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International Space Station: Nasa schickt 3D-Druckauftrag ins All

Die ISS-Crew muss ihre Ersatzteile und fehlendes Werkzeug nun selbst auf der Raumstation drucken. Statt eine Ratsche mit der nächsten Lieferung eines Raumschiffs zu senden, schickte die Nasa der Besatzung nur eine Datei für den 3D-Drucker der Raumstation.

Artikel veröffentlicht am ,
ISS-Astronauten drucken sich ihr Werkzeug selbst aus.
ISS-Astronauten drucken sich ihr Werkzeug selbst aus. (Bild: Made in Space/Nasa)

In vier Stunden hat sich die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ein Werkzeug gebaut. Wie CNN berichtet, wurde eine Ratsche auf der Erde konstruiert und dann einfach als Datei zur ISS geschickt. Anschließend wurde das Werkzeug mit dem 3D-Drucker an Bord gefertigt.

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Geschlagene vier Stunden dauerte der Vorgang. Doch im Vergleich zum Warten auf das nächste Versorgungsraumschiff ist das eine extrem kurze Zeit. Die Verbrauchsmaterialien sind auf Lager für eben solche Fälle. Dem Druckerhersteller Made in Space zufolge ist es der erste Fall, dass das Design des Werkzeugs nicht an Bord der ISS war. Es musste also auf der Erde erstellt werden und zur ISS hochgeladen werden. Der gesamte Vorgang konnte in weniger als einer Woche abgeschlossen werden.

Der 3D-Drucker ist bereits seit Ende November 2014 in Betrieb. Es ist kein gewöhnlicher 3D-Drucker, denn dieses Gerät muss auch in der Schwerelosigkeit funktionieren und wurde deswegen auf Parabel-Flügen getestet. Mit der Ratsche konnte nun der erste richtige Druckauftrag vollendet werden.

Die Raumfahrt soll so vereinfacht werden. Werkzeuge und Ersatzteile werden direkt vor Ort erstellt. Das gilt auch für Ersatzteile des Druckers selbst. Das ist insbesondere für langfristige Einsätze von Vorteil, die keine Versorgung von der Erde bekommen können. Dazu würde auch ein Flug zum Mars gehören.

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Eheran 22. Dez 2014

Ist halt nicht so recht "drucken" sondern "zusammenpappen" und hinterher sintern...

Eheran 22. Dez 2014

Dachte ich mir auch so...

holminger 22. Dez 2014

Lüften! ;-)

plutoniumsulfat 22. Dez 2014

Tatsache. Wie viel so ein Komma ausmachen kann.

Signal77 21. Dez 2014

... einer der Amis hat die Daten für ne Fleshlight auf nem USB-Stick hochgeschmuggelt!


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