Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Rakete vom Typ H-IIB startet in Japan.
Eine Rakete vom Typ H-IIB startet in Japan. (Bild: Kyodo/Reuters)

Versorgungsgüter: Japanischer Raumfrachter fliegt zur ISS

Eine Rakete vom Typ H-IIB startet in Japan.
Eine Rakete vom Typ H-IIB startet in Japan. (Bild: Kyodo/Reuters)

Die Versorgung der Internationalen Raumstation ISS ist zuletzt von Pannen begleitet gewesen. Japan kann jetzt einen Erfolg mit seinem eigenen Frachter vermelden.

Anzeige

Ein japanischer Raumfrachter ist zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Eine Trägerrakete vom Typ H-IIB hob vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima ab. An Bord befindet sich der japanische Raumtransporter Kounotori (HTV, "weißer Storch"), der planmäßig seine Umlaufbahn erreichte, wie die Raumfahrtagentur Jaxa mitteilte. Der Storch soll den Astronauten an Bord der ISS unter anderem Trinkwasser und Kleidung sowie Forschungsinstrumente und Ersatzteile bringen. Die Ladung des unbemannten Raumfrachters hat ein Gewicht von 5,5 Tonnen. Kounotori soll am kommenden Montag, dem 24. August 2015, gegen 13:00 Uhr MESZ bei der ISS eintreffen.

Der japanische Astronaut Kimiya Yui an Bord der ISS wird der Planung zufolge einen Roboterarm nutzen, um den Frachter an die Raumstation anzudocken, wie Jaxa weiter mitteilte. Nach dem Andocken werden Yui und seine Kollegen den Raumtransporter dann zunächst entladen. Anschließend werden sie ihren auf der ISS angefallenen Müll dort verstauen. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wird Kounotori später samt des Mülls verglühen. Trümmerteile des Raumtransporters werden dabei voraussichtlich in den Südpazifik stürzen. Anderenfalls ist laut Jaxa auch der Indische Ozean als Absturzgebiet eingeplant.

Pannen bei der Versorgung

Die Versorgung der ISS mit Nachschub war zuvor problematisch. Erst nach zwei schweren Pannen konnte kürzlich der russische Transporter Progress erstmals seit April wieder Nachschub bringen. Eine Woche zuvor war der US-Frachter Dragon nach dem Start zerbrochen. Der nun erfolgreiche Start des japanischen Frachters war wegen schlechten Wetters zwei Mal verschoben worden. Die japanische Trägerrakete ist eine aufgerüstete Version der H-IIA, mit der Japan in das globale Geschäft für Satellitenstarts eingestiegen war.

Die neue Trägerrakete soll der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt die Möglichkeit geben, zukünftige Missionen, einschließlich solcher Frachttransporte zur ISS oder auch zum Mond, zu bewältigen. Dank der größeren Kapazität der H-IIB soll es außerdem möglich werden, mehr als einen Satelliten gleichzeitig ins All zu befördern. Dadurch könnten die Kosten gesenkt werden, hieß es.


eye home zur Startseite
kernkraftzwerg 20. Aug 2015

Auf der ISS geht sowieso alles durcheinander, da kannst du dir eine Bezeichnung...

Bujin 19. Aug 2015

Was heißt bei all den Pannen? Heute starten jährlich ca. 100 Raketen ins All. In den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Freiburg
  2. Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik Ernst-Mach-Institut, EMI, Freiburg
  3. Ratbacher GmbH, München
  4. Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG, Langen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,99€
  2. 109,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 10,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  2. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  3. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  4. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  5. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  6. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  7. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  8. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  9. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp

  10. Computermuseum Stuttgart

    Als Computer noch ganze Räume füllten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

Matebook X im Test: Huaweis erstes Ultrabook glänzt
Matebook X im Test
Huaweis erstes Ultrabook glänzt
  1. Huawei Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt
  2. Matebook X Huaweis erstes Notebook im Handel erhältlich
  3. Y6 (2017) und Y7 Huawei bringt zwei neue Einsteiger-Smartphones ab 180 Euro

  1. Hoffentlich Open Source

    Tigerf | 22:55

  2. Re: GUI

    Trollifutz | 22:54

  3. Re: Wenn der Staat etwas macht geht alles schief.

    Tigerf | 22:52

  4. Re: Eine Beleidigung für echte Fotografen

    spyro2000 | 22:47

  5. Re: T-Systems...

    elf | 22:46


  1. 22:48

  2. 16:37

  3. 16:20

  4. 15:50

  5. 15:35

  6. 14:30

  7. 14:00

  8. 13:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel