Es gab frisches Gemüse im tiefsten Winter in der Südpolar-Region. Nun hat Paul Zabel, Wissenschaftler am DLR, seinen Aufenthalt in der Antarktis beendet. Als Nächstes werden die DLR-Forscher die Ergebnisse des Projekts Eden ISS auswerten. Das Gewächshaus wollen sie künftig ferngesteuert von Deutschland aus betreiben.
50 Jahre nach den ersten Menschen auf dem Mond sollen vier Raumsonden dort landen. Die Amerikaner planen derweil, im Jahr 2019 Menschen wenigstens bis zur ISS zu fliegen. Andere hoffen auf schnelles Satelliteninternet und Steine von weit, weit weg.
Die Ende November 2018 auf dem Mars gelandete Sonde Insight hat mit ihrer Arbeit begonnen: Ein erstes Messinstrument ist auf dem Marsboden abgesetzt worden. Damit sollen Erschütterungen auf der Oberfläche gemessen werden.
Ein Rover, der selbst weiß, was zu tun ist: Die Nasa plant, den Rover, der 2020 auf den Mars geschossen werden soll, mit KI auszustatten. Das soll den Rover selbstständiger machen.
Bekommen künftige Kolonisten auf dem Mars und dem Mond frische Tomaten? Das DLR will den Anbau von Nutzpflanzen unter der Schwerkraft testen, wie sie auf den beiden Himmelskörpern herrscht, auf denen Menschen in Zukunft landen sollen. Eine wiederverwendete Rakete von SpaceX wird den Satelliten ins All bringen.
Update Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.
Dass Elon Musk zum Mars will, ist bekannt. Ein solche Reise sei realistisch, die Technik in der Raumfahrt habe in letzter Zeit wichtige Fortschritte gemacht. Musk würde gern auf den Nachbarplaneten umziehen - die Chancen dafür sind seiner Ansicht nach gut.
Salzlaugen aus Perchloraten würden selbst auf dem Mars flüssiges Wasser ermöglichen. Messungen, nach denen solches Wasser auf dem Planeten tatsächlich existiert, wurden jetzt aber als falsch erkannt.
Die Landestelle des Mars 2020 Rovers wurde bekanntgegeben. Im Jezero-Krater soll er ein altes Flussdelta untersuchen und Proben für eine spätere Mission sammeln. Allerdings überschreitet die Sparversion vom Mars-Rover Curiosity ihr geplantes Budget bei weitem.
Seit 11. Juni 2018 gibt es keinen Kontakt mehr zum Mars Rover Opportunity. Entgegen dem ursprünglichen Plan werden die Versuche zur Kontaktaufnahme dennoch nicht abgebrochen.
Es gibt noch Hoffnung: Der Kontakt zum Rover Opportunity ist seit einem großen Sturm auf dem Mars im Sommer abgebrochen. Die Nasa hofft aber, dass neuer Wind in Kürze helfen wird, das Marsfahrzeug wieder aufzuwecken.
Ein Roboterschwarm soll ein weiteres Geheimnis des Mars lüften: Wie entstand der riesige Canyon Valles Marineris? Der Roboteraffe Charlie soll dabei helfen, muss für den interplanetaren Einsatz aber noch fit gemacht werden.
Luft zum Atmen, flüssiges Wasser: Seit Längerem überlegen Forscher, wie sich der Mars so verändern lässt, dass dort Menschen ohne Probleme leben können. Eine aktuelle Studie kommt jedoch zu dem Schluss, dass ein Terraforming auf dem Mars mit heutiger Technik nicht möglich ist.
Die Menschheit soll eines Tages dauerhafte Siedlungen auf dem Mond und dem Mars einrichten. Bis es soweit ist, dauert es noch eine Weile. Die Nasa hat aber schon einmal einen Designwettbewerb für 3D-gedruckte Marshabitate ausgeschrieben. Fünf Entwürfe hat die US-Raumfahrtbehörde ausgezeichnet.
Nach 340 Tagen läuft HPEs Spaceborne Computer auf der ISS noch immer. Das überrascht sogar das Unternehmen selbst, da er keinen eigenen Strahlenschutz besitzt. Bisher waren ein Mensch und ein Feueralarm die einzigen Gründe für einen Ausfall.
