Mit Laserpulsen gegen ein außermarsianisches Objekt: Der Rover Curiosity hat auf dem Mars ein Objekt entdeckt, das von außen auf den Planeten gekommen ist. Eine Analyse mit einem Laser ergab, dass es hauptsächlich aus Eisen besteht.
Nach Verzögerungen von mehreren Jahren ist es jetzt so weit: Der Spiegel des Weltraumteleskops James Webb ist fertig. In zwei Jahren soll es ins All geschossen werden.
Über ein Jahr nach dem Vorbeiflug am Pluto hat die Raumsonde New Horizons ihre Daten vollständig zur Erde gefunkt. Jetzt fliegt sie weiter zu einem Asteroiden im Kuiper Gürtel.
Die Haupttriebwerke von Juno können wegen eines Ventildefektes vorerst nicht benutzt werden. Jetzt schaltete die Sonde in den Sicherheitsmodus, als sie erste wissenschaftliche Daten aufnehmen sollte.
Forschern der Nasa ist offenbar der direkte Nachweis von bis zu 200 Kilometer hohen Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa gelungen. Die Entdeckung könnte eine wichtige Rolle bei der Suche nach außerirdischem Leben spielen.
Update Woraus genau besteht ein Asteroid? Enthält er organische Verbindungen oder wertvolle Rohstoffe? Die Nasa-Sonde Osiris Rex soll das herausfinden. Sie fliegt zu einem erdnahen Asteroiden, um darauf Proben zu sammeln und diese zur Erde zu bringen.
Er war schon auf dem Schrott: Ein Informatiker aus Südafrika hat den ersten Bordcomputer der Raumfahrtgeschichte aufgespürt. Nach seinem Flug 1966 war er auf dem Schrott gelandet und dann versteigert worden.
Der erste Vorbeiflug ist gelungen: Die Raumsonde Juno hat zum ersten Mal Jupiter umrundet. Es war zugleich der naheste: So dicht wird die Sonde während ihrer Primärmission an den Planeten nicht mehr herankommen.
Eigentlich sollte HP Enterprise sämtliche Endnutzergeräte der Nasa verwalten. Der Support ist aber offenbar so schlecht, dass die IT-Chefin der US-Raumfahrtbehörde mit einer beispiellosen Verzweiflungstat reagiert.
Die Nasa sucht nach neuen Wegen, Astronauten im Weltall unterzubringen. Die Ixion Initiative will dazu ausgediente Treibstofftanks von Raketenstufen benutzen.
Harte Arbeit für zwei Astronauten: In einem mehrstündigen Außeneinsatz haben sie einen neuen Docking-Adapter an die ISS angebaut. Er ist für die Raumfähren von Boeing und SpaceX gedacht.
Staatliches Geld gegen freien Zugang: Wissenschaftler, die auf Kosten der US-Raumfahrtbehörde Nasa forschen, müssen ihre Arbeit künftig frei zugänglich machen.
Das Einschwenken in den Orbit ist ohne Schaden geschafft: Die Sonde Juno hat das erste Bild aus der Jupiterumlaufbahn zur Erde gefunkt. Allerdings aus großer Distanz - Juno entfernt sich gerade vom Jupiter.
Der ursprünglich für Weltraumeinsätze gedachte Handschuh Roboglove soll Fließbandarbeitern und Kranken helfen, kraftvoller zuzugreifen. Er ist von der Nasa und General Motors entwickelt und vom schwedischen Unternehmen Bioservo verfeinert worden.
Woraus bestehen die verschiedenfarbigen Wolkenbänder in der Atmosphäre des Jupiters? Hat der Gasplanet einen Kern? Wie ist er entstanden? Antworten auf diese Fragen soll die Mission Juno geben: Die Sonde der US-Raumfahrtbehörde Nasa kreist seit einigen Tagen um den größten Planeten unseres Sonnensystems.
Es war eine Geduldsprobe für die Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa, aber eine, die sich gelohnt hat: Über eine Dreiviertelstunde mussten sie am Dienstagmorgen unserer Zeit auf das Signal warten, dass die Sonde Juno in einen Orbit um den Planeten eingeschwenkt ist.
Das EM-Triebwerk wurde bereits als Zukunft der Raumfahrt gehandelt. Mit physikalischer Detektivarbeit sind Forscher dem Mikrowellen-Triebwerk nun auf die Spur gekommen.
/118Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Ein überraschender Fund auf dem roten Planeten ist Curiosity bei der Analyse von Mineraladern gelungen. Seit fast vier Jahren untersucht der kleinwagengroße Rover den Mars.
Das Weltraumteleskop Hubble schaut noch ein Weilchen länger in die Sterne: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Mission um fünf Jahre verlängert. Es wird einige Jahre lang zusammen mit seinem Nachfolger im Einsatz sein. Darauf freuen sich die Wissenschaftler.
Die Zukunft der Fliegerei werde elektrisch, sagt Nasa-Chef Charles Bolden. Die US-Raumfahrtbehörde baut derzeit ein Elektroflugzeug mit vielen Propellern. Es könnte in absehbarer Zeit fliegen.
Erst einmal die Luft prüfen: Astronaut Jeff Willis und Kosmonaut Oleg Skripotschka haben die Luke des neuen Moduls der ISS geöffnet und einige Proben und Daten gesammelt. Das Aufblasmodul hat den Transport ins All offensichtlich unbeschadet überstanden.
Die Nasa, das DLR und einige militärische Forschungsinstitute haben erfolgreich ein Scramjet-Triebwerk getestet. Die Technologie soll ausdauernde Flüge über Mach 5 ermöglichen.
