Unter dem Namen Meego Smart TV Working Group will eine Arbeitsgruppe das Linux-basierte Meego für die Verwendung in Fernsehern optimieren. Zu den Mitgliedern der Gruppe gehören neben Intel auch die Telecom Italia und Nokia sowie Nokia Siemens Networks.
Linux-Erfinder Linus Torvalds hält die unter anderem von Florian Müller und Edward Naughton aufgebrachten Spekulationen darüber, dass Android die Urheberrechte von Linux-Autoren verletzt, für komplett falsch.
Die Linux-Distribution Debian 6.0.1 ist fertig und verfügt über einen fehlerbereinigten Installer. Er ermöglicht auch die Installation auf weiteren Geräten, darunter auch NAS-Hardware von Qnap und Buffalo.
Ubuntu-Entwickler Mark Zimmermann kündigt eine Plattform für eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Debian-Derivate mit dem Mutterprojekt Debian an. Änderungen sollen dadurch schneller an Debian zurückfließen.
Linux Mint in Version 10 kann nun auch mit der Oberfläche LXDE benutzt werden. Die Entwickler setzen dabei auf die Portierung der eigenen Entwicklungen für die energiesparende Oberfläche.
Das Department of Justice in den USA hat noch bis zum 12. April 2011 Zeit, den Verkauf von 882 Patenten durch Novell an das CPTN-Konsortium zu prüfen. Die endgültige Übernahme von Novell durch Attachmate könnte sich bis dahin verzögern.
Die Linux Standard Base 4.1 verzichtet komplett auf die Programmiersprache Java. Die neue Version beinhaltet sonst nur kleine Änderungen. Die LSB wird von der Linux Foundation veröffentlicht und soll für Kompatibilität zwischen den Linux-Distributionen sorgen.
Das jüngst in Joli OS umbenannte Betriebssystem mit Weboberfläche bietet in Version 1.2 einen neuen Dateimanager und den aktuellen Chrome-Browser 10. Der Anmeldebildschirm wurde auf HTML5 portiert.
Bei Opensuse 11.4 verzichten die Entwickler auf optische Spielereien. Stattdessen liefern sie ein stabiles Betriebssystem samt aktuellem Linux-Kernel mit neuen Treibern.
Ubuntu soll künftig ohne Netbook-Variante auskommen. Die Unity-Shell ist laut Canonical nicht nur für den Einsatz auf Desktops, sondern auch für Netbooks gedacht. Damit entfällt die Notwendigkeit einer separaten Version für die Minilaptops.
Das Gentoo-Team hat seine Linux-Distribution in einer Live-Variante veröffentlicht. Die Gentoo-LiveDVD 11.0 enthält unter anderem den Linux-Kernel 2.6.37 sowie die Desktops KDE SC 4.6 und Gnome 2.32.
Die Linux-Distribution Jolicloud wird in Joli OS umbenannt. Der Desktop, der als Webanwendung auf Basis von HTML5 konzipiert wurde, soll weiter den Namen Jolicloud tragen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Fedora 15 Alpha ist komplett mit GCC in Version 4.6 veröffentlicht worden. Als Startumgebung haben die Entwickler Systemd integriert, als Desktop kommt Gnome 3 zum Einsatz. Zudem setzen die Entwickler auf das Büropaket Libreoffice.
Red Hat liefert seit RHEL 6 die eigenen Änderungen am Linux-Kernel nicht mehr als getrennte Patches aus. Damit will es die Supportangebote von Konkurrenten schwächen.
Der Name von Ubuntu 11.10 steht fest: Oneiric Ocelot - Träumerischer Ozelot. In der für Oktober 2011 geplanten Ubuntu-Variante soll vor allem der Unity-Desktop den letzten Schliff bekommen und das Qt-Framework integriert werden.
Das Linux-From-Scratch-Team hat seine Anleitung zur Installation einer nur aus Quellcode erstellten Linux-Distribution in Version 6.8 veröffentlicht. Ab sofort wird der Linux-Kernel 2.6.37 verwendet.
Cent OS ist in Version 4.9 veröffentlicht worden. Die Linux-Distribution basiert hauptsächlich auf den von Red Hat offengelegten Quellen des vor zwei Wochen veröffentlichten Red Hat Enterprise Linux 4.9. Damit endet der Zyklus des 4er Entwicklungszweiges.
Der Suse Manager soll künftig Novells Zenworks in reinen Linux-Umgebungen ersetzen. Dafür wurde das von Red Hat 2008 unter der GPL freigegebene Spacewalk um den Paketmanager Zypper erweitert.
Die Live-Linux-Distribution Kanotix 2011-03 mit Codenamen Hellfire auf Basis von Debian 6.0 bietet eine verbesserte Hardwareunterstützung. Dafür sorgt der in Hellfire verwendete, noch nicht stabile Linux-Kernel 2.6.38rc6.
Upstart, der ereignisbasierte Ersatz des traditionellen Init-Daemons für Linux, ist nach fast fünf Jahren Entwicklung in der finalen Version 1.0 veröffentlicht worden.
Linux Mint steht nun auch in der aktuellen Version 10 mit KDE als Oberfläche zum Download bereit. Bei der Überarbeitung des Systems haben die Entwickler die Optik ein wenig verändert.
Das Telekommunikationsunternehmen China Unicom hat ein eigenes Betriebssystem für Smartphones veröffentlicht. Das Wophone OS basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.
Das südkoreanische Unternehmen Gamepark Holdings bietet seinen offenen Handheld Caanoo jetzt auch in Deutschland an. Interessant ist das Gerät vor allem für experimentierfreudige Entwickler - und Fans von Emulatoren.
