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Musik

SimEvil - Legales Musik-Filesharing für Hartgesottene

Kunden werden beteiligt und können Kosten wieder einspielen. Mit SimEvil.com ist ein neues Musik-Download-Portal speziell für härtere Musikrichtungen wie Metal, Gothic und Alternative online gegangen, das Direkt-Downloads und Filesharing miteinander verbinden. Das Besondere daran ist, dass Nutzer auch dafür belohnt werden, Musik legal weiterzuverbreiten und nicht nur ihre Bandbreite ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen.

Popfile droht das Aus

Welt: Universal will eigenes Downloadportal einstellen. Das Musikportal Popfile.de, das Universal Music im Jahr 2002 gestartet hat, steht vor dem Aus, das berichtet "Die Welt". Demnach soll Popfile zum Jahresende geschlossen werden. Universal setze künftig auf die Kooperation mit anderen Anbietern mit Musicload (T-Online) und iTunes (Apple).

Musikportal BeSonic nun wirklich am Ende?

TerraTec: Shop bleibt wegen fatalen Festplatten-Crashs abgeschaltet. Das 1999 mit Bertelsmann-Geldern gestartete, zwischenzeitlich insolvente und im März 2003 von TerraTec übernommene englisch- und deutschsprachige Musikportal BeSonic scheint nun endgültig am Boden zu liegen. Schuld ist laut TerraTec ein durch Festplattenfehler bedingter Datenverlust, so dass nun gar nichts mehr geht.

Snocap: Napster-Gründer will Tauschbörsen legalisieren

Dienst will unautorisierten Musiktausch verhindern. Mit Snocap startet Napster-Gründer Shawn Fenning einen neuen Anlauf in Sachen Peer-to-Peer, diesmal aber in Kooperation mit Unterstützung der Musikindustrie. Snocap soll einen legalen Download-Dienst mit der Tiefe von P2P-Tauschbörsen bieten. Als erstes Major-Label hat Marktführer Universal Music seine Unterstützung zugesagt.

Musik-Downloads: Tauschbörsennutzer für Studie gesucht

Wissenschaftliche Studie sucht Einstellungen und Ansichten der Nutzer. Im Rahmen universitärer Forschung soll mehr über die Ansichten von Tauschbörsen-Nutzern herausgefunden werden, die Kazaa, eMule, Bittorrent und Co. zum nicht immer legalen Download von Musik verwenden. Konkret geht es um die Einstellung zu Filesharing im Allgemeinen und Standpunkte zur aktuellen öffentlichen Debatte "abseits polemischer Diskussionen".
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Spieletest: Donkey Konga - Trommeln statt Joypads!

Witziges Musikspiel für den Gamecube. Der Preis für die witzigste Spielidee dürfte in diesem Jahr eindeutig an Nintendo gehen. Sonys "Singstar" bei dem Spielern anstelle eines Joypads ein Mikrofon in die Hand gegeben wurde, war ja schon recht genial, Nintendos Donkey Konga stellt das aber locker in den Schatten: Anstelle von Knöpfen muss hier im richtigen Moment auf zwei Trommeln gehauen werden.

Medion und Magix planen Plattform für Musik-Downloads

Auch 24/7 MusicShop und Cable & Wireless mit im Boot. Die Unternehmen Medion, MAGIX, 24/7 MusicShop und Cable & Wireless wollen gemeinsam Musik-Downloads anbieten. Durch die Kooperation soll eine integrierte Lösung mit aufeinander abgestimmter Hardware, Client-Software und Shop entstehen.

