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WOS3: EU soll Musik-Flatrate einführen

Berliner Deklaration für ein alternatives Vergütungssystem

Auf der in Berlin stattfindenden Konferenz "Wizards of OS" diskutieren Urheberrechtsexperten und Aktivisten eine Berliner Deklaration für gemeinschaftlich verwaltete Online-Rechte: Kompensation ohne Kontrolle. Sie fordern darin die Europäische Kommission auf, die Einführung einer Flatrate für Musikkonsum zu erwägen.

Artikel veröffentlicht am ,

Digital-Rights-Management-Systeme (DRM) und Massenverfolgung von Tauschbörsennutzern sei keine akzeptable Lösung für eine offene und gleiche Gesellschaft. Das oberste Ziel bei der Gesetzgebung müsse eine Balance zwischen den Rechten der Kreativen und der Öffentlichkeit darstellen. Abgaben auf Verbrauchsgüter hätten sich in diesem Zusammenhang als sehr erfolgreich erweisen und sollten daher ausgebaut werden.

Inhalt:
  1. WOS3: EU soll Musik-Flatrate einführen
  2. WOS3: EU soll Musik-Flatrate einführen

Die Diskutanten, darunter Wendy Seltzer (Anwältin der Electronic Frontier Foundation und Mitglied des Berkman Center für Internet & Society an der Harvard Law School), Prof. Dr. Martin Kretschmer (Direktor des Centre for Intellectual Property Policy & Management sowie Professor für Informationsrecht an der School of Finance & Law an der Bournemouth University), Dr. Felix Stalder (Dozent für Medienökonomie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und einer der Gründer von Openflows.org) sowie Dr. Volker Grassmuck (Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt Universität Berlin sowie Projektleiter der Wizards of OS) erinnern die Kommission an ihre eigene Einschätzung, dass DRM-Systeme aktuell nicht die notwendige Balance zwischen den unterschiedlichen Interessen schaffen könnten. Vor allem fehle es an Akzeptanz auf Nutzerseite.

Statt DRM solle die Kommission die Einführung einer "Musik-Flatrate" erwägen. Wie Tauschbörsen heute zeigen würden, sei es keine sehr werthaltige Dienstleistung, Bits von A nach B zu verfrachten, diese vollbringen Nutzer Tag für Tag selbst für einander. Dies sei ein Ergebnis der Kommunikationsrevolution, die die EU in der letzten Dekade selbst aktiv gefördert habe. Und dies könnten auch gute Nachrichten für die Content-Industrie sein, würde diese nicht an ihren Geschäftsmodellen auf Basis exklusiver Angebote festhalten, die sie nicht länger halten könnten.

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is doch egal 15. Jun 2004

hi, naja, ich habe keine gute anlage und hör mir nur mal was auf meinem pc an, die boxen...

Hotohori 14. Jun 2004

Also um mal was aus meiner Erfahrung dazu zu sagen: 128kbit ist gerade noch ok, wenns nix...

is doch egal 14. Jun 2004

naja, ehrlich gesagt muss man auch eine brauchbare anlage haben, um noch nen unterschied...

is doch egal 14. Jun 2004

mit umts wird das aber nichts :D denn da wird der Datentransfer mit zunehmender...

Magic:x 14. Jun 2004

Ich denke mal man muss jetzt nicht um Hörbarkeit von Unterschieden bei Verlustbehafteten...


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