ISS, Mond, Mars: Die Ziele, die sich sowohl offizielle als auch private Raumfahrer gesteckt haben, sind hoch. Doch es sind längst nicht mehr nur die Agenturen wie Nasa oder Esa, die das Geschehen bestimmen, sondern vor allem zwei Privatunternehmen mit ambitionierten Chefs. Ein Buchauszug.
Mitte der 2020er Jahre will die Esa Gesteinsproben vom Mars auf die Erde bringen. Dazu wird sie einen Rover auf den Mars schicken. Er nimmt aber selbst keine Proben, sondern sammelt Probenkanister ein, die ein Rover der Nasa hinterlassen hat.
Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Update Der solarbetriebene Marsrover Opportunity ist in einen schweren Staubsturm geraten. Über 14 Jahre nach der Landung auf dem Mars droht nun das Ende der Mission. Inzwischen ist der Kontakt zum Rover abgebrochen.
Analysen von Kohlenwasserstoffen durch den Marsrover Curiosity zeigten keine Hinweise auf Leben. Dennoch versucht die Nasa mit allen Mitteln, den gegenteiligen Eindruck zu vermitteln.
Landesonden und Rover sind auf dem Mars nichts neues. Geflogen ist bisher aber noch keine der Missionen. Bei der nächsten Marsmission der Nasa soll jetzt ein kleiner Helikopter erprobt werden.
Am Freitag ist die neue Sonde zum Mars gestartet. Sie soll das Innere des Roten Planeten untersuchen. Der wissenschaftliche Nutzen einer einzigen Sonde dieser Art ist aber fraglich.
Ob das wieder mal einer von Elon Musks überambitionierten Zeitplänen ist? Er hat angekündigt, dass die interplanetare Rakete seines Unternehmens SpaceX 2019 zum ersten Mal starten soll.
Wasser gilt aus verschiedenen Gründen als wichtiger Rohstoff für bemannte Missionen zu anderen Himmelskörpern. Forscher haben auf dem Mars massive Vorkommen von gefrorenem Wasser gefunden. Das könnte unter anderem Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas auf dem Nachbarplaneten bieten.
Montiert auf einer Halterung, zwischen den beiden Teilen der Nutzlastverkleidung der Falcon Heavy: So zeigen Fotos, die Elon Musk auf Instagram veröffentlicht hat, das Elektroauto Tesla Roadster, das mit der Rakete von SpaceX in wenigen Wochen zum Mars fliegen soll.
Als Ersatz für Radioisotopenbatterien entwickelt die Nasa kleine Kernreaktoren, die flexibler, leistungsstärker und beim Start weniger radioaktiv sind.
Um eine spektakuläre Inszenierung ist Elon Musk ja nie verlegen: Bei dem gerade verschobenen Erstflug soll die neue SpaceX-Rakete ein Elektroauto von Tesla ins Weltall bringen. Ziel ist der Mars.
Es klingt banal, ist aber eine "Pionierleistung": Das Bremer Unternehmen Bake in Space will den Astronauten auf der Raumstation ISS mit frischen Brötchen ein Gefühl von Heimat geben. Was auf der Erde alltäglich ist, stellt Raumfahrer vor Probleme.
Mit einem kleineren Raumschiff will SpaceX nun nicht nur zum Mars, sondern auch zum Mond. Die Pläne werden kleiner, die Technik macht Fortschritte, aber die Finanzierung ist immer noch offen.
Für Lockheed Martin läuft eine künftige Marsmission über eine Raumstation im Orbit des Planeten. Ein Mars Lander kann von dort aus Astronauten überall hinbefördern. Dazu braucht es das Orion-Raumschiff und jede Menge Wasser.
Zurück zur guten alten Zeit, als die US-amerikanische Raumfahrt allen anderen überlegen war - so ähnlich könnten die Pläne des Republikaners Jim Bridenstine zusammengefasst werden. Der 42-Jährige wird künftig die Nasa leiten.
/25Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Mit Falcon-9-Rakete und Dragon-Kapsel: HPE hat einen seiner Supercomputer zur ISS befördert. Er soll ein Jahr lang im Dauerbetrieb getestet werden. Später will HPE ihn für künftige Mars-Missionen bereitstellen.
