Photoshop & Co.: Kommt Adobes Creative Suite für Linux?

Auf der Get-Satisfaction-Webseite(öffnet im neuen Fenster) erhalten Anwender technische Unterstützung und können sich zu den Produkten der Firmen austauschen, die die Plattform unterstützen, darunter Microsoft und Adobe. Dessen Mitarbeiter Carey Burgess griff vor einem Monat ein älteres Posting(öffnet im neuen Fenster) auf, in dem Jeremy Bank nach einer Linux-Version der Creative Suite fragte.
Da Adobe bereits einige Applikationen auf Linux portiert hat, darunter der Flash-Player und der Acrobat Reader, könne er verstehen, dass nicht nur Jeremy Bank, sondern auch zahlreiche weitere Benutzer, die dessen Vorschlag ebenfalls aufgriffen, Entwicklungs- und Designwerkzeuge der Firma unter Linux nutzen wollen. Er wolle die Anfrage an die zuständigen Entwickler weiterleiten.
Überwältigende Anzahl von Anfragen
Vor wenigen Tagen meldete sich Burgess zurück und forderte dazu auf, eine Anfrage zu einer Linux-Version direkt an Adobe zu schicken(öffnet im neuen Fenster) . Zwei Tage später meldete er sich abermals zu Wort und bat darum, die Anfragen dort nicht mehr einzureichen. Adobe habe eine überwältigende Anzahl an Anfragen erhalten und die entsprechenden Entwicklungsteams würden eine Linux-Version "auf dem Radar haben" . Anwender könnten aber weiterhin über die Like-Funktion auf der Get-Satisfaction-Webseite abstimmen.
Benutzer in den Adobe-Foren(öffnet im neuen Fenster) griffen die Spekulationen bereits auf und diskutierten unter anderem, wie schwierig es sei, eine Version für Linux zu erstellen, wenn es doch bereits die Mac-OS-X-Variante gebe – Mac OS X beruht in Teilen auf dem Unix-System BSD. Allerdings sind die Unterschiede zwischen dem Mac-Unix zu Linux dennoch beträchtlich, etwa was das Toolkit für die grafische Oberfläche betrifft.
Die Creative Suite ist das Flaggschiff von Adobe und vereint unter anderem die Bildbearbeitung Photoshop, das Vektorgrafikprogramm Illustrator und das PDF-Programm Acrobat samt programmübergreifenden Produktivitäts- und Verwaltungswerkzeugen.
Offensichtlich ist die Nachfrage für eine Linux-Variante aber nicht unbedeutend, wenn Burgess bereits nach zwei Tagen eine positive Rückmeldung seitens Adobe verkündet.



