• IT-Karriere:
  • Services:

2004 BL86: Asteroid kommt der Erde ziemlich nahe

Nur dreimal so weit weg wie der Mond: Ein großer Asteroid wird die Erde am Montag so nah passieren wie selten. Man könnte ihn sogar mit einem guten Fernrohr sehen - wäre da nicht das Wetter.

Artikel veröffentlicht am ,
Asteroid passiert die Erde (Symbolbild): Überraschungen bei der Auswertung der Daten
Asteroid passiert die Erde (Symbolbild): Überraschungen bei der Auswertung der Daten (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Am heutigen Montag wird der Asteroid (357439) 2004 BL86 die Erde passieren. Der rund 500 Meter große Himmelskörper wird sich dem Planeten in rund dreifacher Monddistanz nähern. Eine Gefahr für uns besteht nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) nicht.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Digital Solutions GmbH, Chemnitz
  2. Oetker Group Human Resources GmbH, deutschlandweit

Gegen 17:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit wird der Asteroid seine geringste Entfernung zur Erde erreicht haben. Kollisionsgefahr besteht nicht: 2004 BL86 passiert laut Nasa die Erde in 1,2 Millionen Kilometern Entfernung. Das entspricht der 3,1fachen Entfernung der Erde zum Mond.

Apollo-Asteroiden kreuzen die Erdbahn

2004 BL86 ist ein Asteroid vom Apollo-Typ. Diese Asteroiden bewegen sich auf einer Bahn, auf der sie die Erdbahn kreuzen. Ein Apollo-Asteroid war beispielsweise der Meteorit, der Anfang 2013 über der russischen Stadt Tscheljabinsk niederging. Auch der Asteroid (162173) 1999 JU3, den die im Dezember 2014 gestartete japanische Sonde Hayabusa 2 ansteuert, gehört den Apollo-Asteroiden.

So nahe wie heute werde 2004 BL86 der Erde wieder frühestens in 200 Jahren kommen, sagt Don Yeomans, scheidender Leiter des Programms für erdnahe Objekte bei der Nasa. Der Asteroid stelle damit in absehbarer Zukunft keine Gefahr für die Erde dar. Aber eine solche Annäherung biete eine einzigartige Gelegenheit, den Asteroiden zu beobachten und mehr über ihn zu erfahren.

Schlechtes Wetter erschwert die Beobachtung

Der Asteroid lässt sich mit einem guten Fernrohr oder einem kleinen Teleskop beobachten. Die Voraussetzungen sind aber zumindest in unseren Breiten wegen des Wetters nicht sehr gut. Die Nasa will den Asteroiden 2004 BL86 per Radar mit der Antenne des Deep Space Networks in Goldstone im US-Bundesstaat Kalifornien sowie der Arecibo in Puerto Rico beobachten.

"Wenn wir unsere Radardaten am Tag nach dem Vorbeiflug bekommen, werden wir die ersten detaillierten Bilder haben", sagte Lance Benner, wissenschaftlicher Leiter für die Radarbeobachtungen von Asteroiden in Goldstone. "Derzeit wissen wir fast nichts über den Asteroiden. Deshalb wird es zwangsläufig Überraschungen geben."

Das nächste ähnlich große Objekt, das der Erde nahe kommt, ist der Asteroid 1999 AN10. Er ist größer als 2004 BL86 und wird unseren Planeten in zwölf Jahren etwa in der Entfernung zum Mond passieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Fallout Bombs Drop Event (u. a. Fallout 76 für 14,99€, Fallout 4: Game of the Year...
  3. (u. a. be quiet! PURE BASE 600 Window Tower-Gehäuse für 74,90€, Sharkoon QuickStore Portable...
  4. (u. a. Samsung Galaxy S10+ 512 GB 6,4 Zoll Dynamic AOMLED für 634,90€, Huawei MateBook D 14...

Ben Stan 29. Jan 2015

Keine Panik, das wird schon schief gehen http://www.kolobok.us/smiles/mini/biggrin_mini.gif

pythoneer 28. Jan 2015

Wieso überdurchschnittlich? Es reicht doch, wenn der Großteil durchschnittlich...

plutoniumsulfat 28. Jan 2015

Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen :)

der_wahre_hannes 27. Jan 2015

Es heißt, dass du dringend weniger von dem nehmen musst, was du nimmst¡ Das kann man...

__destruct() 26. Jan 2015

Das ist nur ein Teil des Problems. Selbst, wenn man eine Möglich findet, eine Sonde auf...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion angespielt

Mit Legion bekommt die Serie Watch Dogs eine dritte Chance von Ubisoft. Schauplatz ist London nach dem Brexit, eine korrupte Regierung und Banden unterdrücken die Bevölkerung, die sich allerdings wehrt. Wichtigste Neuerung gegenüber den Vorgängern: Spieler können Passanten für den Widerstand rekrutieren.

Watch Dogs Legion angespielt Video aufrufen
Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

    •  /