Ein Spaceshuttle-Modul soll zur Raumstation werden: Der US-Konzern Lockheed Martin entwickelt für die US-Raumfahrtbehörde Nasa ein neues Habitat für den Weltraum. Dieses soll in einem Modul entstehen, in dem früher Versorgungsgüter zur ISS gebracht wurden.
Fragen muss erlaubt sein: In einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus hat ein Abgeordneter die Anwesenden irritiert. Er fragte die anwesenden Nasa-Wissenschaftler nach Marsmenschen.
Keine Schlange, kein Apfel - und doch ein Garten Eden: In Bremen bereitet das DLR ein Gemüsebeet vor, das ein Jahr lang Forscher in der Antarktis mit frischem Gemüse versorgen soll. Das ist ein terrestrischer Test für extraterrestrische Missionen.
Zum Mars bitte hier umsteigen: Die Nasa will eine Raumstation zwischen Erde und Mond aufbauen, die als Zwischenstation für Missionen im Sonnensystem dienen soll. Boeing ist einer der Partner bei dem Projekt.
Elon Musk, Mars One und die Vereinigten Arabischen Emirate träumen von Kolonien auf dem Mars. Wovon aber sollen sich die Bewohner dort ernähren? Ein Experiment peruanischer Wissenschaftler zeigt, dass - mit etwas Nachhilfe - auf Nachbarplaneten Kartoffeln wachsen könnten.
Die Esa hat mit der Bruchlandung der Sonde Schiaparelli auf dem Mars in diesem Jahr einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei der Nasa sind gleich mehrere Sonden und Rover im Einsatz - aber auch die laufen nicht mehr ganz rund.
Fliegen die Europäer noch einmal zum Mars? Derzeit hat die europäische Raumfahrtagentur Esa nicht genug Geld für die zweite Exomars-Mission. Die Esa-Ministerkonferenz entscheidet in der kommenden Woche über dieses und weitere europäische Raumfahrtprojekte.
Falsche Daten, falsche Höhenberechnung: Weil das Navigationssystem von Schiaparelli glaubte, der Lander sei bereits auf dem Boden, wurde der Fallschirm zu früh abgetrennt, und der Exomars-Lander schlug mit hoher Geschwindigkeit auf dem Mars auf.
Die Stiftung zur Besiedelung des Mars will Geld von der Börse. An der Ernsthaftigkeit des Projekts ist wohl nicht zu zweifeln, an der Seriosität dagegen schon.
Mit Laserpulsen gegen ein außermarsianisches Objekt: Der Rover Curiosity hat auf dem Mars ein Objekt entdeckt, das von außen auf den Planeten gekommen ist. Eine Analyse mit einem Laser ergab, dass es hauptsächlich aus Eisen besteht.
Was passierte mit Schiaparelli? Die Esa hat ein neues Foto von der Absturzstelle des Exomars-Landers veröffentlicht. Der Einschlagkrater sieht normal aus. Die Form des umgebenden Trümmerfeldes jedoch ist ungewöhnlich.
Ein Softwarefehler hat wohl den Marslander Schiaparelli zum Absturz gebracht. Doch die Verantwortlichen deuten das Scheitern einfach zum Erfolg um. Das zeigt ein viel tiefer liegendes Problem der Esa: einen Fehler in der Fehlerkultur.
/198Kommentare/Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Auf Reddit hat sich Elon Musk den Fragen zu dem geplanten Marsraumschiff und der Kolonialisierung des Mars gestellt. Vor allem die Treibstofftanks für das Raumschiff machen ihm Sorgen.
Update Am Mittwochnachmittag soll das europäisch-russische Landefahrzeug Schiaparelli auf dem Mars aufsetzen. Es ist ein Höhepunkt der Mission Exomars. Damit wollen Esa und Roskosmos zeigen, dass sie sanft auf einem fremden Planeten landen können.
Update Europa setzt zur Landung auf dem Mars an: Nach siebenmonatiger Reise ist die europäische Mission Exomars fast am Ziel. Am Sonntag wurde in einem schwierigen Manöver der Satellit vom Landefahrzeug getrennt. Das soll am Mittwoch aufsetzen.