Tauschbörsen-Charts von Media Control

Media Control kündigte anonymisierte Übersicht an. Bei jeder zweiten Datei in Tauschbörsen handelt es sich um Musik, so Media Control. Das Baden-Badener Marktforschungsinstitut will daher künftig auch aufweisen, welche Musiktitel in den Tauschbörsen hoch im Kurs stehen.
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Deutsche Musikindustrie stellt Download-Plattform ein

PhonoLine-Handelspartner sollen künftig mit T-Online zusammenarbeiten. Zur CeBIT startete die deutsche Musikindustrie ihre Online-Musikplattform zusammen mit T-Com. Bereits kurz zuvor hatte die T-Com-Schwester T-Online mit Musicload eine eigene Download-Plattform gestartet. Nun wird Phonoline in Musicload integriert und stirbt damit als eigenständige Plattform.

eMusic - MP3s ohne DRM ab 0,25 US-Dollar

Katalog von 500.000 Independent-Titeln mit redaktioneller Betreuung. Der Online-Musik-Dienst eMusic kehrt zurück zu seinen Wurzeln und bietet einen Katalog von rund 500.000 Titeln von Independent-Labels im Abo an. Im Gegensatz zu anderen Anbietern verzichtet eMusic aber auf jegliches DRM und bietet die Titel im gewöhnlichen MP3-Format in hoher Qualität an.

Erste Musik-CD als Creative Commons

Wired plant freie CD unter anderem mit den Beastie Boys. Bislang versucht die Musikindustrie vor allem mit rechtlichen Mitteln, die Nutzung von Tauschbörsen einzudämmen, doch einige Künstler wollen dem nun etwas entgegensetzen. Das US-Magazin Wired plant eine Musik-CD unter einer Creative-Commons-Lizenz mit Titeln von Künstlern wie den Beastie Boys oder David Byrne, berichtet das Wall Street Journal.

Yahoo kauft Musicmatch

Kaufpreis für den Online-Musikanbieter liegt bei 160 Millionen US-Dollar. Yahoo übernimmt den Online-Musikanbieter Musicmatch für 160 Millionen US-Dollar in bar, gaben beide Unternehmen bekannt. Mit der Übernahme will Yahoo sein Angebot im Bereich digitaler Musik stärken.

Tunebite soll Musik legal vom Kopierschutz befreien

Software von RapidSolution nutzt analoge Wiederaufnahme von Musik. Die RapidSolution Software AG will mit der Windows-Software Tunebite eine bequeme Möglichkeit bieten, im Internet gekaufte Musikstücke von ihrem Kopierschutz zu befreien. Dazu werden die auf dem PC abgespielten Titel direkt wieder aufgezeichnet, wobei durch die Umwandlung von digital nach analog und zurück der Kopierschutz legal beseitigt werden soll.

Microsoft startet Musik-Download-Service

In Deutschland setzt Microsoft weiterhin auf OD2. MSN hat jetzt in den USA einen eigenen Musik-Download-Service gestartet, der auch über den Browser nutzbar sein soll. Noch ist der Download-Dienst in einer Testphase, soll aber bereits mehr als eine halbe Million Titel im Portfolio haben.

Apple startet iTunes-Partnerprogramm

iTunes Affiliate zunächst nur für US-Bürger. Apple hat über seinen Musik-Download-Service bis jetzt rund 125 Millionen Songs verkauft, weiteres Wachstum erhofft sich Apple von einem neuen Partnerprogramm, das es Hompage-Besitzern erlaubt, beim Verkauf von Online-Musik mitzuverdienen.

Keine Chance für Musik-Download-Dienste von Branchenfremden?

Im hart umkämpften Markt könnten Platten-Label die Oberhand gewinnen. Da auch in Europa das Interesse am kostenpflichtigen Download von Wunschmusiktiteln steigt und dies den Anbietern bewusst ist, wird der Markt laut Forrester Research in den nächsten 18 bis 24 Monaten besonders hart umkämpft sein. Obwohl auch branchenfremde Unternehmen wie Coca Cola und andere mitmischen, vermuten die Analysten, dass auf längere Sicht gesehen die etablierten Music Brands den Markt beherrschen werden.

Spezielle Download-Charts von Online-Musiktiteln im Anmarsch

Im September kommen Download-Single-Charts; später auch Alben-Charts geplant. Für Freitag, den 27. August 2004, will der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft erstmals auch per legalem Download angebotene Online-Musiktitel in die offiziellen TOP-100-Single-Charts integrieren. Für Mitte September 2004 sind dann auch spezielle Download-Charts geplant, die ausschließlich Online-Musikstücke berücksichtigen, die auf legalem Wege über das Internet vertrieben wurden.