Dieses Mal geht es nicht ohne die Europäer: Die europäische Raumfahrtagentur Esa liefert der US-Raumfahrtbehörde Nasa ein notwendiges Modul für den nächsten Flug zum Mond. Golem.de hat sich in Bremen bei Airbus die Montage angesehen.
Eine Anlaufstelle für Patente unter einer freien Lizenz hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa eingerichtet. Dort sind alle Patente, die von jedermann genutzt werden können, abrufbar - inklusive knapp 60 frisch befreiter.
Vorteil für SpaceX: Boeing hat Probleme mit der Raumfähre CST-100. Sie soll erst ein Jahr später als geplant mit Astronauten an Bord starten. CST-100 soll Raumfahrer zur ISS transportieren.
SpaceX hat neue ehrgeizige Pläne: Es will übernächstes Jahr nicht nur zum Mars, sondern dort auch den schwersten Lander aller Zeiten absetzen - mit neuer Landetechnik und besseren Raketen.
Die Nasa finanziert die Entwicklung leistungsstarker Ionentriebwerke mit 67 Millionen US Dollar. Mit den Hall-Effekt-Triebwerken sollen Raumschiffe zum Mars fliegen und Asteroiden umgeleitet werden.
Jetzt heißt es pusten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat das aufblasbare Modul Beam an die ISS angedockt. Im kommenden Monat soll der Anbau mit Luft gefüllt werden.
Alle Systeme auf Go: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX fliegt wieder zur ISS. Die Raumfähre bringt ein neues Modul zur Raumstation. Die Rakete soll zur Erde zurückkehren und stehend landen.
Sind die Raumstationen der Zukunft aufblasbar? Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will ein solches Modul im All testen. Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird Beam zur ISS bringen.
Und noch ein faszinierendes Detail vom Zwergplaneten Pluto: Es war dort mutmaßlich warm genug, dass sich ein See bilden konnte, wie ein Bild der Raumsonde New Horizons zeigt.
Noch ist wenig bekannt darüber, wie sich Feuer an Bord von Raumschiffen entwickeln und wie sie sich wirksam bekämpfen lassen. Mit einem flammenden Experiment im All will die US-Weltraumbehörde Nasa das nun ändern.
Passagiere fliegen künftig wieder mit Überschallgeschwindigkeit: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Bau eines leisen Überschalljets bei Lockheed Martin in Auftrag gegeben. Der Prototyp könnte schon in wenigen Jahren starten.
Russlands Robonaut heißt Fjodor: Russische Robotiker haben einen Humanoiden gebaut, der auf einer Raumstation eingesetzt werden soll. Vorerst beschäftigt der Roboter sich noch mit Irdischem: zum Beispiel mit Autofahren.
Leiser, sauberer und schneller sollen Verkehrsflugzeuge in Zukunft werden. Um Letzteres zu erreichen, will die US-Raumfahrtbehörde Nasa wieder Überschallflugzeuge als Passagierflugzeuge einsetzen.
Abheben ohne Verbrennungsmotor: Die Nasa baut ein Elektroflugzeug, das in zwei Jahren starten soll. Auch ein elektrisch betriebenes Passagierflugzeug ist in Arbeit.
Plattentektonik auf Plutonisch: Auf der herzförmigen Ebene des Zwergplaneten Pluto driften Hügel. Sie lösen sich vom Randgebirge und werden von Gletschern in die Ebene hinausgetragen.
Wasser auf einem fremden Himmelskörper: Die Sonde Dawn hat sich dem Zwergplaneten Ceres bis auf weniger als 400 Kilometer genähert. Auf den Bildern, die die Sonde gemacht hat, ist gefrorenes Wasser zu erkennen.
Nach 28 Jahren wird in den USA wieder Plutonium-238 für Weltraummissionen erzeugt. Bei der Herstellung werden Abfallprodukte aus Kernreaktoren verwendet.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will nach dem Ende des Spaceshuttle-Programms zurück zur Einwegrakete. SpaceX-Chef Elon Musk hingegen plant, seine Raketen mehrfach ins All zu schießen. Das soll Raumflüge günstiger machen.
"Hallo, ist das der Planet Erde?" Astronaut Tim Peake wollte einen Scherz machen - doch da er von der Raumstation ISS aus Versehen eine völlig Fremde anrief, sorgte er eher für Verwirrung.
Ein Fehler in einem Seismometer des Landers der Insight-Mission zwingt die Nasa, den im Frühling 2016 geplanten Start zu verschieben. Das nächste Zeitfenster mit günstigen Flugbedingungen öffnet sich erst wieder 26 Monate später.
Neun Triebwerke hat die Falcon-9-Rakete, deren erste Stufe heute aufrecht wieder gelandet ist. Damit verfolgt Space X einen Ansatz, der nicht nur die Landung ermöglicht, sondern die Rakete wirtschaftlicher und zuverlässiger machen soll.
Nach dem missglückten Start im Juni hat es SpaceX geschafft: Erstmals ist eine Trägerrakete zur Erde zurückgekehrt und aufrecht gelandet. Damit könnten Flüge in den Orbit deutlich günstiger werden.
Was dem Lander Philae nicht gelungen ist, will die Exomars-Mission schaffen: Im Frühjahr 2016 soll ein Lander zum Mars fliegen und im Oktober weich auf dessen Oberfläche landen.
Sie wird wohl nicht nach Plan starten: SpaceX hat die Trägerrakete Falcon 9 nach dem Unfall im Juni verbessert. Aber die Verbesserungen haben ihre Tücken.