Nasa-Forscherin Ellen Stofan: In zehn Jahren finden wir Hinweise auf Aliens

Gibt es Außerirdische? Die Voraussetzungen sind vorhanden, und Nasa-Forscher glauben, dass wir schon bald Hinweise auf außerirdisches Leben finden werden. Spätestens 2045 sollen wir Gewissheit haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Suche nach außerirdischem Leben: Die Milchstraße ist ein feuchter Platz
Suche nach außerirdischem Leben: Die Milchstraße ist ein feuchter Platz (Bild: Nasa)

Sind wir allein, oder gibt es da draußen noch weiteres Leben? Wir werden es bald wissen, sagt Ellen Stofan, oberste Wissenschaftlerin der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa): "Zu unseren Lebzeiten werden wir wohl die Antwort finden, ob wir allein sind im Sonnensystem oder jenseits davon."

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Stofan ist sich ziemlich sicher, dass es auch auf anderen Himmelskörpern Leben gibt. Die Menschheit müsse es nur finden. "Wir wissen, wo wir suchen müssen. Wir wissen, wie wir suchen müssen", sagte sie in einer Diskussionsrunde. Thema seien die Pläne der Nasa für die Suche nach bewohnbaren Himmelskörpern und außerirdischem Leben gewesen, berichtet das auf Raumfahrt spezialisierte US-Nachrichtenangebot Space.com.

Technik ist vorhanden

Die nötige Technik sei vorhanden und werde implementiert. Die Menschheit sei auf dem richtigen Weg, sagte Stofan. Deshalb werde es nicht mehr lange dauern, bis wir Gewissheit haben: "Ich glaube, wir werden innerhalb eines Jahrzehnts deutliche Hinweise auf außerirdisches Leben haben. Endgültige Beweise werden wir in 20 bis 30 Jahren haben."

Nach unserem Verständnis von Leben ist Wasser in flüssigem Zustand eine unverzichtbare Voraussetzung. Die Bausteine von Wasser, Sauerstoff und Wasserstoff, sind überall im Universum in großen Mengen vorhanden. Und Wasser selbst ebenfalls, sagte Paul Hertz, Leiter der Abteilung Astrophysik der Nasa: Unsere Milchstraße sei "ein feuchter Platz".

Wasser in der Milchstraße

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Astronomen haben Wasser in interstellaren Wolken gefunden, in denen sich Sterne bilden, in den Staubscheiben um Sterne, in denen neue Planeten entstehen und in der Atmosphäre von Exoplaneten. Es gibt Wasser auf den Planeten und einigen ihrer Monde unseres Sonnensystems, und es gibt Wasser auf Kometen.

Neben Wasser gelten einige Elemente für biologische Prozesse sowie eine Energiequelle als Voraussetzungen für die Entwicklung von Leben, wie wir es kennen. Auch dafür gibt es schon Beispiele: So verkündeten Wissenschaftler kürzlich, der Rover Curiosity habe auf dem Mars Stickstoff in einer biologisch verwertbaren Form gefunden.

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Tobias Claren 17. Apr 2015

@ SelEsteem Hier noch eine Deutsche Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik...

Anonymer Nutzer 10. Apr 2015

;)

SelfEsteem 09. Apr 2015

Nun, dann lass uns mal philosophieren: Imho ist der Henne-Ei-Vergleich untauglich...

SelfEsteem 09. Apr 2015

Ich glaube die gute Dame spekuliert lediglich darauf, dass man irgendwo eben doch einen...



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