RealNetworks: Mit Preissenkungen zum Erfolg

Real verkauft mehr als eine Million Songs in einer Woche. Mit einer Preissenkung wollte RealNetworks den Online-Verkauf von Musik über seine Plattform zum Start von Harmony ankurbeln - und das scheint auch zu funktionieren. Innerhalb einer Woche konnte RealNetworks mehr als eine Million Titel verkaufen.

Nokia will Musik über Handys verkaufen

Loudeye soll Plattform für Musikvertrieb per Handy entwickeln. Loudeye soll für Nokia eine Plattform für den Musikvertrieb per Handy entwickeln, das kündigte Loudeye jetzt an. Das Unternehmen ist vor allem durch seine Tochter OD2 in Europa aktiv und betreibt unter anderem die Musikplattformen für Microsoft MSN, Coca-Cola, MTV und Virgin.

OD2 startet Repertoire-Offensive

Titelangebot der OD2-Partner soll auf 1,3 Millionen Songs erweitert werden. Nach der Übernahme durch Loudeye will der Online-Musikanbeiter OD2 sein Titelangebot deutlich ausweiten. Der B2B-Dienstleister will seinen Katalog auf 1,3 Millionen Songs verdreifachen und so das bislang umfangreichste legale Musikangebot im Internet anbieten. Die Rechte an den Titeln hat sich OD2 bereits gesichert.

Asche zu Asche - Rammstein macht Fansite platt (Update 2)

Rammstein-Management lässt größte Fansite schließen. Rammsteinfan.de, eine seit dem Jahr 2000 bestehende Rammstein-Fansite, wurde auf Druck des Rammstein-Managements geschlossen. Bedenklich stimmt dabei, dass in einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung für die Fansite-Betreiber nicht nur Rammsteinfan.de, sondern Fansites allgemein in Frage gestellt worden seien.

iTunes bald auf Motorola-Handys

Kooperation von Apple und Motorola. Kunden des Musik-Dowbload-Dienstes iTunes können bald ihre käuflich erworbenen digitalen Songs auch auf ihr Handy überspielen - wenn sie ein neues Gerät von Motorola besitzen. Eine Kooperation von Apple und Motorola soll es ermöglichen, die bei iTunes gekaufte Musik vom Mac oder PC auf das Handy zu übertragen.

Harmony: Neue Konkurrenz für iPod und iTunes?

Neue DRM-Technik soll Übertragung auf alle Player ermöglichen. Songs, die man bei iTunes heruntergeladen hat, lassen sich fast nur auf dem iPod mobil nutzen, im Gegensatz dazu läuft Musik von anderen Download-Portalen nicht auf dem iPod - ein System, das Apple ständig steigende Downloadzahlen bei iTunes und höhere Absätze des iPod beschert. Apple sah daher bislang auch wenig Anlass dazu, Kooperationen mit anderen Anbietern wie RealNetworks einzugehen. Die wollen ihrerseits allerdings nun eine Möglichkeit gefunden haben, die Vormachtstellung von iTunes anzugreifen.

Auch Prodigy, Morissey, Pixies und White Stripes bei iTunes

Große Independent Labels im iTunes Music Store Europa. Nachdem Apple in der Vergangenheit bereits weite Teile des Repertoires der Major-Plattenfirmen im iTunes Music Store anbieten konnte, wird die Songauswahl nun zunehmend auch um die Werke kleinerer Labels erweitert. So gab man jetzt erneut ein Lizenzabkommen mit drei der größten europäischen Independent Labels bekannt.

Auch Vodafone bietet jetzt Song-Downloads fürs Handy (Upd.)

Musikstücke in voller Länge in "MP3-Qualität". Nach O2 bietet jetzt auch Vodafone seinen Kunden die Möglichkeit, Songs in voller Länge auf das eigene Handy herunterzuladen. Dabei setzt man auf Songs in "MP3-Qualität" und bietet die Lieder für 1,99 Euro pro Titel an, wobei sämtliche Verbindungsentgelte damit bereits abgedeckt sind.

