Stickstoff ist ein wichtiger Grundbaustein für das Leben. Der Roboter Curiosity hat das Element auf dem Mars erstmals in einer Form nachgewiesen, die biologisch verwertbar ist. Dennoch halten die Entdecker das für keinen Hinweis auf marsianisches Leben.
Der Mond bekommt einen Mond: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will einen Felsbrocken von einem Asteroiden in eine Mondumlaufbahn bringen. Die Asteroidenmission könnte schon in wenigen Jahren starten.
Raketentriebwerk und Trockeneisdynamo: Die Vorbereitungen für die künftigen Marsmissionen sind im Gange. Britische Forscher haben für die Energiegewinnung eine ungewöhnliche Idee entwickelt.
New Horizons bereitet sich vor: Die Sonde hat erste Bilder der beiden Pluto-Monde Nix und Hydra zur Erde geschickt. Die Vermessung der beiden Himmelskörper wird eine ihrer Aufgaben im Sommer. Deren Größe ist bisher nur ungefähr bekannt.
Apollo für das Mobiltelefon: Die Nasa hat einen Teil ihres Tonarchivs auf ihrer Seite veröffentlicht. Raketensounds, Sphärenmusik oder Astronautenfunksprüche können heruntergeladen und beispielsweise als Klingeltöne genutzt werden.
Ein U-Boot im Weltall? Auf dem Saturnmond Titan gibt es große Seen, die mutmaßlich mit flüssigem Methan gefüllt sind. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa möchte einem von ihnen auf den Grund gehen - mit einem Tauchroboter.
Fosdem15 Ryan MacDonald möchte 2024 zum Mars fliegen. Er ist einer von vielen Freiwilligen, die sich für die Mission Mars One gemeldet haben. MacDonald sieht in der Marsbesiedlung einen Schritt zu einer offeneren Gesellschaft.
Nur dreimal so weit weg wie der Mond: Ein großer Asteroid wird die Erde am Montag so nah passieren wie selten. Man könnte ihn sogar mit einem guten Fernrohr sehen - wäre da nicht das Wetter.
Künftig könnten Helikopter Mars-Rover begleiten und Bilder von fernen Planeten machen. Die Nasa testet Flugobjekte zur Erkundung der Marsoberfläche - und steht dabei vor einigen Herausforderungen.
Der Mars liegt künftig im Büro von Nasa-Mitarbeitern: Nasa und Microsoft haben ein System entwickelt, um fremde Welten anschaulicher zu machen. Die Datenbrille Hololens spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Vier spektakuläre Bilder zeigen die Explosion der Trägerrakete F9R auf der schwimmenden Landeplattform. SpaceX-Chef Elon Musk hat sie bei Twitter veröffentlicht. Trotz des Verlusts der Rakete kann er mit dem Test zufrieden sein.
Auf der Suche nach Supererden: Eine neue Anlage in Chile soll nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen, die um einen Stern kreisen. Ein Teil der Technik stammt aus Deutschland.
10Kommentare/Von Melanie-Konstanze Wiese
(Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))
Update Die beiden US-Besatzungsmitglieder der ISS mussten ihr Modul räumen, weil möglicherweise giftiges Gas freigesetzt wurde. Der Gasaustritt ist noch nicht bestätigt. Die europäische Raumfahrtagentur Esa nimmt den Zwischenfall aber sehr ernst.
Zwei unterschiedliche Einsatzzwecke, aber ähnliche Anforderungen: Der Autohersteller Nissan und die US-Raumfahrtbehörde Nasa wollen gemeinsam Roboterautos entwickeln: für Staus und fremde Welten.
Update Spannung gleich am Anfang des Jahres: Die Raumfähre Dragon soll von einer wiederverwendbaren Rakete ins All transportiert werden. Das Manöver ist komplex und das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX verhalten optimistisch. Erst einmal musste der Start jedoch verschoben werden.
