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Keine Chance für Musik-Download-Dienste von Branchenfremden?

Im hart umkämpften Markt könnten Platten-Label die Oberhand gewinnen

Da auch in Europa das Interesse am kostenpflichtigen Download von Wunschmusiktiteln steigt und dies den Anbietern bewusst ist, wird der Markt laut Forrester Research in den nächsten 18 bis 24 Monaten besonders hart umkämpft sein. Obwohl auch branchenfremde Unternehmen wie Coca Cola und andere mitmischen, vermuten die Analysten, dass auf längere Sicht gesehen die etablierten Music Brands den Markt beherrschen werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die anderen Mitbewerber würden sich angesichts der außerordentlich niedrigen Margen wahrscheinlich schnell wieder zurückziehen, so Rebecca Jennings und Paul Jackson vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Forrester Research. Wenig überraschend ist ihre Einschätzung, dass Apples iTunes und auch Sonys Connect den legalen Bezug von Musiktiteln über das Internet ankurbeln werden.

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Die Forrester-Experten schätzen, dass der Markt für den kostenpflichtigen Musik-Download - auch durch Ausweitung der jeweiligen Angebote und die zunehmende Breitbandvernetzung - bis zum Jahr 2009 ein Volumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro erreichen wird, verglichen mit rund 60 Millionen Euro in diesem Jahr. Davon dürften allein rund 2,2 Milliarden Euro auf Großbitannien, Frankreich und Deutschland entfallen, so die Forrester-Analysten.

Nachdem Apple mit iTunes im Juni in Großbritannien, Frankreich und Deutschland an den Start gegangen ist, nach eigenen Angaben innerhalb der ersten Woche bereits mehr als 800.000 Musiktitel verkauft hat und Sony mit dem einen Monat später gestarteten Service Connect ähnlich erfolgreich war, sehen Jennings und Jackson das Jahr 2004 als das Jahr des Durchbruchs für "legitime Downloads".

Geprägt werde der Markt derzeit durch eine Vielzahl von Zweckgemeinschaften und Partnerschaften. So hat sich der Hamburger-Konzern McDonald's mit Sony zusammengetan, die Londoner Zeitung "Evening Standard" kooperiert mit Wippit und das britische Boulevardblatt "The Sun" arbeitet mit Napster zusammen. Sie bieten ihren Kunden die Möglichkeit, bestimmte Titel kostenfrei herunterladen zu können, wenn sie gleichzeitig bestimmte Produkte kaufen. "The Guardian" (London) kooperiert mit EMI, die schwedische Tageszeitung "Aftonbladet" bietet ihren Lesern mehr als 100.000 Musiktitel über ihre Webseite auf Abruf, gegen Bezahlung.

Dennoch soll bisher die Mehrzahl der Europäer bisher nur wenig Interesse zeigen: 87 Prozent wollen die Angebote laut Forrester noch nicht nutzen, gleichgültig, ob sie über einen Internet-Zugang verfügen oder nicht. Neue Angebote und Marketing-Ideen seitens der Download-Dienste sollen dies ändern.

Anders sieht die Sache - welch Überraschung - bei unbezahlten Musikdownloads aus: Die Möglichkeit, kostenfrei Musik über das Internet zu beziehen, wird Forrester zufolge immerhin von rund 40 Millionen Verbrauchern in Westeuropa genutzt. Besonders verbreitet sei dies in Spanien und den Niederlanden. Nur 10 Prozent derjenigen, die im Juli 2004 ein Musikstück über das Internet heruntergeladen haben, hätten dafür auch bezahlt. Allerdings schlüsselte Forrester leider nicht auf, wie das Verhältnis zwischen legalen und illegalen unbezahlten Downloads aussieht.



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Adam Bernau 24. Okt 2004

och, mit Apple-Records (Beatles) haben die sehr früh zu tun bekommen. allerdings anders...

branchenkenner 28. Sep 2004

nun und was sind apple und roxio ? sind die nicht branchenfremd ? apple hat hatte vor...

Captain Code 01. Sep 2004

Keine Chance für Musik-Download-Dienste ? Wenn 40 Mio. Leute in West-Europa sich Musik...

Muck Nicks Oks 01. Sep 2004

-kt-

Mikro Nano Ober 01. Sep 2004

Naja, Das ist ja so wenn du sagen würdest: "Der Bug-Konzern Microsoft...." Die stellen...


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