Sony startet Online-Musikservice Connect auch in Europa

ATRAC3-komprimierte Musikstücke und Alben für Windows-PCs und Sony-Audio-Player. Der Unterhaltungskonzern Sony versucht nun auch in Europa mit kostenpflichtigen Musik-Downloads Geld zu verdienen. Der "Connect" getaufte Musik-Download-Shop bietet nun auch außerhalb der USA Titel von Sony Music sowie anderen Major- und Independent-Plattenlabels im ATRAC3-Format zum Download für Windows-PC-Nutzer an.

Verstümmelte Musik-Downloads zu horrendem Preis bei T-Mobile

Neuer Ear-Phone-Service bringt Musik aufs Handy. Bereits im Juli 2004 will nach O2 auch T-Mobile einen Musik-Download-Dienst für Handys anbieten. Das derzeit geplante Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte allerdings wohl nur sehr wenige Kunden dazu bringen, von unterwegs neue Songs auf das Mobiltelefon zu laden.

iTunes auch in Europa erfolgreich

iTunes Store verkauft 800.000 Songs in der ersten Woche. Apple hat eine Woche nach dem Start seines iTunes Store in Europa mehr als 800.000 Musiktitel an Kunden in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verkauft. Allein 450.000 Songs wurden allein in Großbritannien abgesetzt.

Coca-Cola verschenkt Musik-Downloads über Flaschencodes

Vier Codes pro Musikstück erforderlich. Coca-Cola bietet jetzt über seine Marken Coca-Cola, Coca-Cola light, Fanta Orange, Sprite, Mezzo Mix Orange und Lift Apfelschorle kostenlose Musik-Downloads über PhonoLine an. Die Codes, mit denen man die Songs herunterladen kann, befinden sich auf Flaschenetiketten.

Neuer Musik-Dienst startet - und kassiert schon fürs Anhören

Mehr als 350.000 Songs stehen zum Download bereit. Mit SonicSelector startet in Deutschland jetzt ein weiter Musik-Download-Dienst, der wie schon viele andere Vertriebsplattformen auf die Technik des britischen Unternehmens On Demand Distribution (OD2) zurückgreift. Besonderheit des neuen Service ist die ungewöhnliche Streaming-Option: Jeder Titel des Angebots kann beliebig oft vollständig angehört werden. Allerdings fällt für jede dieser Wiedergaben auch eine Gebühr an.

WOS3: EU soll Musik-Flatrate einführen

Berliner Deklaration für ein alternatives Vergütungssystem. Auf der in Berlin stattfindenden Konferenz "Wizards of OS" diskutieren Urheberrechtsexperten und Aktivisten eine Berliner Deklaration für gemeinschaftlich verwaltete Online-Rechte: Kompensation ohne Kontrolle. Sie fordern darin die Europäische Kommission auf, die Einführung einer Flatrate für Musikkonsum zu erwägen.

Verzichtet Musikindustrie wieder auf Kopierschutz?

Universal kehrt angeblich zu frei kopierbaren Musik-CDs zurück. Hat die Musikindustrie eingesehen, dass sie mit immer neuen Kopierschutzmaßnahmen und damit verbundenen immer größeren Abspielproblemen bei Audio-CDs eher Kunden abschreckt als die eigenen Umsätze zu sichern? Eine Meldung des Branchendienstes Rundy lässt zumindest diesen Rückschluss zu - angeblich will Marktführer Universal Music bei zukünftigen Veröffentlichungen wieder komplett auf einen Kopierschutz bei Musik-CDs verzichten.

Neuer Kopierschutz begrenzt das Brennen von CDs

Maximal drei Kopien des Originals möglich. Mit immer neuen Kopierschutz- und DRM-Maßnahmen versucht die Musikindustrie, das Problem beständig steigender Downloads und Raubkopien von Musik in den Griff zu bekommen. Die BMG glaubt jetzt, mit einer neuen Technik von SunnComm einen fairen Kompromiss aus Kopierschutz und freier Nutzung gefunden zu haben.