Die Musiksoftware Banshee soll in Ubuntu 11.04 nun doch mit aktiviertem Amazon-Plugin ausgeliefert werden. Canonical setzt sich damit über den klaren Wunsch der Entwickler hinweg und bekommt 75 Prozent der Einnahmen.
Unter Dualboot-Installationen mit Windows 7 und Linux kann es zu Problemen bei der Installation des Service Packs 1 kommen. Der Fehler tritt dann auf, wenn der Service-Pack-Installer die Konfiguration des Windows-Bootloaders nicht findet.
DeviceVM bietet sein Schnellstart-Linux Splashtop OS für weitere Hardwareplattformen an. Dazu wurde die Auswahl der WLAN-Treiber erweitert. Die leichtfüßige Linux-Distribution soll in fünf Sekunden einsatzfähig sein.
Canonical will seine Unterstützung für Libreoffice verstärken. Der Entwickler Björn Michaelsen wird von Canonical bezahlt, um an dem freien Büroprojekt mitzuarbeiten. Zudem soll Libreoffice an den Unity-Desktop angepasst werden.
Die quelloffene virtuelle Maschine Qemu verwendet in der aktuellen Version 0.14 erstmals das Spice-Protokoll. Zudem wurden die Zugriffe auf virtuelle Festplatten im Qcow2-Format beschleunigt.
Das Sicherheitswerkzeug SQLNinja ist wieder in die offiziellen Softwarequellen des Fedora-Projekts aufgenommen worden. Anwälte hatten die rechtlichen Bedenken der Fedora-Entwickler ausgeräumt.
Die Musiksoftware Banshee soll in Ubuntu 11.04 ohne aktivierte Amazon-Unterstützung integriert werden. Stattdessen setzt Ubuntu auf den eigenen Music Store. Banshee soll in Ubuntu 11.04 Rhythmbox ersetzen.
Das Entwicklerstudio id Software hat lange offengelassen, ob Rage auch für Mac OS und Linux erscheint. Jetzt hat Golem.de erfahren: Der Ego-Shooter kommt im September 2011 nur für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3; ein neuer Trailer ist jetzt online.
Jeder soll einen freien, unzensierten und uneingeschränkten Zugang zum Internet und zu sozialen Netzwerken bekommen. Dazu sollen die sogenannten Freedom Boxes dienen. Die kleinen privaten Server sollen das Netz wieder dezentralisieren.
MWC2011 Golem.de konnte in Barcelona einen kurzen Blick auf CUPPs umgebaute Macbook-Pro-Systeme werfen. Mit zusätzlich eingebauten ARM-Prozessoren und Mobilbetriebssystemen wie Android oder Ubuntu für Netbooks werden sie zu Langläufern.
Beschwerden der Mitarbeiter haben bewirkt, dass das Auswärtige Amt seine Clientrechner von Linux auf Windows XP umstellt. Das belegt ein internes Rundschreiben der IT-Abteilung.
Red Hat hat zahlreiche Open-Source-Anwendungen aus dem Fedora-Projekt unter dem Namen Extra Packages for Enterprise Linux (EPEL) zusammengestellt und für die aktuelle Version 6 seiner Linux-Distribution RHEL veröffentlicht.
Mit dem freien Videoschnittprogramm Openshot in der aktuellen Version 1.3 können mehrere Videosequenzen auf einmal importiert und später in der Timeline sortiert werden. Zudem wurde die Benutzeroberfläche von Openshot um ein neues Theme erweitert.
MWC2011 Intel hat eine Meego-Version für Tablets vorgestellt. Die Benutzeroberfläche unterschiedet sich grundlegend von der bislang bekannten Netbook-Version.
Oracle hat seine eigene Linux-Variante in Version 6 freigegeben. Die unter dem Namen Oracle Linux entwickelte Distribution basiert in weiten Teilen auf Red Hat Enterprise Linux und wurde speziell für die Verwendung von Oracle-Produkten optimiert.
Das Auswärtige Amt plant, die Rechner der Mitarbeiter von offener auf proprietäre Software umzustellen. Grund für den Wechsel sollen fehlende Treiber, mangelnde Akzeptanz bei den Mitarbeitern und fehlende Kompatibilität zu anderen Ressorts sein.
Canonical hat eine Hardwaredatenbank für Ubuntu veröffentlicht. Die Datenbank enthält Informationen zu PCs, Servern und externen Geräten, die Canonical für sein quelloffenes Betriebssystem zertifiziert hat.
Linux wird künftig auf praktisch allen Samsung-Notebooks laufen und dabei deren Besonderheiten unterstützen, verkündet Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman. Ein entsprechender Patch fand jetzt seinen Weg in den offiziellen Linux-Kernel.
Die WeTab-Entwickler haben dem WeTab etliche Updates spendiert und damit die gröbsten Fehler beseitigt. Tatsächlich funktioniert das Gerät nun besser - aber immer noch nicht gut genug.
Das Debian-Team hat die Version 6 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Erstmals ist eine BSD-Variante mit dem Namen Debian/kFreeBSD verfügbar. Ansonsten bietet Debian zwar nicht taufrische, aber dafür intensiv getestete, stabile Software.
Dell liefert zwei Server seiner Poweredge-Reihe mit dem Betriebssystem Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) aus. Es sind die ersten Server, die Dell mit dem Linux-basierten Betriebssystem von Canonical anbietet.
Das Openmoko-Projekt hat in einem Wiki-Update berichtet, dass die deutsche Firma Golden Delicious das Nachfolgegerät GTA04 bauen will. Das Gerät soll Anfang Februar 2011 auf der Fosdem vorgestellt werden.
Der größte Teil der Open-Source-Entwickler programmiert, um zu lernen und mit schlauen und interessanten Menschen zusammenzuarbeiten. Das ergab eine Studie einer amerikanischen Soziologiestudentin über die Fedora-Community.