Dieses Minialbum geht ab wie eine Rakete - im Wortsinn: Fünf Italiener haben aus Aufnahmen der Nasa vier Musikstücke geschaffen. Klingt: irgendwie außerirdisch.
Das war eine Meisterleistung: Über 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt haben sich im Sommer eine Sonde und ein Komet getroffen. Aber das war nicht das einzige Ereignis, das 2014 die Raumfahrt bewegt hat. Golem.de schaut zurück auf Erfolge und Unglücke.
Die ISS-Crew muss ihre Ersatzteile und fehlendes Werkzeug nun selbst auf der Raumstation drucken. Statt eine Ratsche mit der nächsten Lieferung eines Raumschiffs zu senden, schickte die Nasa der Besatzung nur eine Datei für den 3D-Drucker der Raumstation.
Solarbetriebene Luftschiffe, Städte in den Wolken: Das Konzept von zwei Forschern der US-Raumfahrtbehörde Nasa für bemannte Missionen zur Venus klingt nach Science-Fiction. Doch die Technik dafür ist weitgehend verfügbar.
Achtung, hier kommt Surrogate: Die Nasa hat einen Roboter vorgestellt, der in gefährlichen Situationen eingesetzt werden soll. Er ist schneller als sein Vorgänger - muss diesem aber dennoch den Vortritt bei einem Roboterwettstreit lassen.
Der Mars war nass - und das möglicherweise viele Millionen Jahre lang: Der Marsrover Curiosity hat Hinweise gefunden, dass der Berg im Marskrater Gale auf dem Grund eines Sees entstanden ist.
Sie ist die Sonde mit der längsten Anreise: New Horizons ist in 4,7 Milliarden Kilometern Entfernung von der Erde aufgeweckt worden, um den Zwergplaneten Pluto zu erforschen. Die Nasa hofft auf Neuentdeckungen am Rande des Sonnensystems.
Space Engineers verwandelt das Weltall in einen Sandkasten. Doch statt kleiner Pixelburgen wie in Minecraft fertigen Baumeister hier ganz andere Dinge.
Update Start frei für das neue Weltraumzeitalter: Mit einem Tag Verspätung ist das Raumfahrzeug Orion zu seinem Erstflug gestartet. Damit will die US-Raumfahrtbehörde weiter als je zuvor in den Weltraum vordringen.
3D-Druck bei Schwerelosigkeit: Die Besatzung der ISS hat den 3D-Drucker auf der Raumstation in Betrieb genommen. Der Testdruck funktionierte und sorgte schon für eine Überraschung.
Seit Jahren sucht die US-Raumfahrtbehörde Nasa nach einer Möglichkeit, die Magnetfelder zwischen Sonne und Erde näher zu erforschen. Jetzt scheinen die Forscher einen Weg gefunden zu haben.
Die Nasa hat Google einen Teil des Moffet Federal Airfields in Kalifornien für 60 Jahre zum Preis von 1,16 Milliarden US-Dollar verpachtet. Google hat Großes mit dem historischen Gelände vor.
Das Startup Lytro, das durch seine Lichtfeldkameras Bekanntheit erlangte, will seine Technik künftig auch lizenzieren. Für die Entwicklerplattform verlangt Lytro einen stolzen Preis. Die ersten Kunden sind dennoch schon gefunden.
Der Komet Siding Spring wird am Sonntagabend in nur 140.000 Kilometern Entfernung am Mars vorbeirasen. Die Weltraumbehörde Nasa hat Dutzende ihrer Raumsonden, Teleskope und Mars-Fahrzeuge in Stellung gebracht.
Einen Tag später als geplant ist der private Raumfrachter Dragon am Sonntagmorgen zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Es ist der vierte Versorgungsflug des Frachters, der vom US-Unternehmen SpaceX für die Nasa entwickelt wurde.
Die Amerikaner steigen ab 2017 wieder in die bemannte Raumfahrt ein. Mit der Entwicklung der Raumschiffe hat die Nasa den US-Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing und das Startup SpaceX beauftragt.