Musik herunterladen ohne DRM und mit freiwilliger Bezahlung

c't startet Aktion "50 Cent und gut". Obwohl das Problem illegaler Musik-Downloads mittlerweile seit Jahren bekannt ist, hat es die Musikindustrie bis heute kaum geschafft, interessante, legale Online-Dienste zu starten - die wenigen bisher zugänglichen Dienste gängeln den Nutzer meist mit massivem Rechte-Management und hohen Preisen. Das Computermagazin c't hat unter dem Titel "50 Cent und gut" nun eine Download-Aktion gestartet, mit der man zeigen will, dass es durchaus auch anders geht.

Grieche muss ins Gefängnis - weil er raubkopierte CDs kaufte

Harsches Vorgehen der IFPI in Griechenland. Gegen die Hersteller von raubkopierten Audio-CDs geht die Musikindustrie schon seit Jahren mit allen Mitteln vor. Neu ist allerdings, dass auch die Käufer von Raubkopien scharf angegangen werden: Ein Grieche wurde jetzt von einem Athener Gericht zu einer Haftstrafe von drei Monaten verurteilt - weil er zwei gefälschte CDs kaufte.

EU kontra Verwertungsgesellschaften für Musiklizenzierung

Nationale Urheberrechtslizenzen für das Internet untauglich. Die Europäische Kommission hat 16 Verwertungsgesellschaften, die Lizenzgebühren im Namen von Musikautoren einsammeln, gewarnt, dass ihr so genanntes Santiago-Agreement gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen könnte. Mit ihren Gegenseitigkeitsvereinbarungen zur wechselseitigen Lizenzgewährung haben die Verwertungsgesellschaften die im Offline-Bereich seit jeher bestehenden nationalen Monopole auf das Internet übertragen, die dazu führen, dass es auch im Online-Bereich zu einem eigentlich absurden exklusiven Gebietsschutz entlang nationaler Grenzen kommt.

Fraunhofer: Kopierschutzmechanismen frustrieren Käufer

Digitale Wasserzeichen als Alternative. Das Problem ist nicht neu: Während die Musikindustrie mit immer neuen Kopierschutzmechanismen versucht, ihr geistiges Eigentum zu schützen, ärgern sich ehrliche Käufer über die so immer mehr zunehmenden Komfort-Einschränkungen in der Mediennutzung. Das Fraunhofer-Institut IPSI glaubt jetzt, in digitalen Wasserzeichen auch die Lösung für kommerzielle Musik-Download-Services gefunden zu haben.

Musik- und Datenklau im Internet ohne Risiko?

Wittener Konsumforscher mit Theorie des kollektiven Konsumentenrisikos. Mit zahlreichen Klagen gegen Tauschbörsenbenutzer versucht die Musikindustrie derzeit weltweit, die beständig zunehmende Flut an Musik-Downloads einzudämmen - aus Angst vor hohen Schadenersatzforderungen sollen die Anwender dazu gebracht werden, keine urheberrechtlich geschützten Lieder mehr herunterzuladen. Der Wittener Konsumforscher Markus Giesler widerspricht allerdings den von der Industrie gemachten Äußerungen, dass man beim Datentausch über das Netz mit rechtlichen Folgen zu rechnen habe - ein Risiko sei praktisch kaum vorhanden.

Musik-Downloads bald teurer als herkömmliche Audio-CDs?

Preise für Songs und Alben werden nach oben getrieben. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass Songs und ganze Alben, die man legal bei einem der zahlreichen Download-Angebote herunterlädt, deutlich preisgünstiger sind als im Laden - schließlich sparen die Plattenfirmen immense Kosten beim Vertrieb und der Herstellung. Laut einem Bericht des Wall Street Journals drehen die großen Labels die Preisschraube aber gerade nach oben - und sorgen so dafür, dass Downloads sogar teurer als die im Handel erhältlichen CDs sind.

