selbst ein klares Verständnis davon haben, wie sich die Technologie entwickeln könnte. Vermette will in der kommenden Woche eine Mini-Serie zu möglichen Designs veröffentlichen, die sich mit DWD umsetzen lassen könnten. Technische Information sollen durch versierte Entwickler bereitgestellt werden.


eye home zur Startseite
Atalanttore 27. Okt 2014

HTML-Code und dunkle Desktop-Themes sind problematisch. Es liegt meistens daran, dass...

Seitan-Sushi-Fan 27. Okt 2014

Nicht nur du, sondern auch die unzähligen anderen Leute, die damit nichts zu tun haben...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. Bechtle IT-Systemhaus GmbH, Düsseldorf, Krefeld
  3. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  4. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  2. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  3. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  4. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  5. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  6. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  7. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  8. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  9. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  10. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Das ist eh die Zukunft.

    TC | 21:25

  2. common business

    johnDOE123 | 21:25

  3. Touchtastatur schlechter nach dem Upgrade.

    TC | 21:20

  4. Re: Leider verpennt

    ArxTyrannus | 21:18

  5. Re: Telekom ist echt erbärmlich

    neocron | 21:16


  1. 17:14

  2. 16:25

  3. 15:34

  4. 13:05

  5. 11:59

  6. 09:03

  7. 22:38

  8. 18:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel