Die Linux-Distribution Jolicloud wird in Joli OS umbenannt. Der Desktop, der als Webanwendung auf Basis von HTML5 konzipiert wurde, soll weiter den Namen Jolicloud tragen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Fedora 15 Alpha ist komplett mit GCC in Version 4.6 veröffentlicht worden. Als Startumgebung haben die Entwickler Systemd integriert, als Desktop kommt Gnome 3 zum Einsatz. Zudem setzen die Entwickler auf das Büropaket Libreoffice.
Red Hat liefert seit RHEL 6 die eigenen Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Damit will es die Supportangebote von Konkurrenten schwächen.
Der Name von Ubuntu 11.10 steht fest: Oneiric Ocelot - Träumerischer Ozelot. In der für Oktober 2011 geplanten Ubuntu-Variante soll vor allem der Unity-Desktop den letzten Schliff bekommen und das Qt-Framework integriert werden.
Das Linux-From-Scratch-Team hat seine Anleitung zur Installation einer nur aus Quellcode erstellten Linux-Distribution in Version 6.8 veröffentlicht. Ab sofort wird der Linux-Kernel 2.6.37 verwendet.
Cent OS ist in Version 4.9 veröffentlicht worden. Die Linux-Distribution basiert hauptsächlich auf den von Red Hat offengelegten Quellen des vor zwei Wochen veröffentlichten Red Hat Enterprise Linux 4.9. Damit endet der Zyklus des 4er Entwicklungszweiges.
Der Suse Manager soll künftig Novells Zenworks in reinen Linux-Umgebungen ersetzen. Dafür wurde das von Red Hat 2008 unter der GPL freigegebene Spacewalk um den Paketmanager Zypper erweitert.
Die Live-Linux-Distribution Kanotix 2011-03 mit Codenamen Hellfire auf Basis von Debian 6.0 bietet eine verbesserte Hardwareunterstützung. Dafür sorgt der in Hellfire verwendete, noch nicht stabile Linux-Kernel 2.6.38rc6.
Upstart, der ereignisbasierte Ersatz des traditionellen Init-Daemons für Linux, ist nach fast fünf Jahren Entwicklung in der finalen Version 1.0 veröffentlicht worden.
Linux Mint steht nun auch in der aktuellen Version 10 mit KDE als Oberfläche zum Download bereit. Bei der Überarbeitung des Systems haben die Entwickler die Optik ein wenig verändert.
Das Telekommunikationsunternehmen China Unicom hat ein eigenes Betriebssystem für Smartphones veröffentlicht. Das Wophone OS basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.
Das südkoreanische Unternehmen Gamepark Holdings bietet seinen offenen Handheld Caanoo jetzt auch in Deutschland an. Interessant ist das Gerät vor allem für experimentierfreudige Entwickler - und Fans von Emulatoren.
Die Musiksoftware Banshee soll in Ubuntu 11.04 nun doch mit aktiviertem Amazon-Plugin ausgeliefert werden. Canonical setzt sich damit über den klaren Wunsch der Entwickler hinweg und bekommt 75 Prozent der Einnahmen.
Unter Dualboot-Installationen mit Windows 7 und Linux kann es zu Problemen bei der Installation des Service Packs 1 kommen. Der Fehler tritt dann auf, wenn der Service-Pack-Installer die Konfiguration des Windows-Bootloaders nicht findet.
DeviceVM bietet sein Schnellstart-Linux Splashtop OS für weitere Hardwareplattformen an. Dazu wurde die Auswahl der WLAN-Treiber erweitert. Die leichtfüßige Linux-Distribution soll in fünf Sekunden einsatzfähig sein.
Canonical will seine Unterstützung für Libreoffice verstärken. Der Entwickler Björn Michaelsen wird von Canonical bezahlt, um an dem freien Büroprojekt mitzuarbeiten. Zudem soll Libreoffice an den Unity-Desktop angepasst werden.
Die quelloffene virtuelle Maschine Qemu verwendet in der aktuellen Version 0.14 erstmals das Spice-Protokoll. Zudem wurden die Zugriffe auf virtuelle Festplatten im Qcow2-Format beschleunigt.
Das Sicherheitswerkzeug SQLNinja ist wieder in die offiziellen Softwarequellen des Fedora-Projekts aufgenommen worden. Anwälte hatten die rechtlichen Bedenken der Fedora-Entwickler ausgeräumt.
Die Musiksoftware Banshee soll in Ubuntu 11.04 ohne aktivierte Amazon-Unterstützung integriert werden. Stattdessen setzt Ubuntu auf den eigenen Music Store. Banshee soll in Ubuntu 11.04 Rhythmbox ersetzen.
Das Entwicklerstudio id Software hat lange offengelassen, ob Rage auch für Mac OS und Linux erscheint. Jetzt hat Golem.de erfahren: Der Ego-Shooter kommt im September 2011 nur für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3; ein neuer Trailer ist jetzt online.
Jeder soll einen freien, unzensierten und uneingeschränkten Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken bekommen. Dazu sollen die sogenannten Freedom Boxes dienen. Die kleinen privaten Server sollen das Netz wieder dezentralisieren.
MWC2011 Golem.de konnte in Barcelona einen kurzen Blick auf CUPPs umgebaute Macbook-Pro-Systeme werfen. Mit zusätzlich eingebauten ARM-Prozessoren und Mobilbetriebssystemen wie Android oder Ubuntu für Netbooks werden sie zu Langläufern.
Beschwerden der Mitarbeiter haben bewirkt, dass das Auswärtige Amt seine Clientrechner von Linux auf Windows XP umstellt. Das belegt ein internes Rundschreiben der IT-Abteilung.