Kanada: Privates Musik-Filesharing ist legal

... sofern die private Musiksammlung nicht beworben wird. Die Musikindustrie musste in Kanada im Kampf gegen die für Umsatzrückgänge verantwortlich gemachten Filesharing-Nutzer eine schwere Niederlage einstecken: Richter Konrad von Finckenstein urteilte am 31. März 2004, dass die Adressen von 29 angezeigten Filesharing-Nutzern nicht herausgegeben werden müssen, da die Personen nicht für die illegale Musikdistribution zur Verantwortung gezogen werden könnten.

Studie: File-Sharing ist gut für die Gesellschaft

File-Sharing hat keinen statistisch signifikanten Effekt auf Plattenverkäufe. File-Sharing hat so gut wie keinen Einfluss auf die Plattenverkäufe, zu diesem Schluss kommt eine Studie von Felix Oberholzer, Professor an der Harvard Business School, und Koleman Strumpf, Professor an der Universität North Carolina in Chapel Hill, die die Effekte von File-Sharing auf Plattenverkäufe statistisch untersucht hat.
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Wassergekühlter Musik-Server fürs Wohnzimmer

Gerät kommt mit 160-GByte-Festplatte und wird per PDA bedient. Hush Technologies weitet sein Produktportfolio aus und bietet neben lüfterlosen Flüster-PCs nun auch einen wassergekühlten Musik-Server für das Wohnzimmer an, der über eine interne 160-GByte-Festplatte verfügt und so beispielsweise Platz für 1.600 Alben im WMA-Format bei 192 Kilobit pro Sekunde bietet. Die Bedienung des Gerätes erfolgt über Wireless LAN mit einem PDA.
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Widio: Drahtlose Musikübertragung von Albatron

System sendet Musik auch direkt vom Mainboard aus. Albatron zeigt auf der CeBIT mit "Widio" ein System zur drahtlosen Musikübertragung, das von einer Basisstation Musik auf einen mobilen Empfänger überträgt. Aber auch in Mainboards will Albatron die Sendetechnik integrieren, so dass direkt aus Musiksammlungen auf dem PC heraus Musik auf den drahtlosen Empfänger übertragen werden kann.

Finetunes - Download-Portal für Indie-Labels

Je nach Label können Titel auch in OggVorbis-Dateien umgewandelt werden. Während die Major-Labels mit Phonoline auf der CeBIT ihre gemeinsame Download-Plattform für den deutschen Markt starten, bietet finetunes eine alternative Download-Plattform für Indie-Labels und unabhängige Künstler an. Aber auch darüber hinaus ist bei finetunes einiges anders.

Sony: Musik-Streaming für Smartphones

Personalisierte Musikauswahl. In Kooperation mit TeliaSonera Finnland hat Sony auf der CeBIT 2004 "Personal Media Assistant" (PMA) vorgestellt, einen Musik-Streaming-Service für mobile Endgeräte. Nutzer können in einem Menü ihre musikalischen Präferenzen wie Musikstil und Epoche angeben und bekommen dann passende Musik auf ihr Smartphone geliefert - Bilder und Informationen vom Künstler inklusive.

PhonoLine gestartet - Popfile.de erster Shop

Gerhard Schröder startet Plattform am 18. März 2004 offiziell. Nach mehreren missglückten Startversuchen ist PhonoLine - das deutsche Online-Musikportal der fünf Majors Universal, EMI, Warner, BMG und Sony - nun an den Start gegangen. Das bereits seit längerem existente und eher mäßig populäre Musikangebot Popfile.de von Universal Music ist der erste Shop, der ab sofort auf der neuen Plattform aufsetzt.

Starbucks: Frischer Kaffee inkl. frisch gebrannter Musik-CD

CD-Brennservice startet im Frühling. Anstelle tatenlos auf ihren Kaffee zu warten, sollen Besucher der amerikanischen Starbucks-Filialen zukünftig die Zeit nutzen, um sich an von HP ausgestatteten Terminals eigene Musik-CDs zu brennen. Laut einem Bericht des Wall Street Journals will die Kaffeehaus-Kette ihre Geschäfte so nicht nur für Kaffee-, sondern auch für Musikliebhaber attraktiver gestalten.