Abo
  • IT-Karriere:

X-RHex

Sechsbeiniger Roboter für jedes Gelände

X-RHex ist ein Laufroboter, der sich auf sechs rotierenden Beinen fortbewegt. Mit diesem Antriebssystem soll er in unterschiedlichstem Gelände eingesetzt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
X-RHex
X-RHex

X-RHex heißt ein sechsbeiniger Roboter, der von Wissenschaftlern der Universität von Pennsylvania in Philadelphia entwickelt wurde. Er ist als geländegängiger Forschungs- und Aufklärungsroboter konzipiert.

Sechs halbkreisförmige Beine

Stellenmarkt
  1. Verti Versicherung AG, Teltow bei Berlin
  2. Landeshauptstadt München, München

Der Roboter ist etwa 57 x 39 x 7,5 cm groß und wiegt rund 9 kg. Auffällig sind seine Beine: sechs halbkreisförmige Metallstreben, die von je einem Motor in Rotation versetzt werden. Dabei befinden sich je drei Beine im gleichen Takt. Dieses Antriebssystem ermöglicht es dem Roboter, sich in der Wüste ebenso zu bewegen wie im Gras oder auf Asphalt. Auch ein Anstieg über eine Rampe oder eine Treppe ist kein Problem für den Roboter.

Gesteuert wird der Roboter von einem Atom-Prozessor von Intel mit einer Taktrate von 1,6 GHz. Als Betriebssystem wird die Linux-Distribution Ubuntu eingesetzt. Als Akku dienen zehn Lithium-Polymer-Zellen mit einer Kapazität von 144 Wh, die eine Laufzeit von bis zu drei Stunden ermöglichen. Weitere Komponenten werden einfach per USB mit dem Roboter verbunden. Das mache den X-RHex sehr flexibel, erklären die Entwickler: Nutzer könnten einfach zusätzliche Geräte über diese Schnittstelle an den Roboter anschließen.

Sensoren und zweiter Computer

Das können weitere Sensoren sein wie Kameras, um Bilder der Umgebung aufzunehmen, ein GPS, um die Position des Roboters zu bestimmen, ein Light-Detection-and-Ranging-System (Lidar) zur Erkennung der Umgebung, ein USB-Speicher oder ein WLAN-Sender für die Kommunikation. Das kann aber auch ein zweiter Computer mit einem programmierbaren Grafikprozessor sein, der die Sensordaten auswertet.

  • X-RHex (Foto: UPenn)
X-RHex (Foto: UPenn)

X-RHex ist eine Weiterentwicklung des RHex. Nach Angaben der Entwickler hat der X-RHex unter anderem eine längere Laufzeit, ist robuster und kann mehr Nutzlast mitnehmen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Soelen 26. Jan 2011

Ich arbeite grad selbst an einem, son Roboter mit beinen braucht verdammt viel Power...

Keridalspidialose 26. Jan 2011

Aus meiner Sicht sind das eher nichtvollrunde Räder.

Hu Man 26. Jan 2011

Der kleine ist ja niedlich! So was will ich auch haben - und dann würde ich ihn Purzel...

Johnny Cache 26. Jan 2011

Daß sowas immer fürs Militär konstruiert wird ja schon lange nichts neues mehr, aber da...

Anonymer Nutzer 26. Jan 2011

Dachte gerade an die Eiger-Nordwand ;)


Folgen Sie uns
       


Snapdragon 850 - ARM64 vs Win32

Wir vergleichen native ARM64-Anwendungen mit ihren emulierten x86-Win32-Pendants unter Windows 10 on ARM.

Snapdragon 850 - ARM64 vs Win32 Video aufrufen
Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

TVs, Konsolen und HDMI 2.1: Wann wir mit 8K rechnen können
TVs, Konsolen und HDMI 2.1
Wann wir mit 8K rechnen können

Ifa 2019 Die Ifa 2019 ist bezüglich 8K nüchtern. Wird die hohe Auflösung wie 4K fast eine Dekade lang eine Nische bleiben? Oder bringen kommende Spielekonsolen und Anschlussstandards die Auflösung schneller als gedacht?
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Kameras und Fernseher Ein 120-Zoll-TV mit 8K reicht Sharp nicht
  2. Sony ZG9 Erste 8K-Fernseher werden bald verkauft
  3. 8K Sharp schließt sich dem Micro-Four-Thirds-System an

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

    •  /