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Science-Fiction: Die Mars-Trilogie kommt ins Fernsehen

2027 besiedeln wir den Mars – zumindest in der Mars-Trilogie von Kim Stanley Robinson. Roter Mars, der erste Roman aus der erfolgreichen Science-Fiction-Serie, wird verfilmt.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Marskolonie (Symbolbild): Serienstart ist im Januar 2017 geplant. (Bild: Mars One)
Marskolonie (Symbolbild): Serienstart ist im Januar 2017 geplant. Bild: Mars One

Der Roman Roter Mars, der erste Teil der Mars-Trilogie(öffnet im neuen Fenster) des US-Autors Kim Stanley Robinson, wird verfilmt. Der Vertrag sieht eine zehnteilige Serie vor, die den ersten Teil der Trilogie umfasst. Erste Gerüchte(öffnet im neuen Fenster) über die Verfilmung gab es schon im vergangenen Jahr. Wie das Branchenblatt Variety berichtet(öffnet im neuen Fenster), sind sie mittlerweile konkret geworden.

Die Mars-Trilogie beschreibt die Besiedlung des Mars durch menschliche Kolonisten, das Terraforming des Planeten(öffnet im neuen Fenster) und den Kampf um die Unabhängigkeit von der Erde. Die Diskussion von politischen, gesellschaftlichen und philosophischen Themen spielt dabei eine zentrale Rolle, ebenso das Verhältnis vom Menschen zur marsianischen Natur.

Die Romane wurden ausgezeichnet

Die Bücher waren ein internationaler Erfolg und gelten als eine der besten Behandlungen einer Marskolonialisierung in der Science-Fiction. Jeder der Romane erhielt mehrere Auszeichnungen.

Das Drehbuch schreibt Michael Straczynski, der auch als Autor für den Handlungsbogen der Sci-Fi-Serie Babylon 5(öffnet im neuen Fenster) verantwortlich war. Er wird die Serie zusammen mit Vince Gerardis produzieren, der auch Produzent der Fantasy-Serie Game of Thrones(öffnet im neuen Fenster) ist. Über die Besetzung der Rollen ist noch nichts bekannt.

China spielt nur eine Nebenrolle

Robinson wird beim Schreiben der Drehbücher konsultiert – was auch nötig sein wird: Roter Mars wurde im Jahr 1992 geschrieben und beinhaltet aus heutiger Sicht einige Anachronismen. So kommt China in der Originalfassung der Trilogie praktisch nur einmal in einem Nebensatz vor. Dagegen spielen Russland und Japan eine viel größere Rolle, als nach der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zu erwarten wäre.

Ebenso darf man gespannt sein, ob John Boone, US-Astronaut und erster Mensch auf dem Mars, auch in der Verfilmung am Anfang der Serie einem Mordanschlag durch eine Gruppe von Arabern zum Opfer fällt. Und dann ist da noch die Kleinigkeit, dass die Landung der ersten 100 Kolonisten wohl kaum im Jahr 2026 stattfinden wird.

Die Dreharbeiten beginnen im kommenden Jahr. Der Serienstart beim US-Sender Spike(öffnet im neuen Fenster) ist für Januar 2017 geplant.


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