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Falcon-9-Stufe kurz vor dem Aufsetzen: Raketenstufe auftanken und wiederverwenden
Falcon-9-Stufe kurz vor dem Aufsetzen: Raketenstufe auftanken und wiederverwenden (Bild: SpaceX)

Raumfahrt: SpaceX-Rakete erneut bei der Landung zerschellt

Falcon-9-Stufe kurz vor dem Aufsetzen: Raketenstufe auftanken und wiederverwenden
Falcon-9-Stufe kurz vor dem Aufsetzen: Raketenstufe auftanken und wiederverwenden (Bild: SpaceX)

Aufgesetzt und umgekippt: Die Landung der Trägerrakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist erneut misslungen: Die Raketenstufe setzte zwar auf, geriet dann aber aus dem Gleichgewicht.

Die erste Stufe der Trägerrakete Falcon 9 ist erneut bei der Landung zerstört worden. Die Antriebsstufe sollte auf einer Schwimmplattform im Atlantik aufsetzen. Die Trägerrakete des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX) hat die Raumfähre Dragon auf den Weg zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) gebracht.

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Die erste Stufe der Trägerrakete sollte zur Erde zurückkommen und auf einer im Meer schwimmenden Plattform landen. Das misslang jedoch erneut. Die Rakete sei zwar auf der Plattform aufgekommen, schreibt SpaceX-Chef Elon Musk auf Twitter. Wegen einer zu hohen Quergeschwindigkeit sei sie dann aber umgestürzt.

Schlechtes Wetter verzögerte den Start

Der Raumfrachter Dragon war am 14. April gegen 16 Uhr Ortszeit (etwa 22 Uhr unserer Zeit) vom Startplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben. Er bringe rund 2.000 Kilogramm Nachschub und Versorgungsgüter - darunter auch eine Espresso-Maschine - zur ISS, teilte die Nasa per Twitter mit. Der Start war zunächst für Montag geplant, wurde aber wegen schlechten Wetters verschoben.

Die Dragon soll am Freitag bei der ISS ankommen. Sie wird rund fünf Wochen an der Raumstation angedockt bleiben und dann beladen mit etwa 1.400 Kilogramm Müll und wissenschaftlichen Experimenten zur Erde zurückkehren. Es ist der sechste Versorgungsflug, den SpaceX im Auftrag der Nasa durchführt. Insgesamt soll SpaceX bis 2016 zwölfmal zur ISS fliegen.

Der Landeplatz schwimmt

Die schwimmende Landeplattform, das Autonomous Spaceport Drone Ship, ist etwas über 91 x 30 Meter groß und kann auf knapp 52 Meter verbreitert werden. Sie ist nicht verankert, sondern schwimmt frei im Atlantik. Mehrere starke Triebwerke sorgen dafür, dass sie ihre Position hält. Darauf soll die erste Stufe der Falcon-Trägerrakete landen und wiederverwendet werden.

SpaceX-Chef Elon Musk hofft, dass durch die Wiederverwendung der Raketenstufe die Raumfahrt effizienter und günstiger wird: Es muss nicht für jeden Start eine neue Antriebsstufe gebaut werden. Sie wird einfach betankt und kann wieder eingesetzt werden. Der erste Versuch, die Falcon-Stufe landen zu lassen, war im Januar ebenfalls misslungen.

Nachtrag vom 16. April 2015, 14:40 Uhr:

Wir haben den Artikel um ein Video ergänzt.


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MüllerWilly 16. Apr 2015

Aber das war sowas von Knapp... Beinahe hätte es geklappt. Hier ist ein Video auf...

Hotohori 16. Apr 2015

Tja, das Video zeigt sehr eindrucksvoll was passiert wenn die Rakete bei der Landung...

soobo 16. Apr 2015

Warum wird hier überhaupt von Menschenleben gesprochen? Das ist eine unbemannte Rakete...

tingelchen 16. Apr 2015

Seh ich das richtig, das die noch ein wenig titscht, bevor sie schlussendlich umgefallen...



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