Tunebite soll Musik legal vom Kopierschutz befreien
Bisher schauen Besitzer von herkömmlichen MP3-Playern oft in die Röhre, im Apple iTunes Music Store und auf anderen Plattformen wie Phonoline oder OD2 verkaufte Musikstücke können mit herkömmlichen Playern in der Regel nicht wiedergegeben werden. Die Dateien liegen in kopiergeschützten Dateien im AAC- oder WMA-Format vor.
Zwar bietet auch Apples iTunes-Software Möglichkeiten, den Kopierschutz loszuwerden – über das Brennen einer Audio-CD und deren anschließendes Einlesen in den PC, wo die Daten wieder kodiert werden müssen – Tunebite soll dieses Vorgehen aber vereinfachen und auch für andere Musikplattformen ermöglichen.
Die Software Tunebite erkennt automatisch, wenn ein Musikstück auf dem PC abgespielt wird. Zeitgleich nimmt Tunebite analog dieses Musikstück via Wave-Out direkt oder über ein Loop-Back-Kabel (nicht im Lieferumfang) wieder auf. Am Ende der Aufnahme speichert Tunebite das Musikstück auf der Festplatte des PC. Laut RapidSolution sollen trotz der doppelten Umwandlung und erneuter Kodierung kaum Qualitätseinbußen zu befürchten sein.
Tunebite speichert die Titel letztendlich im Ogg-Vorbis- oder – Lame vorausgesetzt – auch im MP3-Format ab. Die Software wird online(öffnet im neuen Fenster) für 9,99 Euro angeboten. Eine kostenlose Testversion erlaubt es, jeweils die ersten 30 Sekunden eines Musikstücks umzuwandeln.
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