Weil sein Computer häufiger abstürzt, will die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Flashspeicher des Marsrovers Opportunity neu formatieren. Es wird vermutet, dass schadhafte Speicherzellen für die Systemabstürze verantwortlich sind.
Ende 2018 wird die US-Raumfahrtbehörde Nasa die neue Trägerrakete SLS erstmals auf die Reise ins All schicken. Eine Überprüfung des Projekts hat ergeben, dass sich der Starttermin um ein Jahr verzögert.
Sofia ist ein fliegendes Teleskop, das das DLR zusammen mit der Nasa betreibt. Derzeit wird die umgebaute Boeing 747 in Hamburg generalüberholt. Golem.de durfte einen Blick in das ausgeweidete Flugzeug werfen.
Die Nasa hat ein Video ins Netz gestellt, das den Test eines neuen Bremssystems zeigt. Damit könnten künftig auch schwere Lasten zum Mars transportiert werden.
Der nächste Marsrover wird sieben wissenschaftliche Instrumente bekommen, um weitere Erkenntnisse über den Planeten zu sammeln. Darunter wird ein Bodenradar sein sowie ein Gerät, das Atemluft produzieren soll.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat erfolgreich ein Antriebssystem getestet, das Schubkraft per Mikrowellen erzeugen soll. In dieser Woche stellte das Forschungsteam die Ergebnisse vor.
Henry Hartsfield, einer der Pioniere der Spaceshuttle-Flüge der Nasa, ist tot. Der Astronaut starb nach Angaben der US-Weltraumbehörde am Freitag im Alter von 80 Jahren.
Zeit ist Geld und deshalb knapp. Um Flugzeiten zu verkürzen, entwickeln daher Luftfahrtunternehmen elf Jahre nach der Stilllegung der Concorde wieder Überschallflugzeuge.
Es ist alles bereit für den neuen Kurs: Die Triebwerke der Raumsonde Isee-3 funktionierten auch nach einem Vierteljahrhundert noch. Sie wurden gefeuert, um die Sonde für eine Kurskorrektur in Richtung Erde bereitzumachen. Diese soll in Kürze erfolgen.
Weil die Marsatmosphäre sehr viel dünner ist als die Erdatmosphäre, bremsen Fallschirme dort weniger als auf der Erde. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat deshalb ein neuartiges System zum Bremsen auf dem Mars entwickelt und getestet.
Raketen wiederverwenden oder jedes Mal alles neu bauen? Die neuen Raumfahrtunternehmen wie SpaceX wollen Raumfahrzeuge, die nach der Rückkehr aus dem All schnell wieder startbereit gemacht werden können. Die staatlichen Raumfahrtagenturen hingegen sind skeptisch.
Eine dauernde Überwachung des Knochenabbaus soll ein Röntgengerät ermöglichen, das im August auf die ISS gebracht wird. Damit soll die Besatzung der Station regelmäßig Mäuse untersuchen. Außerdem bringt die Raumfähre Dragon einen 3D-Drucker in die Umlaufbahn.
Dragon V2 von SpaceX ist das erste privat entwickelte Raumfahrzeug, das für die US-Raumfahrtbehörde Nasa Astronauten zur ISS transportieren soll. Was machen die Konkurrenten?
Die Nasa hat im Rahmen ihres OPALS-Projektes ein knapp 30 Sekunden langes Video per Laser von der ISS auf die Erde übertragen. OPALS ermöglicht deutlich höhere Datenraten und schnellere Übertragungszeiten als bisherige Technologien.
Immer näher zoomen Kameras von Satelliten aus an uns heran, immer mehr ist auf ihren Bildern von der Erde zu erkennen. Unternehmen wollen mit ihrer Erdbeobachtung praktisch in Echtzeit Geld verdienen - auch Google mit dem Satellitenbetreiber Skybox Imaging.