Red Hat hat zahlreiche Open-Source-Anwendungen aus dem Fedora-Projekt unter dem Namen Extra Packages for Enterprise Linux (EPEL) zusammengestellt und für die aktuelle Version 6 seiner Linux-Distribution RHEL veröffentlicht.
Mit dem freien Videoschnittprogramm Openshot in der aktuellen Version 1.3 können mehrere Videosequenzen auf einmal importiert und später in der Timeline sortiert werden. Zudem wurde die Benutzeroberfläche von Openshot um ein neues Theme erweitert.
MWC2011 Intel hat eine Meego-Version für Tablets vorgestellt. Die Benutzeroberfläche unterschiedet sich grundlegend von der bislang bekannten Netbook-Version.
Oracle hat seine eigene Linux-Variante in Version 6 freigegeben. Die unter dem Namen Oracle Linux entwickelte Distribution basiert in weiten Teilen auf Red Hat Enterprise Linux und wurde speziell für die Verwendung von Oracle-Produkten optimiert.
Das Auswärtige Amt plant, die Rechner der Mitarbeiter von offener auf proprietäre Software umzustellen. Grund für den Wechsel sollen fehlende Treiber, mangelnde Akzeptanz bei den Mitarbeitern und fehlende Kompatibilität zu anderen Ressorts sein.
Canonical hat eine Hardwaredatenbank für Ubuntu veröffentlicht. Die Datenbank enthält Informationen zu PCs, Servern und externen Geräten, die Canonical für sein quelloffenes Betriebssystem zertifiziert hat.
Linux wird künftig auf praktisch allen Samsung-Notebooks laufen und dabei deren Besonderheiten unterstützen, verkündet Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman. Ein entsprechender Patch fand jetzt seinen Weg in den offiziellen Linux-Kernel.
Die WeTab-Entwickler haben dem WeTab etliche Updates spendiert und damit die gröbsten Fehler beseitigt. Tatsächlich funktioniert das Gerät nun besser - aber immer noch nicht gut genug.
Das Debian-Team hat die Version 6 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Erstmals ist eine BSD-Variante mit dem Namen Debian/kFreeBSD verfügbar. Ansonsten bietet Debian zwar nicht taufrische, aber dafür intensiv getestete, stabile Software.
Dell liefert zwei Server seiner Poweredge-Reihe mit dem Betriebssystem Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) aus. Es sind die ersten Server, die Dell mit dem Linux-basierten Betriebssystem von Canonical anbietet.
Das Openmoko-Projekt hat in einem Wiki-Update berichtet, dass die deutsche Firma Golden Delicious das Nachfolgegerät GTA04 bauen will. Das Gerät soll Anfang Februar 2011 auf der Fosdem vorgestellt werden.
Der größte Teil der Open-Source-Entwickler programmiert, um zu lernen und mit schlauen und interessanten Menschen zusammenzuarbeiten. Das ergab eine Studie einer amerikanischen Soziologiestudentin über die Fedora-Community.
Das Enlightenment-Team hat erstmals stabile Versionen der meisten Kernbibliotheken seiner Desktopumgebung für Unix und Linux veröffentlicht. Lediglich die Desktopanwendung Enlightenment selbst steht nur als Vorabversion zur Verfügung.
Im letzten von sechs Meilensteinen von Opensuse 11.4 wurde komplett auf die Hardwareabstraktionsschicht HAL verzichtet. SysVinit bleibt hingegen als Standard-Startumgebung erhalten.
Der Erscheinungstermin für Gnome ist auf den 6. April 2011 festgelegt worden. Vorher sollen auf einem Hackfest in Bangalore, Indien, letzte Fehler beseitigt werden.
Das Projekt Appstream will die Verteilung und Installation nicht nur vereinfachen, sondern auch für alle Linux-Distributionen vereinheitlichen. Vertreter etlicher Distributionen haben bereits die Rahmenbedingungen festgelegt.
Open Kernel Labs (OK Labs) hat seinen sicheren Microkernel OKL4 Verified samt OKL4-Hypervisor für mobile Geräte zum Download freigegeben. Ein spezieller Verifizierungsprozess soll Pufferüberläufe oder Speicherlecks bei dessen Entwicklung verhindern.
Das KDE-Team hat bei der Entwicklung der KDE SC 4.6 viel Arbeit in den Unterbau der Softwaresammlung gesteckt. Über den Fenstermanager Kwin werden deren Ergebnisse sichtbar.
X-RHex ist ein Laufroboter, der sich auf sechs rotierenden Beinen fortbewegt. Mit diesem Antriebssystem soll er in unterschiedlichstem Gelände eingesetzt werden können.
Der Opera-Browser für FreeBSD und Debian-basierte Systeme ist in einer aktualisierten Version 11.00 erschienen. Die Signierschlüssel für die Debian-Pakete wurden erneuert, da die alten am 23. Januar 2011 abgelaufen sind.
Das Gnome-Projekt gibt einen Ausblick auf die kommende Version seines Desktops, Gnome 3. Die seit langem erwartete Version soll im April 2011 erscheinen.
Der erste Veröffentlichungskandidat des nächsten Linux-Kernels ist erschienen. Damit stehen auch weitgehend alle Funktionen fest, die in Kernel 2.6.38 integriert werden sollen, darunter ein Patch, der Desktopapplikationen beschleunigen soll.
Die letzte Hürde scheint genommen: Debian 6.0 alias Squeeze soll am ersten Wochenende im Februar 2011 erscheinen. Im Installer, der bislang die Veröffentlichung verhinderte, wurden die letzten Fehler korrigiert.
Die Hardwarebeschleunigung in Firefox 4 wird für Linux nicht standardmäßig aktiviert. Der Grund: Die 3D-Beschleunigung der meisten Treiber führt zu Darstellungsproblemen und sogar zu Abstürzen.