Abo
  • Services:

IT-Anwalt: Boerse.bz-Uploader wurden über E-Mail-Adressen ermittelt

Als Beweis gegen mutmaßliche Uploader von Boerse.bz genügten der Staatsanwaltschaft offenbar deren IP-Adressen, die beim Login bei verdächtigen Konten deutscher Webmail-Anbieter ermittelt wurden.

Artikel veröffentlicht am ,
Illegales Filmangebot bei Boerse.bz
Illegales Filmangebot bei Boerse.bz (Bild: Boerse.bz/Screenshot: Golem.de)

Die mutmaßlichen Uploader von Boerse.bz wurden offenbar über E-Mail-Adressen ermittelt, die mit der Plattform in Verbindung gebracht wurden. Das berichtet der IT-Rechtsanwalt Christian Solmecke, der Beschuldigte vertritt. Betroffen seien Nutzer deutscher Webmail-Provider, deren IP-Adresse beim Login ermittelt worden sei, erklärte Solmecke unter Berufung auf Durchsuchungsbeschlüsse. "Interessant ist, dass alleine das Einloggen in einen E-Mail-Dienst dem Gericht schon ausgereicht hat, um einen weit davon entfernten Zusammenhang mit dem Upload von urheberrechtlich geschütztem Material herzustellen."

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. tecmata GmbH, Wiesbaden

Am 4. November 2014 war berichtet worden, dass Polizei und Staatsanwaltschaft Köln bundesweit Durchsuchungen gegen das Portal Boerse.bz durchgeführt hätten. Beteiligt waren rund 400 Polizeibeamte, die 121 Wohnungen in 14 Bundesländern nach Beweismitteln durchsuchten. Die Plattform ist weiter online. Boerse.bz hatte laut der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) Mitte Juli 2014 eine Ländersperre eingerichtet: Nutzer mit einer IP-Adresse aus Deutschland, Österreich und Großbritannien konnten laut GVU seitdem nicht mehr auf das Downloadangebot zugreifen. Bis August/September seien aber dort weiter aktuelle Titel eingestellt worden.

Bei einem Beschuldigten seien 64 Dateien ausgemacht worden, die dieser im Forum zum Download angeboten habe. Laut Solmecke wurden die Hausdurchsuchungen auch bei Personen durchgeführt, die nur Links zu urheberrechtlich geschützten Werken online gestellt hatten.

In einem Durchsuchungsbeschluss sind 14 Filme und 50 sonstige Dateien aufgeführt, die über einen Zeitraum von zwei Jahren verlinkt worden seien. Für Solmecke "ist nicht ersichtlich, wie sich daraus eine gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung herleiten lassen soll".

Laut Angaben der Beschuldigten wurde bei den Hausdurchsuchungen alles beschlagnahmt, was greifbar war: Computer der Großmutter, Handy-SIM-Karten, Online-Banking-PIN-Nummern und SD-Karten in Spielekonsolen. Solmecke will Beschwerde gegen die Beschlagnahme einlegen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 20,99€
  3. 23,49€
  4. 59,99€

Sektenkult 05. Jul 2017

Danke vielmals für diese tollen antworten von euch , ihr spricht einen alle aus der...

Garius 11. Nov 2014

Das geht recht schnell. Da wird mal kurz ohne Begründung gesagt, die seien Brandstifter...

Garius 11. Nov 2014

Warum sollte irgendjemand für deine Nachlässigkeit aufkommen? Du kannst dich auf...

Clown 11. Nov 2014

Doch kannst Du. Du hast dafür Sorge zu tragen, dass nur Deine Oma die Daten nutzen kann...

KrayZee 11. Nov 2014

ich denke auch dass sich die großen Fische nicht über die Mailadresse packen lassen. "In...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /