Microsoft

Kinect-Hack war kein Hack

Bei Microsoft hat offenbar ein Sinneswandel stattgefunden: Als es die ersten Hacks und Treiber für Kinect gab, drohte der Konzern noch mit Rechtsmitteln. Jetzt äußern sich Sprecher wohlwollend über die Aktivitäten der Szene und finden sie "inspirierend".

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft: Kinect-Hack war kein Hack

Microsoft hat sich überraschend positiv zu Hacks geäußert. Das Interface von Kinect sei absichtlich ungeschützt, sagte Manager Alex Kipman laut US-Medien. Und Shannon Loftis, die bei Microsoft in der Abteilung Spielentwicklung arbeitet, erklärte, sie fühle sich von den Möglichkeiten, die die Szene geschaffen habe, "inspiriert".

Als wenige Tage nach der Veröffentlichung von Kinect Anfang November 2010 unter anderem Treiber für Windows 7 zur Verfügung standen, war das bei Microsoft zunächst auf wenig Begeisterung gestoßen: "Wir unterstützen das Erstellen dieser Treiber und die Verwendung von Kinect für Xbox 360 mit anderen Geräten nicht", hieß es. Das Unternehmen drohte sogar mit Rechtsmitteln.

 
Video: Interactive Puppet Prototype with Xbox Kinect

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Anwendungen aller Art für Kinect, die mit offenen Treibern - auch für Linux - möglich sind. So haben die Designer Emily Gobeille und Theo Watson auf dessen Basis einen an die Wand projizierbaren Riesenvogel geschaffen, der sich mit Bewegungen steuern lässt.

Microsoft selbst hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass man die Technologie hinter Kinect auch für andere Plattformen als die Xbox 360 verwenden möchte. Bill Gates selbst hatte Mitte 2009 gesagt, dass sich auch die Windows-Abteilung mit Kinect beschäftigen würde. Gates hatte es vor allem als System gesehen, das Onlinemeetings und andere Büroaufgaben erleichtert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Kaiser! 01. Dez 2010

Erinnert mich so ein bischen daran..

Der Kaiser! 01. Dez 2010

Wenn du nicht weisst wie du die Daten interpretieren musst, nützt dir das auch nix..

Das_Testament 24. Nov 2010

Und am Ende meiner Zeit, möchte ICH, das DIESER Comment-Thread auf meinen Grabstein...

Ritter von NI 23. Nov 2010

Nochmal zum Mitschreiben: Es gibt die Materialkosten. Damit meine ich die Kosten für die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Zbox Pico PI430AJ
Flotter Mini-PC mit Solid-State-Kühlung

Die fast lautlosen Kühler von Frore Systems funktionieren gut. Mehr Leistung auf so kleinem Raum ist kaum möglich. Eine ARM-CPU wäre aber spannend.
Ein Test von Martin Böckmann

Zbox Pico PI430AJ: Flotter Mini-PC mit Solid-State-Kühlung
Artikel
  1. Kernfusion: US-Fusionslabor erreicht konsistent Zündungen
    Kernfusion
    US-Fusionslabor erreicht konsistent Zündungen

    Vor einem Jahr gelang der US-Forschungseinrichtung NIF ein wichtiger Fortschritt bei der Kernfusion. Der wurde inzwischen mehrfach wiederholt.

  2. Groups: Google stellt Usenet-Support ein
    Groups
    Google stellt Usenet-Support ein

    Das Usenet wird laut Google von File-Sharing und Spam dominiert. Nach mehr als 20 Jahren ist deshalb Schluss in Google Groups.

  3. Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
    Energiewende
    Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

    IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
    Eine Analyse von Gerd Mischler

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /